Was üben die Buddhisten aus?

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7 Antworten

Das ist abhängig von den den einzelnen Traditionen oder Schulrichtungen im Buddhismus. Im Mahayana, vor allem im Tibetischen Buddhismus und Zen gibt es jede Menge Zeremonien und Rituale.

Der Buddha selber hielt nichts von Riten und Ritualen und die Praxis soll auch auf Dauer dazu führen nicht mehr an Riten und Ritualen anzuhaften. Deswegen wird man im ursprünglichen Buddhismus auch kaum Rituale finden.

Ein Ritual wäre da zum Beispiel das gemeinsame rezitieren von Lehrreden, damit man sie auswendig lernt und an Nachfolgende möglichst wortgetreu weiter geben kann. So wurde die Lehre, der Dhamma fast wortwörtlich bis heute erhalten.

Ein weiteres (im Theravada) ist der Uposatha Tag der einmal die Woche (bei Mondwende) eingehalten wird. An diesem Tag beschäftigt man sich mehr mit der Lehre, geht vielleicht in ein Kloster/Tempel, lebt an diesem Tag enthaltsamer (nach 12:00 nicht mehr essen, keine Sex, kein Tanz/Gesang, kein Schmuck und Schminke, kein schlafen in üppigen Betten usw.) als sonst (8 statt 5 Übungs-Regeln/silas), lebt ähnlich wie die Ordinierten. Die Ordinierten selber rezitieren alle 14 Tage am Uposatha Tag die Ordensregeln (Pātimokkha).

In jedem Buddhistischen Land gibt es mittlerweile Folkloristische/kulturelle Rituale wie zum Beispiel die Buddhawaschungen in Thailand.

Wie erwähnt, der Buddha hat bis auf die gemeinsame Rezitation (der Ordinierten) und den Uposatha Tag nichts dahingehend gelehrt. Was es an Zeremonien und Ritualen heute gibt, ist alles nach dem Buddha entstanden und somit Kultur- Länderabhängig. Also schau mal bei den einzelnen Traditionen und Ländern. Da wirst Du sicherlich fündig.

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Ein Beispiel: In Lhasa treffen täglich viele Pilger aus ganz Tibet ein, die sich bei den wichtigsten Tempeln versammeln, die Buddhastatuen besuchen, beten und kleine Opfergaben darbieten. Ein wichtiges Ritual ist es auch, die sogenannten "Gebetsmühlen" in Drehung zu versetzen. Auf Berggipfeln, Passübergängen und an manchen weiteren Orten findet man viele farbige im Wind flatternde Gebetsfahnen und große Haufen von mit heiligen Sprüchen (Mantras) oder Symbolen beschrifteten Steinen, denen jeder Besucher einen weiteren Stein hinzufügt. Manche Pilger nehmen unglaubliche Strapazen auf sich, indem sie lange Strecken (bis zu Dutzenden km) zurücklegen, indem sie sich immer wieder flach auf den Boden legen ("Prostration").

Dies ist jetzt natürlich nur ein Beispiel, wie sich in einem der buddhistischen Länder die religiösen Gebräuche ausgeprägt haben - obwohl Buddha selbst ganz klar keine "Religion" und keine "religiösen Rituale" ins Leben rufen wollte.

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Soweit ich weiß, stellt man sich bei der Meditation verschiedene Erscheinungsweisen des Buddhas vor und sagt ständig Mantras auf. Das bekannteste tibetische Mantra sind die Silben des OM MANI PEME (PADME) HUM. In ihnen drückt sich für die Buddhisten die grundlegende Haltung des Erbarmens und der Wunsch nach Erlösung aus.

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ALSO, in Ethik gibt es ein Unterrichtsbuch, schau mal ins Inhaltsverzeichnis, da findest du dann deine Antwort unter Buddhismus.

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Kommentar von tasbebek
01.10.2010, 22:29

Leider haben wir keine Bücher also nur eine Stunde und die lehrerin kopiert uns dann immer das was wir gerade haben brauchen

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Kommentar von tasbebek
01.10.2010, 22:29

Leider haben wir keine Bücher also nur eine Stunde und die lehrerin kopiert uns dann immer das was wir gerade haben brauchen

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Meditation ist das glaub ich... das Ziel ist die innere Erleuchtung. MfG NonVeg

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da weiß wiki aber einiges.

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Sie opfern z.B. am Wochentag ihres Geburtstages eine Blüte an Buddha.

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