Was um alles in de Welt, sollte ein Grund sein, eine Hochzeit zu feiern?

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9 Antworten

eigentlich wäre es die sache von braut und bräutigam wie (was nur ihnen angeht) feiern wollen. für mich ist hochzeit mit vielen gästen nur angabe, bei der scheidung kommen die hochzeitsgäste erfahrungfsgemäss nicht zum scheidungstermin.

Deichgoettin 13.03.2014, 17:24

eigentlich schade - eine Scheidungsfete ist bestimmt lustig :-))

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Lotar 13.03.2014, 20:49

DAs sehe ich genauso - ich habe nichts gegen Heiraten. Aber so ein angeberisches Fest halte ich für überflüssig....DH

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Weil es durchaus noch Menschen geben soll, für die eine Ehe mit allen Konsequenzen, sehr wichtig ist!

Es wird doch keiner gezwungen zu heiraten und wer sich lieber "Extra-Wünsche" erfüllen möchten und das sein Leben lang, der kann das doch auch tun! Jammern sollte man dann später allerdings nicht, wenn man dann irgendwann feststellt, dass man im Alter vielleicht keinen verlässlichen Partner an seiner Seite hat! Dafür hatte man ja jede Menge "Extra-Wünsche" gehabt ;-)))

Eine Garantie, dass man gemeinsam alt wird, gibt es allerdings auch nicht! Das Leben ist und bleibt ein Risiko und das ein Leben lang!

Ganz ehrlich, ich verstehe Deine Frage nicht :-/ - jeder so wie er halt leben möchte!

So frustriert, wie du zu sein scheinst, bräuchtest du keine Ehe, um noch mehr zu verbittern. Es ist nicht der Ring am Finger, sondern der Mensch, der ihn trägt.

Wegen einer Ehe muss kein Brautkleid her. Auch wegen einer Hochzeit muss kein Brautkleid her. Du kannst auch im Jutesack zum Standesamt und keinen einladen. Oder nach Vegas. Oder gar nicht heiraten.
Ich verstehe aber nicht, warum du die Entscheidung anderer Leute nicht akzeptierst. Willst du einfach nur den Hass und Frust in dir festigen? Es gibt Menschen, die eine Hochzeit für einen bedeutenden Tag halten, den man mit anderen feiern will. Ob du eine Hochzeitsfeier nur als "angeberisches Fest" siehst oder ein fröhlicher Teil der Feier bist, ist ja dir überlassen.

"Jugend" muss nie enden, vor allem endet sie nicht abrupt. Mein lieber Oppa ist auch heute noch ein Schelm, der gerne Faxen macht, ebenso fast alle norddeutschen Verwandten meiner Oma. Hier und da kommen mit dem Alter ein paar Wehwehchen, aber die jugendliche Lust am Feiern kann das Alter ihnen nicht austreiben.
"Freiheit" habe ich nur als Kind gespürt, als Jugendliche weniger. Aber auch hier kann man nicht sagen, Freiheit wäre irgendwann mal endgültig vorbei. Sie kann ja wiederkommen. Oder nie da gewesen sein.
Wenn man die Vergangenheit so sehr glorifiziert, kann es ja nur noch bergab gehen.

Ich bin nicht verheiratet, aber zwischenmenschliche Schwierigkeiten haben sich auch so schonmal ergeben. Da stellt sich doch immer die Frage, ob man versuchen will etwas zu unternehmen oder ob man die Probleme bestehen lässt und einfach geht. Schwierigkeiten gehören dazu, in jedem Lebensbereich. Entscheidend ist, wie man darauf reagiert.

Das Budget muss nicht zwangsläufig eingeteilt werden. Das kann man halten wie man will, solange keine Kinder im Spiel sind. Und ob du Kinder willst, liegt ja bei dir.
Extra-Wünsche sind nicht automatisch erfüllbar, wenn man single ist. Nicht jeder Single ist reich und wird durch Eheschließung arm. Diese Wünsche sind auch nicht plötzlich unmöglich zu realisieren, nur weil man verheiratet ist. Manches lässt sich finanziell besser gemeinsam stemmen.
Über das Geld triffst du hier sehr pauschale Aussagen, als würde immer einer ausgenommen. Das ist aber nicht immer so.

Sorgen kann man sich nicht nur um eigene Kinder machen, sondern auch um andere geliebte Menschen.
Manche grundverschiedene Erziehungsansichten lassen sich wirklich nicht vereinen, aber über vieles kann man reden (wenn beide gewillt sind). Und manchmal sind unterschiedliche Stile auch nicht schlecht. Ich habe ja zwei verschiedene Menschen als Eltern, nicht einen, der sich geklont hat. Dass es mal Reibungspunkte gibt und man sich uneinig sein kann, ist natürlich. Da wird auch mal gestritten, na und? Das kann beiden auch mal gut tun. Ist ja alles kein Ponyhof, ob mit oder ohne Ehepartner.

hast du derart schlechte erfahrungen gemacht? es zwingt dich keiner zu heiraten, bzw. das ganze zu feiern. aber du solltest anderen die freude lassen. es soll auch leute geben, die heiraten aus liebe und möchten eben das ganze drumherum.

und ganz sicher endet nicht jede ehe/beziehung, so, wie von dir beschrieben, nicht in jedre ehe ist das geld knapp und streit wegen verschiedener erziehungsansichten kann man auch in einer beziehung haben, oder wenn die eltern getrennt sind ;-)

Als Antwort auf deine Frage:

Für Leute mit deiner Einstellung wurde die Hochzeit nicht erfunden, sondern für Menschen, die sich daran erfreuen, und da jene es als ein wichtiges Datum ansehen, ist es für sie natürlich ein feiernswertes Event.

Und zu deinen Argumenten:

Verantwortung muss man auch ohne Ehe übernehmen, auf eigenen Füßen stehen ebenso, "Eheschwierigkeiten werden sich einstellen" ist falsch formuliert, das hieße, dass sie enden, außerdem muss man keine Ehe schließen, in der das Budget beider Partner geteilt wird, man kann es auch so wie vor der Heirat belassen. Kinder bekommt man im Allgemeinen nur, wenn man bereit dafür ist, und ein Brautkleid für mehrere Tausend Euro ist nicht unbedingt nötig, das kommt auf den Einzelnen an.

Wenn du mit so einer Einstellung rangehst, ist es in der Tat kein Grund, eine Hochzeit zu feiern. Aber da würde ichan deiner Stelle die Hochzeit lieber ganz lassen. Denn diese Einstellung verspricht nichts Gutes...

Meine Tochter hat voriges Jahr geheiratet. Und beide wollten natürlich auch eine würdige Feier dazu, an der Verwandte und Freunde teilhaben durften. Es war ein sehr gelungenes Fest, obwohl er sich früher nie vorstellen konnte, jemals zu heiraten. Aber die Beiden ware schon fünf Jahre zusammen und glücklicher als am ersten Tag. Deshalb wollten sie auch den nächsten Schritt gehen. Und sie sind heute noch glücklich und bereuen nichts.

Lotar 13.03.2014, 20:52

Liebe Virginia47, da hast du aber glück ghabt! Da kann ich dir nur raten, den jungen Leute nicht zu viel hineinzureden und sie ein wenig mit Abstand zu beobachten. Sonst heißt es schnell: "die böse Schwiegermutter"- die beiden sind jetzt ein Paar, eine Einheit, zu der niemand sonst gehört. Schwiemas sind leider außen vor....

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Virginia47 14.03.2014, 10:00
@Lotar

Hallo Lotar,

aufgrund der räumlichen Entfernung bin ich eh außen vor.

Und obwohl ich früher ein sehr inniges Verhältnis zu meiner Tochter hatte, hält sie mich jetzt sehr an der langen Leine. Manchmal bedaure ich das, weil sie mich nicht mehr an ihrem Leben teilhaben lässt. Aber sie hat nun einen Mann, der in erster Linie ihr Ansprechpartner ist.

Also habe ich keine Gelegenheit, die böse Schwiegermutter zu spielen....

Alles Gute

Virginia

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auchmama 14.03.2014, 13:53
@Virginia47

....und es gibt ja auch sehr "liebe Schwiegermütter"! Solche kenne ich sogar persönlich und da rechne ich Dich durchaus zu, liebe Virginia!!!

Einen sonnigen Gruß von mir ;-)

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Seggel. ;-))

Wäre es nicht am besten, das Leben wäre eine einzige Feier? Insofern braucht man zum Feiern keinen Grund. Bestenfalls zum Nichtfeiern.

Deine Frage ist also eher: Wieso heiratet man? Ein Tipp: Wäre es was schlechtes, dann würde man es doch lassen...

Nicht jeder sieht das so negativ wie du. Manche Leute wollen heiraten und sich ewig an einen Partner binden.

Wenn du das nicht willst ist das okay. Ist sowieso immer eine Entscheidung die man selbst treffen muss.

Wenn solche -von dir genannten- Probleme entstehen...kommen sie ohnehin, ob MIT oder OHNE Trauschein...das spielt keine Rolle

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