Was tun wenn während der Fahrt dei öllampe angeht?

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11 Antworten

SOFORT Motor aus! Erstmal in Ruhe nachschauen, denn es kann ja auch nur der Geber kaputt sein.

Ist kein Öl mehr drin, dann Kumpel, Eltern, ADAC oder anderen Mobilclub anrufen (oft hat man über die Haftpflichtversicherung auch nen Schutzbrief) und Öl vorbeibringen lassen.

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Wenn die Öllampe während der Fahrt aufleuchtet, bedeutet das, dass der Öldruck zu niedrig ist. Das bedeutet absolute Gefahr für den Motor.

Bei niedrigen Drehzahlen kann es mal passieren, dass die Lampe kurz aufleuchtet und sofort wider ausgeht. Das ist nicht weiter schlimm. Wenn sie jedoch mehrere Sekunden lang brennt, hilft nur eines: SOFORT STOPPEN und abschleppen lassen.

Tust du das nicht, riskierst du einen kapitalen Motorschaden.

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die öllampe kontrollanzeige deffiniert den Öldruck und nicht den füllstand obwohl das eine vom anderen nicht zu trennen ist. Kann natürlich auch sein das die ölpumpe defekt ist dann hast du den bereits angekündigten Motorschaden oder zumindest eine schädigung...

Auf der Autobahn und hoher geschwindigkeit ist eine aufleuchtende ölkontrolle meist das absolute aus für die maschine.. regelmässige kontrolle des Ölstandes verhindert zwar nicht das der Motor Schaden nimmt reduziert aber das Risiko um ein vielfaches.. Ich hab immer einen litrer Reseveöl dabei denn das bekomme ich von meinem Schrauber beim ölwchsel bzw in meinem fall aus den eigenen ölfass zuhause.weil ich das alles selbst erledige.. so muß´man nicht die teure plürre an der tanke kaufen und hat immer das richtige mittel dabei,..

Leider hat gerade bei jungen Fahrern die faulheit nachzuschauen sehr zugenommen.. Das sollte anfangs bei jedem Tankstopp oder regelmässig erfolgen bis man weis nach welchen belastungen ( wie Hohen Gweschwindigkeiten auf der Autobahnfahrten ) km Fahrleistungen welcher verbrauch auftritt. so kann man die kontrollzeiten verlängern.. Joachim

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Kommentar von Commodore64
13.03.2014, 14:46

Das Problem ist, dass bei modernen Autos die Ölfüllung länger reicht als bis zum nächsten Ölwechsel, man im Normalfall also gar nichts tun braucht.

Ist der Wagen dann älter und verbrennt und verliert mehr Öl, dann kommt es irgendwann zur Katastrophe weil die Ölfüllung nicht mehr reicht bis sowiso gewechselt wird und man aus gewohnheit nicht kontrolliert weil vorher ja nie Öl fehlte.

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Dann sollte man schnellst möglich den Motor ausstellen,weil es sonst zu schlimmen Motorschäden kommen kann.Als nächstes würde ich den Ölstand kontrollieren.Selbst wenn Öl vorhanden ist,kann es sein,dass die Ölpumpe defekt ist..Ergo den Motor nicht wieder anstellen.-Wenn du im ADAC bist,brauchst du in der Regel nicht laufen,sondern wirst beim Abholen des Autos mit genommen.

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beim Schaltwagen:

  • fuss vom Gas
  • Auskuppeln
  • Gang raus

beim Automatik:

  • auf "N" Schalten

Fahrzeugunabhänig:

  • mit dem vorhandenen Schwung den Wagen in Sicherheit rollen. in falle der Autobahn also auf den Standstreifen
  • Motor aus
  • Warnblinker an, wenn es entsprechend dunkel ist, auch das Standlicht
  • Warndreieck aus dem Kofferraum holen, und hinter der nächsten Kurve (mindestens aber 100 m vom Fahrzeug entfernt) aufstellen
  • bleibt das Fahrzueg an einer verkehrstechnisch ungünstigen Stelle liegen, bitte sofort die Polizei verständigen die Jungs und Mädels sind nicht um sonst deine Freunde und Helfer

bis die Ursache und oder Folgeschäden nicht behoben sind, heißt es natürlich auf jeden fall zu fuss gehen. wenn es nicht dein Auto ist, würde ich sogar gegebenenfalls empfehlen zu laufen, so schnell du kannst. besonders wenn es meines wäre :-D

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Kommentar von fuji415
12.03.2014, 21:09

MOTOR SOFORT AUS ENDE keine Kindergartenspielereien den das ist zu 99% der TOT des Motors

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Das bedeutet, dass der Öldruck nicht mehr ausreicht.

Alle modernen Autos, also BJ 1990 oder jünger haben eine "Dynamische Öldruckkontrolle". Hier wird der Mindestdruck durch die Drehzahl festgelegt. Je schneller der Motor läuft, desto mehr Druck muß vorhanden sein sonst geht die Warnlampe an. Es ist nicht mehr wie früher wo man sagte "Im Leerlauf darf die bis zu 3 Sekunden an sein, ist normal!", die Motorelektronik weiß selber wie hoch der Druck sein muß und warnt wenn der Druck nicht zur Drehzahl passt. Auch wurden früher Gußeisenteile verwendet und Gußeisen hat Notschmiereigenschaften. Alumotoren können sich recht schnell festfressen, also muß man bei der Öldruckwarnung SOFORT handeln, also schauen wo man stehen bleiben kann, dann auskuppeln und wenn man weiß wo man halten kann den Motor abstellen wärend man ausrollt. Auf keinen Fall abwarten wie man das früher mal machen sollte!

Gründe für zu niedrigen Öldruck gibt es viele:

  • Zu wenig Öl, Ölpumpe zieht Luft, kann durch ein Leck oder mangelnde Warung auftreten. Man sollte spätestens bei jedem Tanken den Ölstand kontrollieren, außer man tankt sehr oft "für €10", dann halt alle "ppar mal tanken" nachgucken.
  • Ölpumpe defekt. Hier kann man gar nichts machen außer die austauschen zu lassen
  • Verstopfter Filter oder Pumpe. Auch hier kann man nur abschleppen und dann in der Werkstatt einen Ölwechsel machen lassen und dabei Filter austauschen und Pumpe prüfen und reinigen
  • Riß im Motorblock, hier fließt mehr Öl ab als die Pumpe fördern kann, der Druck geht runter
  • Kaputte Zylinderkopfdichtung, hier verschwindet Öl dann im Kühlwasser, läuft in den Motorraum aus oder wird verbrannt. Auch hier sinkt der Druck wenn mehr Öl abläuft als die Pumpe fördern kann.

Der Öldruck hat zwei Aufgaben:

  1. Sicherstellen, dass ein gewisses Ölvolumen im Motor schnell genug zirkuliert. Das Öl reinigt bewegliche Teile von Verbrennungsrückständen (wird deswegen schwarz, frisches Öl ist eher Honiggelb) und kühlt die beweglichen Teile die nicht direkt durch das Kühlwasser gekühlt werden können. Das Öl gibt dann die Wärme an das Kühlwasser wärend es durch Bohrungen neben den Kühlwasserkanälen im Block wieder zur Ölwanne fließt. Hochleistungsmotoren haben zusätzlich einen Ölkühler. Zirkuliert zu wenig Öl, kann der Motor Problemlos eine Minute oder mehr laufen bevor er überhitzt und die Kolben die nur durch Öl gekühlt werden können durch Hitze ausdehen und sich in den Zylindern fest fressen (Kolbenfresser).
  2. Die Kurbelwelle wird mit Lagerblöcken gehalten die aus zwei Schalen, den sogenannten Lagerschalen bestehen. Es handelt sich hier um ein Gleitlager das nur recht wenige Umdrehungen der Kurbelwelle verträgt. Von der Ölpumpe wird da mit hohem Druck Öl rein gepresst so dass die Kurbelwelle auf einem "Ölkissen" schwimmt und die Lagerschale nicht berührt. Nur beim Startvorgang reibt die Kurbelwelle kurz in den Lagerschalen bis Öldruck da ist. Deswegen haben einige Rennwagen und viele Industriemotoren (z.B. Dieselloks) elektrische Ölpumpen. Geht die Warnlampe an, kann das bedeuten, dass die Kurbelwelle den Ölfilm durchschlägt und in den Lagerschalen reibt. Kommt gar kein Öl mehr, reiben die sich sofort heiß bis zum Schmelzpunkt, ein Totalausfall der Ölversorgung führt in wenigen Sekunden zum festfressen des Motors. Kommt noch ein bischen Öl oder sporadisch, dann werden die noch gekühlt, zerreiben sich nur statt richtig zu fressen. Gerade alte Motoren vertragen das recht gut, die neuen Motoren in Leichtbauweise eben nicht! Ist es "nur" die Ölpumpe oder der Filter, werden die Lagerschalen durch "schwappen" des Ölvorrates sehr gut kühl gehalten. Ist aber kein Öl mehr drin, frisst der Motor in Sekunden.
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Die Warnleuchte sagt nicht aus, es wäre überhaupt kein Motor-Öl mehr vorhanden. Du musst also nicht sofort aussteigen und laufen. Allerdings sollte der Ursache dann schon möglichst zeitnah auf den Grund gegangen werden.

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Kommentar von Interesierter
11.03.2014, 23:46

Brennende Öllampe bedeutet kein oder zu niedriger Öldruck. Das ist höchster Alarm. Wer damit weiterfährt, richtet seinen Motor innerhalb weniger Minuten zugrunde.

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Kommentar von Jacqueline95
11.03.2014, 23:48

sorry, aber wenn die Öldruck - Kontrolle permanent leuchtet, bedeutet das, dass der Motor nicht mehr ausreichend geschmiert wird. Trotzdem weiterfahren kann sehr teuer werden.

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Kommentar von konzato1
11.03.2014, 23:50

Wenn die Ölstandsanzeige (in einigen sehr modernen Autos) angeht, dann besteht noch keine Gefahr.

Aber bei der ÖLDRUCKLAMPE, die ja in fast allen Autos verbaut ist, würde ich definitiv nicht mehr weiterfahren.

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Grundregel für alle Kontrolllampen die im Fahrzeug so angehen können:

Leuchtet die Lampe ORANGE heißt das, die Fahrt zügig beenden, d.h. in die nächste Werkstatt fahren oder wenn keine in der Nähe ist anhalten und Hilfe holen.

Leuchtet die Lampe ROT heißt das sofort stehen bleiben, denn ein weiterfahren kann große Schäden anrichten.

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Kommentar von fuji415
12.03.2014, 21:08

Bei Wasser oder Öl besteht immer Moto tot und nicht mehr zügig fahren und schon gar nicht in die nächste Werkstatt die sagen dann wären Sie mal stehengebliebenen ist egal ob gelb orange oder rot alle die nicht Blau Fernlicht oder Grün Blinker bedeuten Gefahr

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die fahrt möglichst kurzzeitig beenden und im handbuch nachschauen, bzw. werkstatt anlaufen wenn man selbst nicht abhilfe schaffen kann.

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wenn die lampe nur gelegentlich oder in Kurven aufleuchtet muss man den Ölstand kontrollieren,sollte sie aber dauerhaft leuchten ist zu wenig Öldruck vorhanden,dann Motor aus und Werkstatt!

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Wenn du den Motor weiter benutzen willst, wäre laufen oder Abschleppdiemst angesagt

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