Was tut man gegen Paranoia?

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14 Antworten

Ich denke, das hat was mit Deinem Urvertrauen zu tun. Vielleicht bist Du als Kind oft verletzt worden. Deine inneres Kind ist sehr unsicher und Deine Seele hat noch keine Hornhaut gebildet. Du musst lernen an Dich zu glauben und mehr Selbstvertrauen zu bekommen, dann kommt Dir Deine Umwelt auch nicht mehr so feindseelig vor und Du fängst an in Dir zu ruhen

Und das nennt man heut zu tage schon Paranoia?! Na viel Spaß. Dann müsste ich definitiv in der Klapse fest hocken. Fehlt ja nicht mehr viel ;D

Nur weil du fremden Menschen in Stresssituationen viel zu traust, bist du sicher nicht paranoid.

Paranoid bist du, glaube ich mal, erst wenn du:

  • ständig alle Fenster / Gardinen zugemacht haben musst (Angst: Leute könnten reinschauen und dich stalken)

  • bei jedem Geräusch (Abends z.B) zusammen zuckts (Angst: Du denkst da wär ein Einbrecher)

  • dich nicht im Dunkel traust zu bleiben weil ja jeden Moment ein Mörder hinter/neben/vor dir stehen könnte

  • Du öfters unter dem Bett oder so schaust und dabei totales Herzrassen hast.

  • je nach dem dich nicht mehr bewegen traust und total verkampfst (auch nicht mehr atmest) um einen vermeintlichen Möder/Vergewaltiger/Einbrecher wahr zu nehmen

  • In Leuten (kommt darauf an.. bei mir sind es 'Männer') wirklich alles zutraust und denkst sie wollen dich entführen / missbrauchen / umbringen oder vergewaltigen. Weswegen du auch öffentliche Ort meidest.

Naja sind nur einige Beispiele, sind bei jeden ja verschieden. Ich hoffe ihr versteht was ich meine ;))

In solchen Situationen (oder generell) sollte man versuchen, einen anderen Blickwinkel auf die Leute zu kriegen... Also nicht auf Dinge achten, die negativ sein könnten, sondern versuchen, den positiven Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es hängt ja vieles von davon ab, wie man selbst die Dinge wahrnimmt. Und positives Denken, um positiv, wahr zu nehmen, kann man trainiern.

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