Was tun wenn Polizei den Polizeihund schlecht behandelt?

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12 Antworten

Hallo, Du wirst gar nichts machen können. Die waren zu Zweit und Du hast keinen Zeugen.

Bei uns am Hundeplatz trainiert die Polizeihundestaffel. Das ist ein hartes Training, dauert Jahre und die Ausbildung eines solchen Hundes kostet um die 30000€.

Wenn der Polizist mit seinem Hund wo reingeht, wo's gefährlich werden könnte dann muss der sich 100%auf den Hund verlassen können, er ist nämlich neben der Waffe seine Lebensversicherung.

Es kann auch nicht jetzt Hund zur Polizei. Die müssen ganz viele Kriterien erfüllen. Das sind Arbeitshunde.

Versteh mich nicht falsch. Ich hätte auch ein Problem, wenn ich sowas sehen würde, aber dieser Hund darf sich sowas nicht rausnehmen. Das ist eine andere Liga, als unsere Hunde.

Vergiss den Vorfall am besten.

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Hallo,

auch die Polizei handelt nicht im rechtsfreien Raum. Wenn du meinst etwas tierschutzrelevantes beobachtet zu haben, kannst du selbstverstzändlich Strafanzeige erstatten und/oder das Ordnungsamt informieren. Wenn dir das - in diesem Fall mal wirklich verständlich - unangenehm ist, kannst du dich auch an einen der ortsansässigen Tierschutzvereine wenden und beraten lassen.

Ich würde die Erwartungen aber nicht zu hoch hängen. Wie du an einigen Antworten hier erkennen hast, ist es durchaus üblich Hunde - sogar im zivilen Bereich- über Schmerzen zu erziehen.

Auch Polizisten sind keine "Übermenschen" und machen Fehler und auch Polizeihunde sind nicht unbedingt fehlerfrei ;-).

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Kommentar von Negreira
15.09.2016, 14:53

Du hast Unrecht. Das Ordnungsamt ist in keinem Fall zuständig sondern einzig und allein das Veterinäramt.

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Im Nachhinein kann man eigentlich nie etwas tun.

Wenn, dann hättest Du den Polizisten direkt fragen sollen, welcher Teil der Ausbildung des Hundes das nun genau ist.

Aber da er einen Kollegen dabei hatte, wird dieser ihn wohl darauf hinweisen, falls etwas nicht in Ordnung ist.

Du musst nicht die Last der ganzen Welt auf Deinen Schultern tragen. :)

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Kommentar von Kev250
15.09.2016, 13:26

Das ist nicht ganz korrekt. Klar kann man auch im Nachhinein etwas unternehmen. Und zwar der ortsansässigen Polizei die Beobachtungen melden und gleichzeitig beim Amtstierarzt vorsprechen als aufmerksamer Bürger.

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Hättest fragen sollen.
Kann Ausbildungszwecken gewesen sein, eine Art test.
Aber man weiß es nicht, eigentlich sind Polizisten und ihre Hunde ganz dicke.
Müssen sie ja auch

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ist schwierig zu sagen was der grund war,wie u.warum...wen du was tun willst wende dich an den chef-hundeausbilder der polizei,erklär das ganz u.bitte ihn mit dem betreffenden polizist das gespräch zu suchen u.konsequenzen zu ziehen

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Es ist schwer einzuschätzen ob das wie beschrieben wurde zur Ausbildung eines Polizeihundes gehört oder nicht. Ich vermute jetzt mal anhand der Beschreibung mit Schlägen gegen den Kopf, dass das wohl nicht zur Ausbildung eines Polizeihundes gehört sondern Tierquälerei ist. Da wäre es sicher nicht verkehrt gewesen, aufmerksam zu sein und zu fragen was die Polizisten mit dem Hund machen. Da Tierquälerei  in Deutschland vom Gesetz her verboten ist. 

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Unserer bekommt auch mal mit der Flachen Hand eine über die Rübe.Unserer bekommt auch die Wurfkette ab und kriegt mächtig eine über (egal wie und mit was) wenn der andere Hunde blöd anmacht.

Kein Hund hat sowas zutun,kein Hund hat andere anzubellen oder anzugreifen.

Sowas nennt man "Hundeschule ohne Leckerlie",da ist man Streng und behandelt Hunde nicht wie Glas welches zerbricht wenn man sie anfässt.

Denk mal nach : DIESE Hunde sollen Schutzhunde werden (diese Ausbildung macht man bei jedem Hund),da müssen die Kontrolliert werden und wegen einem Leckerchen werden die nie im Leben aufhören zu jagen.Wenn die aber wissen wer das sagen hat schon.

Unser Hundetrainer sagt immer :"Lieber als Tierquäler bezeichnet werden als 15 Jahre lang mit einem unausgeglichenen Hund zu leben"

Ich liebe meine Tiere,aber meine Tiere brauchen Grenzen,die man ihnen zeigen muss.Ich werfe lieber ein mal die Kette nach dem Hund wenn er nicht kommt,aber dafür darf der dann sein Leben lang ohne Leine laufen,weil ich sicher sein kann dass er kommt.Ich geb ihm lieber ein mal über die Rübe wenn er andere Hunde anbellt oder angreift,dafür wird er es nie wieder machen! 

Mein Hund stirbt nicht,wenn er eine drauf bekommt,andere Hund aber schon wenn er sie zerfleischt weil er keine Grenzen hat.

Vertrauen hat er dadurch mehr,weil er Grenzen hat und weiß dass wir die Führer sind,nicht er.

Meiner ist ein Dobermann,nichts leichtes und nichts für Leckerlie hier,Leckerlie da.

Wer mich als Tierquälerin bezeichnen möchte,kann es gerne machen,mir wird es aber egal sein,weil ich weiß dass dies das beste für meinen Hund ist.

Ich glaube die Polizisten haben mehr Ahnung als du,die werden schließlich geschult und haben einen Trainer.

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Kommentar von Berni74
15.09.2016, 13:49


Sowas nennt man "Hundeschule ohne Leckerlie",da ist man Streng und
behandelt Hunde nicht wie Glas welches zerbricht wenn man sie anfässt.

Das wiederum ist nicht mein Ding. Ich möchte, daß meine Hunde gerne und freiwillig mit mir zusammen arbeiten und daß sie sich neue Aufgaben selber erarbeiten. Das geht nur, wenn sie frei sind und nicht untergebuttert werden.

Motivieren, statt Dominieren lautet hier die Devise.

Wird leider auf vielen Schutzhund-Plätzen verwechselt ;-(

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Kommentar von Kev250
15.09.2016, 14:24

Jeder Hund sollte von seinem Besitzer erzogen werden, was leider in der heutigen Gesellschaft nicht immer der Fall ist. Nur man sollte es beim Erziehen des Hundes nicht übertreiben oder den Hund gar zum Zerfleischen von anderen Hunden oder auch Menschen abrichten, weil das dann verboten wäre. Ein Hund kann schlecht  ja oder nein sagen, daher halte ich es für sinnvoll sobald man einen Hund hat sich in Form von Hundeschulen oder externen Trainern Hilfe zu holen um bei Erziehung nichts falsch zu machen.

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Kommentar von Jule59
15.09.2016, 18:15

Ich glaube die Polizisten haben mehr Ahnung als du,die werden schließlich geschult und haben einen Trainer.

Das ist leider Wunschdenken. Es gab und gibt immer wieder Verfahren gegen Polizeihundeführer und -ausbilder wegen Tierquälerei. Diese verlaufen auch nicht zwingend im Sande, sondern enden häufig mit Entzug der Ausbildungs- und Hundehaltungserlaubnis und nicht selten auch mit weiterführenden Strafen.

Zweifelsohne muss ein Diensthund mehr wegstecken, als ein Familienhund. Doch auch die Ausbildung eines Diensthundes ist kein rechtsfreier Raum.

Dennoch gilt der Einsatz von Hilfsmitteln wie Teletakt (Stromreizgerät), Stachelhalsband mit angeschliffenen Dornen, Gummiknüppeln, steingefüllten Kanistern u.v.a.m als normal und wird nur dann reglementiert, wenn er über ein gewisses Maß hinaus geht und es jemanden gibt, der mutig genug ist oder schlicht genügend Einblick hat, um Anzeige zu erstatten.

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Kommentar von spikecoco
16.09.2016, 14:35

da sieht man mal wieder, in was für falschen Hände so mancher Hund leben muss. Dann noch schön zu reden, das Wurfkette und Co zu einer Erziehung dazugehören kommt mir das Grausen. Ich würde zu gerne sehen, wie das Verhalten  und die Körpersprache deines Rüden in Wirklichkeit aussieht.

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Gleich vorweg - ich möchte nichts schönreden, ich war nicht dabei und habe es nicht mit eigenen Augen gesehen.

ABER...

Dein Empfinden und das, was der Polizist tatsächlich mit seinem Hund gemacht hat, können zwei völlig unterschiedliche Dinge sein. Die Hunde, die bei der Polizei zum Einsatz kommen, sind ganz andere "Kaliber" als die, mit denen Du (und wahrscheinlich auch ich) so in der Regel zu tun haben.

Nur mit Motivation, füttern und spielen kommst Du da nicht weit. Ab einem gewissen Punkt müssen auch Konsequenzen folgen. Diese Hunde müssen auch in Ausnahmesituationen 100 %ig zuverlässig sein.

Also, mach Dir keinen Kopf, die Herren werden schon wissen, was sie tun. Wenn einer ihrer Hunde austicken würde, weil er nicht kontrollierbar ist, wärst Du vielleicht mit einer der ersten, der dann auf die Barrikaden ginge.


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Kommentar von derHundefreund
15.09.2016, 13:02

Die Hunde, die bei der Polizei zum Einsatz kommen, sind ganz andere "Kaliber"

Völlig korrekt. Diese Hunde kann man nicht mit Familienhunden vergleichen und sind auch nach ihrer Ausbildung nicht mehr dazu zu "gebrauchen".

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du kannst dich ans zuständige polizeirevier wenden und dort den fall schildern.

hunde schlagen gehört nicht zur ausbildung.

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Kommentar von Goodnight
15.09.2016, 13:59

Da bist du falsch informiert, Polizeihunde werden natürlich geschlagen.

 Bei der Schutzhundeausbildung werden die Hunde mit einem Knüppel geschlagen, das müssen die Hunde unerschrocken aushalten.

Die taugen sonst nicht zum Polizeidienst.

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Dass die Polizeihundeausbildung bei "normalen" Hundetrainern und auch bei Verhaltensforschern nicht grade hoch im Kurs steht ist glaube ich kein Geheimnis. Wenn du der Meinung bist das Verhalten des Hundeführers sei tierschutzrechtlich relevant, würde ich eventuell dennoch die bei dir ansässige Polizeibehörde aufsuchen und das Thema einfach ansprechen. Vielleicht ist dieser Beamte ja schon öfter dahingehend auffällig geworden oder Ähnliches.

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Kommentar von OnkelSchorsch
15.09.2016, 17:59

Bei mir sind die "normalen Hundetrainer" nicht hoch im Kurs. Deren Bestreben ist es, aus Hundeindividuen genormte Mode- und Kommerzhunde zu machen. Hundetrainer - nein danke.

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Kommentar von skjonii
15.09.2016, 22:18

Also das würde ich so nicht sagen. Kommt natürlich immer ganz drauf an. Aber selbst ein Hundetrainer der überhaupt nichts erreicht ist meiner Meinung nach immer noch besser als einer, der dem Hund aktiv und aggressiv schadet.

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Der Hund wurde erzogen. Augenscheinlich wurde er auch nicht verletzt oder zum Spaß gequält. Diese Tier-Empathie geht einem ziemlich auf die Nerven.

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Tut mir leid, aber ich denke, dass es sich anders abgespielt hat, als du es hier darstellst.

Kann durchaus sein, dass du es so wahrgenommen hast, aber ganz sicher war das anders. Hundeführer behandeln ihre Hunde sehr gut. Kann nur sein, dass Übungsaufgaben auf einen zufälligen Zuschauer etwas sonderbar wirken und dann auch mal missverstanden werden.

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Kommentar von Lapushish
15.09.2016, 12:54

Hundehalter behandeln ihre Hunde sehr gut? Wie erklärst du dir dann Beschlagnahmungen? Deine Aussage ist ja eine schöne Vorstellung aber leider völlig unwahr

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Kommentar von Bernerbaer
15.09.2016, 13:05

Hundeführer behandeln ihre Hunde sehr gut.

Leider ist das oft nicht der Fall.

Ich höre es fast täglich wie die Diensthunde an einem Bundeswehrstandort kläglich jaulen. Auch kann man es ab und zu sehen wie diese ihre Hunde behandeln.

Anzeigen von verschiedenen Leuten beim Amtsveterinär oder Polizei werden genau so missachtet bzw. ausgesessen wie direkte schreiben an die Bundeswehr.

Das "traurige" ist, dass jeder die Verantwortung auf andere schiebt.

Auch bei Polizei- und anderen Diensthunden wird die "strenge" Erziehung manches mal übertrieben.

Es ist wahrscheinlich nur ein geringer Teil aber es kommt leider vor.

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