Was unterscheidet die Portugiesen von den Deutschen?

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Sehr interessante Frage, vielen Dank. Welche Beziehung hast Du zu Portugal? Ich bin Deutscher und habe einen portugiesischen Elternteil, so dass ich beide Kulturen gut kenne und mir erlaube, dazu einiges sagen zu können.

Zwar sagt man, die Deutschen hätten- oben war es schon angesprochen- ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Nation, dafür haben sie aber die Schandtaten aufgearbeitet, wie kaum eine andere Nation. Portugal hat das bisher nicht und auch das Land hat einiges auf dem Gebiet zu bieten: Da war der Kampf gegen den Islam, der bestehende Kulturen zerstörte, den die Emirate auf der iberischen Halbinsel- zu denen auch Portugal gehörte- waren sehr liberal und befruchteten die Spanischen und Portugiesischen Kulturen. Zum anderen war die Sklaverei ein rießiges Problem: In Spitzenzeiten unterstanden der Kolonialmacht Portugal 600.000 Sklaven in Übersee und auf dem Festland, nur die Briten hatten mehr. Fast alle Afrobrasilianer sind Nachkommen von Sklaven aus Kap Verde, Sao Tome, Angola, etc. Dafür hat sich Portugal niemals bei den Nachfolgestaaten entschuldigt. Die Inquisition hat die Juden vertrieben, die dann als Sepharden nach Holland gingen und dort große Karriere machten (so Baruch de Spinoza und Uriel da Costa, zwei niederländische Philosophen jüdisch-portugiesischer Abstammung von Weltgeltung). Die Inquisition lähmte auch die naturwissenschaftliche Entwicklung des Landes, was dazu führte, dass es keinen Galileo Galilei z.B. aus Portugal gab. Das Zeitalter der Entdeckungen und die Eroberungen von Affonso de Albuquerque und Co. liesen zudem in Afrika, Asien und Amerika europäisches Gedankengut über fremde und manchmal auch wilde Völker kommen. Portugiesische Missionare gingen mit Eingeborenen nicht zimperlich um. Es gab da aber auch Gegenbeispiele wie den Pater Antonio Vieira SJ oder die Redducciones in Brasilien. Auch Hexen und andere Unliebsame Ketzer wurden verbrannt, was das Zeug hielt. In Spanien und Portugal brannten mehr Scheiterhaufen in 100 Jahren als im Rest Europas in 250! Dazu kam eine große Korruption des Adels und des Klerus. Dona Christina, Ehefrau von Joao V. forderte vergoldete Altäre in Kirchen, das Gold aus Brasilien verschwand in bei Krone, Adel und Kirche, die nichts in die Bevölkerung investierten und nichts in die Wissenschaft. Auch das moderne Portugal hat sich nicht immer mit Ruhm bekleckert: der Kolonialkrieg zwischen 1961 1974 forderte auf beiden Seiten mehrere zehntausend Tote und die Militärdiktatur unter Marchal Carmona, Prof. Salazar und Pro. Caetano hat in 48 Jahren einen totalitären Staat geschaffen, in dem viele zehntausende Regimegegner verschwanden und ermordet wurden. In den letzten Jahrzehnten waren es vor allem krasse Korruptionsskandale, die teilweise auch sehr gute und moderate Regierungen zu Fall brachten, so der Fall Jose Socrates, des ex-Premier, der auch in Deutschland zum Thema wurde. Das waren in der Hauptsache die dunklen Seiten Portugal. Da ist Deutschland viel, viel weiter, denn Deutschland zahlt, Deutschland entschuldigt sich und macht das wieder gut. Portugal nicht.

Auch ein großer Unterschied ist das Chaos. Während in Deutschland alles gut organisiert ist, teilweise bis ins letzte Detail, musste Portugal während des Beitritts zur EU lernen, dass viele Dinge so und so nicht gehen. Bahnen kommen, wann sie wollen, Banken schließen schon vor der Schließzeit, Gänge auf Behörden sollte man viel, viel Zeit und Geld mitbringen, in Krankenhäusern kann es auch sein, dass man- wenn man nicht gerade um den Tod ringt- auch schon mal abgewiesen wird. Soll man halt ein Pflaster drauf machen. Vieles, was in Deutschland gut bis sehr gut funktioniert, funktioniert dort und in manch anderen Südländern nicht.

Und jetzt aber die guten Dinge: Portugiesen sind sehr herzlich und kontaktfreudig, wie fast alles Südländer. Sitzt man auf einer Parkbank, kommt man mit wildfremden Leuten ins Gespräch und landet zwei Stunden später auch gleich auf einen Portwein in der Wohnung, man hilft sofort, ob junge Leute, Kinder, Erwachsene, Arm, Reich, Mann Frau, Portugiesen sind unheimlich hilfsbereit und das nicht- wie in Deutschland- weil man Angst hat, wg. unterlassener Hilfeleistung vor Gericht zu kommen, sondern weil die gemeinsame Hilfe auch ein Teil des Charakters ist, helf ich Dir, hilfst Du mir. Portugiesen sind eher bescheiden, so lehnen es portugiesische Schauspieler- bis auf ganz ganz wenige Ausnahmen- ab, nach Hollywood zu gehen oder eine "Weltkarriere" anszustreben, wie das für jeden ordentlichen deutschen Promi wichtig ist. Das ist auch der Grund, warum Portugal wenige bis gar keine Stars von Weltgeltung hat in manchen Genres (z.B. Schauspieler, Regisseure, Bildhauer, Maler, Komponisten, zwar gibt es welche, die international bekannt sind, also einem kleinen Publikum, aber einen Picasso oder Dali, einen Hitchcock oder Billy Wilder, einen Mozart oder Beethoven, einen Rodin oder Michelangelo, einen John Wayne oder eine Greta Garbo gibt es bis heute nicht aus Portugal). Leistungsdenken, Technik, Naturwissenschaften und eine fast unersättliche Leidenschaft für jeden noch so komischen Sport ist in Portugal nicht gegeben. Es gibt kein Eishockey und Frauenfußballl, Handball, Baskettball, Volleyball etc. wird nur in kleinen Ligen und kleinen Vereinen gespielt. Portugiesen können sich gut assimilieren und integrieren und das in allen Kontinenten und Kulturen, was man in Sri Lanka und Indien, wo jeder 12 einen portugiesischen Nachnamen hat, sehen kann. Man hat auch die Fähigkeit, andere Kulturen- u.a. Teile der arabischen, der keltischen, der romanischen und westgotischen, aber auch der modernen europäischen und der afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Kulturen in die eigene ohne Probleme zu übernehmen und was eigenes daraus zu machen. So sind die Azulejos, kleine Kachelbilder, eine Erbe der Mauren (Araber) oder der Katholizismus ein Erbe der Römer. Portugiesen haben eine sehr gute Meinung von Deutschland und wissen- selbst in unteren Schichten und wenig Bildung- sehr viel über deutsche Politik, Kultur und Geschichte (das weiß ich durch meine eigene Verwandtschaft, die aus allen Teilen der Gesellschaft stammt und steht für die Offenheit der Portugiesen anderen Kulturen gegenüber). Während viele Deutsche wenig bis gar nichts über Portugal wissen. In der Regel nur wenig geographische Daten und selbst welche, die dort im Urlaub waren, wissen oft nicht viel. Nur Deutsche, die dort gelebt haben oder mit Portugiesen verheiratet sind, wissen sehr viel darüber. Die meisten Deutschen kennen z.B. nur Cristiano Ronaldo und ein paar andere Fußballer, wissen aber nicht, dass Portugal z.B. beim Marathon sehr erfolgreich war und Olympia- und Weltmeister hervorgebracht hat (Carlos Lopes, Rosa Mota, Manuela Machado, Antonio Pinto etc). Viele Deutsche meinen, Kolumbus wäre Portugiese gewesen, aber er war italienischer Jude aus Genua. Er und sein Bruder LEBTEN nur in Portugal, Kolumbus für 10 Jahre auf Madeira und heiratete die Tochter des dortigen Gouverneurs, sein Bruder war Karthograf am portugiesischen Hofe. Einige Entdecker kennt man dann wie Vasco da Gama oder Magellan. Aber es gab auch welche, die sehr bedeutend waren und die man nicht kennt, obwohl sie z.B. Namensgeber von Ländern oder Regionen waren, so Joao Fagudes Labrador für die kanadische Insel Labrador, Pedro de Mascarenhas für die Maskarenen-Inseln (Madagaskar, Seychellen, Komoren, Mauritius) oder Bartholomeu Diaz, der das weltbekannt Kap der guten Hoffnung entdeckte und damit die Vorarbeit für Da Gama, Magellan und indirekt auch für Kolumbus leistete (er nannte es das Kap der Stürme, Cabo Tormentoso) oder Pedro Alvares Cabral (Peter Ziege) der zufällig um 1500 das Land Terra da Vera Cruz (Land es wahren Kreuzes), dass heutige Brasilien entdeckte. Und bei Herrschern? Antonio Guterres kennt man nun als UN-Generalsekretär auch in Deutschland, Barroso als EU-Kommissionspräsident, Salazar ist älteren noch ein Begriff, weil er von 1932 bis 1968 durchgängig regierte und auch von Hitler gekannt wurde, beide haben sich aber nie getroffen. Ribbentrop war der höchste Vertreter des 3. Reiches, den Salazar traf. Aber Hitler schenkte Salazar einen Mercedes. Deutschland und Portugal waren damals sehr dicke, ziemlich sogar. Bis auf Portugiesische Juden, die in Deutschland lebten und nur selten verfolgt wurden, genoßen Portugiesen und Deutsche portugiesischer Abstammung den Schutz des faschistischen Bruderstaates, sofern sie sich an die Gesetze hielten. Mario Soares, im Januar dieses Jahres verstorben, ist vielen aus der Zeit der Nelkenrevolution bekannt und hatte auch in Deutschland seine Fans. Der Marques de Pombal hingegen- obwohl eine Gestalt der Weltgeschichte- ist in Deutschland weniger bekannt. Könige kennt man hier noch weniger- die deutschen wissen alles über das britische, dänische, belgische etc. Königshaus, aber nichts über die großen Könige des Landes. Dabei gab es einige Verbindungen: So herrschten zweimal Portugiesinnen als Gattinen von Kaisern über Deutschland mit: Isabella von Portugal als Gattin Karls V. und Eleonore von Portugal als Gattin Friedrichs III. von Hohenstaufen. Viele deutsche Adlige waren mit Portugiesinnen verheiratet, das Haus Thurn und Taxis hatte einige portugiesische Prinzesinnen und die Könige von Sachsen waren oft mit Portugiesinnen verheiratet. Auch umgekehrt war das so: Maria da Gloria II, Regina Imperatora Portugalensis et Algarvensis, Königin von Portugal, war mit Ludwig von Sachsen Coburg Gotha verheiratet. Bedeutende Könige, die auch immer Verbindungen mit Deutschland hielten, waren Dom Affonso, der Reichsgründer (deutsche Ritter halfen bei der Eroberung Lissabons!), Dom Dyonisius, Dom Joao II, Dom Manuel I. Dom Sebastian. Was die Kultur angeht, sind es vor allem Autoren, die in Deutschland bekannt sind: Fernando Pessoa, Jose Saramago, Jose Maria Eca de Queiros, Antonio Lobo Antunes. Ausstellungen mit Portugiesischen Malern oder Bildhauer sind äußerst selten (Gil Teixeira Lopes in Düsseldorf zu Beginn der 1990er Jahre, Portugals Moderne Frankfurt 1994, Joana Vasconcellos 2017 in Bad Homburg). Die Kunst Portugals ist nicht schlechter oder besser als die Deutsche, sie ist halt anders.

Das war jetzt ein wenig zu diesem Thema. Ich hoffe, Dir damit ein wenig geholfen zu haben? Wenn Du weitere Fragen hast, gerne. Alle Infos können in guten (Fach)büchern und bei Wikipedia nachgelesen werden. Und manches stammt auch aus meiner Erfahrung. Portugal ist von der Natur her noch ein sehr schönes Land. Das Meer, der blaue Himmel, der Fisch, der Portwein, das lockere und offene Leben- all das und viel mehr ist Portugal! Reise hin und lass Dich entführen in ein exotisches Land, dass man bis heute in Deutschland nicht wirklich kennt!!!! :)

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Welch informative und interessante Antwort ! Selten findet man hier bei gutefrage.net Menschen, die sich die Mühe machen einen solch einen langen Text zu schreiben.

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wow! Danke für diese ausführliche und hilfreiche Antwort. Ich war selbst schon zweimal in Portugal und frage, weil ich so unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe.

Das erste mal war in einer Gastfamilie und eher in einem kleinerem Kreis in Leiria und alle waren auch wie du beschrieben hast sehr herzlich und lieb.

Das zweite Mal war diesen Sommer in Olhos d'Agua. Und da sind mir leider doch sehr viele unfreundliche Portugiesen begegnet. Was mich doch sehe enttäuscht hat. 

Ich habe auch öfter gelesen, dass Portugiesen eher distanzierte, aber trotzdem stolze Menschen sind, du schreibst von einer herzlichen Art und meine Erfahrung ist eigentlich eher normal. 

Jetzt wundere ich mich, was allgemein stimmt.

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Eine Fleißantwort und daher Lobenswert. Aber einige Passagen zeugen von oberflächliche Behandlung. Es ist mit Sicherheit nicht wahr, dass Portugal seine negative Vergangenheit nicht aufgearbeitet hat. Portugal hat fast alle seiner Kolonien Freiwillig abgegeben, bei Einzug der Demokratie 1976! Deutschland hatte nie selbstlos seine Untaten bereut, was dazu führt, dass sich heute noch Millionen von Deutsche gibt, welches Hitler und seinen Grausamkeiten relativieren oder gar befürworten. Ich kenne kein Portugiesen, welches die Rückkehr der Sklaverei fordert. Noch nicht mal die 1% Rechtsextremen. Das ist im Grunde Aufarbeitung.  Es ist nichts Aufgearbeitet, wenn die Regierung ein Beschluss fasst. Sollte das nicht ausreichen, sollte man vielleicht fragen, wann sich die Deutsche Regierung sich bei den Frauen entschuldigt, der Hexenverfolgung wegen, oder eben auch häufigen Verfolgungen von Juden vor der Shoa, die auch noch nicht aus Deutschland vergolten waren! Wir reden von diesem Zeitraum, weil nun mal Portugal eines der ältesten Nationen Europas ist. Ein typischer Fehler aller Ideologen, die anscheinend Zeitreisen können.

Worin Sie in Grausamkeiten untertrieben haben, ist die Anzahl der Sklaven. Da die Anzahl der verkauften Sklaven mehr wahren, wie die aller anderen europäischen Kolonialmächte zusammen! Eine gravierende Wissenslücke! Den Portugiesen ist das bewusst. Im vergleich dazu glauben Deutsche immer noch, dass die Autobahnen auf Hitlers Mist gewachsen sind!!!

Fakt ist, dass Portugal 1751 die Sklaverei Verbot! 100 Jahre vor der USA! Das ist übrigens auch fast 300 Jahre bevor Deutschland es zuletzt anwendete. Da war Deutschland das letzte Land! Das ist der eigentliche Grund Entschuldigen zu müssen, da es in einem Zeitalter war, in dem die Aufklärung in Welt schon längst vollzogen war!

Fakt ist auch, dass Portugal das erste Land war, welches die Todesstrafe abgeschafft hat. Hat sich Deutschland die Todesstrafe aufgearbeitet?

Die Beziehung zwischen Portugiesen und zum Beispiel Angolaner ähnelt Bayern und Hessen wesentlich mehr als Deutsche und ebenso verwandten Holländer. Seit der Telenovela "Sklavin Isaura" in Brasilien, sehen das Brasilianer schon so wie Sie beschreiben. Doch wahr ist, dass das längst schon Brasilianer waren. Brasilien ist seit 1822 unabhängig. Seit 1549 schon, war es unter eigener Verwaltung, was typisch für Portugiesische Kolonien war! Die weiße Bevölkerung stammt nur zu einen kleinen Bruchteil aus Portugal. Wir reden hier um eine gemeinsame Gesichte von mehreren Jahrhunderten! Wenn man weiß, wie die Portugiesen mit einer Einwohnerzahl von EINER MILLIONEN zu den vielen Kolonien kommt, dann weiß man auch was sein kann und was man einfach mit Spanien gleich setzt. Im Lockbuch von Vasco da Gama wird ziemlich genau beschrieben, wie die Portugiesen zu Angola und Moçambique kamen.

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Leider weiß ich zu wenig von Portugal. Ich arbeitete mal mit Portugiesen zusammen. Mit aller Vorsicht kann man vllt sagen: 

- Schon die geografische Lage ist völlig verschieden. DE ist das Land in der Mitte Europas und liegt in der kühleren Klimazone. P ist extrem am Rand und liegt in der wärmeren mediterranen Zone. Schon das prägt ganz unterschiedlich.

- Die Deutschen sind von ihrer Wurzel her Germanen, die Portugiesen Romanen. Das spürt man in vielem. Germanen sind langsamer, ruhiger, reden mit weniger Gestik, wollen mehr körperliche Distanz um sich herum als die Romanen. Wobei man hört, dass die Portugiesen "ruhiger" seien als die quirligen Italiener und Spanier. 

- Deutsche gehen (im Schnitt!) genau, planvoll und organisiert an eine Aufgabe heran. Pünktlichkeit und (manchmal übertriebene) Sauberkeit liegt ihnen. Sie haben einen Zug zum Grübeln, Erfinden, Basteln und Tüfteln, daher das weltweite Renommee des deutschen Ingenieurs. Romanen liegt das nicht so, sie improvisieren gern und sind in den Details großzügiger, manchmal auch nachlässiger. Siemens und Bosch sind nicht zufällig deutsche Firmen, nicht portugiesische.

- Viele Deutsche, v. a. Linke, haben ein gestörtes Verhältnis zu DE. Patriotismus ist ihnen verdächtig, sie setzen ihn reflexhaft mit Nazismus gleich. Das ist den Portugiesen, die ich kenne, vollkommen fremd. Sie schwärmen liebevoll von ihrem Land, Linke wie Rechte. Dass Portugal als Kolonialmacht für Sklavenhandel und Kolonialgreuel verantwortlich war, wissen sie und sie stellen sich auch der Verantwortung, aber das führt niemals zu einer Selbstgeißelung heutiger Portugiesen. 

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Linke, haben ein gestörtes Verhältnis zu DE

Im Gegenteil, uns liegt sehr sehr viel an DE. Was wir u.a. wahrnehmen ist ein gestörtes Land, eine schlechte Politik wie sie ewig geführt wird, dass das was sich ändern muss nie geändert wird.

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@Robert7194

Die Vorsitzende der Linksjugend, Frau Rambatz, postete: "Wer kennt antideutsche Filme? Grundsätzlich alles, wo Deutsche sterben."
Claudia Roth demonstrierte unter Plakaten: "DE ist ein mieses Stück Sch..."
Der Linksparteiler Höfinghoff postete eine Landkarte auf der DE aufgeteilt war unter Frankreich, Polen etc. mit der Parole: "Da hätten alle Vorteile davon."

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Portugiesen sind keine Romanen. lach... Noch nicht mal die Spanier. Frankreich sieht da Verbindung mit sich und Rumänien, daher die wirtschaftlich Unterstützung aus Frankreich nach Rumänien, was Ursache der rumänischen Autohersteller ist.

Portugiesen stammen Lusitanier, die im Römischen reich eigne Kultur, Religionen (bei Lissabon ohne Götter) und Widerstandsbewegungen hatten. Weiter zurück weiß man, dass die Glockenbecherkultur aus dem heutigen Portugal stammt, welches mittels Metallschmelze und Bearbeitung u.a. Becher nach ganz Europa lieferten. 

Die eigentliche Grund für geschichtliche Schandtaten Entschuldigen zu müssen, ist der geschichtliche Kontext. Da leider die industrielle Vernichtung von Menschen in einem Zeitalter fiel, in dem die Aufklärung in Welt schon längst vollzogen war! Das Zugeben und bewahren begangener Schandtaten ist Ausdruck von dem übergangen von Kultur in das allgemeine Bewusstsein und damit in nachhaltige Handeln. Ich sehe geschichtliche  "Selbstzerfleischungen" nur bei denen, die es immer noch nicht gelernt haben zur Geschichte zu stehen. Das scheinen auch genau Diese zu sein, welches unter Gruppen bewegen, die nahe zu Brandlegenden und touristisch Mordenden durch die Gegend fahren.

Es ist wahrscheinlich der Grund warum Deutschland bei der Sicherheit auf Platz 34 ist und Portugal auf Platz 3



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Naja, die kulturellen Unterschiede sind doch wohl klar.
Andere Küche, andere Volksmusik.
Ebenso andere Mythen und Sagen.
Genaueres kann ich dir auch nicht sagen, ich habe mich noch nicht wirklich mit der portugiesischen Kultur auseinandergesetzt.

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