was unterscheidet fiktionale von expositorischen texten

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1 Antwort

Fiktionale Texte sind, grob gesagt, dichterische Texte, also z.B. Romane, Novellen, Kurzgeschichten, Dramen oder Gedichte. Expositorische Texte nennt man auch Gebrauchstexte, etwa politische Texte (politische Reden, Texte auf Wahlplakaten), Gesetzestexte, Werbetexte, Beschreibungen, Berichte, Protokolle, Backrezepte usw. usw.) Ein deutlicher Unterschied ist etwa, dass bei dichterischen Texten die Absicht des Autors nicht offenkundig ist. Manchmal will der Verfasser eine Einstellung bewirken, manchmal unterhalten, manchmal seine Gefühle ausdrücken usw. Bei expositorischen Texten ist die Intention meist eindeutig. Ein Werbetext soll helfen, eine Waren zu verkaufen, ein Protokoll soll das aussagen, was bei einer Veranstaltung gesagt wurde bzw. welche Ergebnisse erzielt wurden. In dichterischen Texten werden oft Probleme behandelt, die alle Menschen betreffen, etwa Krieg, Liebe, Glaube, Arbeit usw. usw. In dichterischen Texten erhält Sprache einen eigenen Wert, in Gebrauchstexten ist sie eher streng auf die Absicht hin orientiert. Dichterische Texte liest (und genießt der >Mensch eher in seiner Freizeit), expositorische Texte müssen für den Alltag tauglich sein.

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