Was tun,wenn man alles gemacht hat,und nichts mehr geht.?

9 Antworten

Wie jetzt? Keep your head up und du steckst ihn in den Sand?

Schon Kant hat von einer Pflicht zur Zuversicht gesprochen.

"Die Welt ist voll von kleinen Freuden. Die Kunst besteht darin sie zu sehen,
ein Auge dafür zu haben." (Li Tai-pe)

"Es gibt drei Arten von Freuden, die förderlich sind. Sich an Musik und gute Umgangsformen erfreuen, über die Vorzüge anderer reden und sich darüber freuen, viele wertvolle Freunde haben und sich darüber freuen – diese Freuden sind förderlich." (Konfuzius)

"Niemals verdirbt jemand mit fröhlichem Herzen." (Novalis)

Zocken ist gut aber: "Freuden die man übertreibt, verwandeln sich in Schmerzen." (Bertuch)

"Freude lässt sich erlernen. Üben wir uns darin. Der entscheidende Schlüsselzum Glück ist, mit dem zufrieden zu sein, was man im Augenblick ist und hat. Diese innere Zufriedenheit verändert ihren Blick auf die Dinge, sodass ihr Geist in Frieden verweilen kann. Das größte Glück erfahren wir, wenn wir ohne Erwartung einer Gegenleistung geben und nicht im Gegenzug Liebe oder Zuneigung fordern. Die Grundlage der Ethik ist stets dem anderen nützlich zu sein." (Dalai Lama)

"Der Wunsch ist die Ursache des Leides. Versuche den Wunsch zu beseitigen." (tibetischer Mönch)

"Wir streben mehr danach Schmerzen zu vermeiden, als Freude zu
gewinnen." (Sigmund Freud)

"Gib das Beste und mach das Leben zum Feste." (Goethe)

Ich rate dir das buddhistisches Denken. Lies Bücher über die Shaolin Prinzipien. Wenn du nicht lesen willst oder magst, dann versuche es mit Hörbücher über Audible zum Beispiel.
Bernhard Moestel interpretiert beispielsweise sehr gute Shaolin Filosophie...
Du wirst lernen, alles so zu akzeptieren wie es ist...
Du wirst lernen negative Gedanken anzunehmen, aber auch wieder loszulassen, ohne daran hängen zu bleiben...
Du wirst lernen, dein "monkey mind" zu steuern und zu kontrollieren...

Das leben ist schön... Wichtig ist wohin du blickst und mit welcher Einstellung du blickst

Das wichtigste ist, an sich selbst zu glauben und die Hoffnung nicht aufzugeben. Wobei ich, wenn ich auf mein Leben so zurückblicke (ich habe nunmehr doch schon einige Jährchen auf dem Buckel), schon sagen muss, dass es oft wirklich nicht leicht ist, sich selbst am Schopf zu nehmen und sich wieder aus dem Loch herauszuziehen, in das man geraten ist. Physikalisch gesehen eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Gott sei Dank verläuft das Leben aber nicht nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten.

Leider stolpert man in einer "bescheidenen" Situation oft auch über die eigenen Füsse, weil man in seiner Verzweiflung naheliegende Lösungen bzw. Lösungsansätze nicht sieht.

Hinfallen gehört zum Leben dazu. Wichtig ist lediglich, dass man um einmal mehr aufsteht, als man hingefallen ist. Und: Alkohol und Drogen bieten keine Lösung, im Gegenteil.

Steh auf und geh! Ich wünsche Dir alles Gute!

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