Was tun wenn Mutter keine Ausbildung erlaubt mit 17?

5 Antworten

Selbstverständlich steht es Deiner Mutter nicht zu Dich daran zu hindern Dir Deinen Beruf auszusuchen. Das steht im Deutschen Grundgesetz, auch Deutsche Verfassung genannt. In diesem Werk steht auch

Bundesrecht vor Landesrecht, Landesrecht vor Kommunalrecht. 

Und da es sich um ein bürgerliches Grundrecht handelt ist es auch unveräußerlich, durch kein nachrangiges Gesetz änderbar. Es müsste schon die Verfassung geändert werden damit Deine Mutter ihr Recht durchsetzen kann. 

So weit leicht verständlich deutsches Recht zur Frage. 

Nun zur Praxis: 

Dein Ausbildungsbetrieb wird von Dir die Unterschrift Deiner Mutter bzw. Deines Vaters erwarten. - Dein Vater hat ja in der Regel zu 50% das Sorge- und Erziehungsrecht mitsamt der damit verbundenen Pflichten. - Weigern sich also die Sorgeberechtigten gehst Du einfach mit Zeugen zum örtlichen Amtsgericht und dort zum Familiengericht. Du fragst nach welcher Richter frei ist um einen mündlichen Antrag zu stellen. Evtl. bekommst Du einen Termin genannt. Passt er nicht handele einen passenden aus. Beim Termin trägst Du dann unter Zeugen Dein Anliegen vor. Da Du über 16 bist und es sich um die Einforderung eines Grundrechtes handelt ist das Gericht verpflichtet Deinem Wunsch nachzukommen. So zeitnah dass Dir kein Schaden entsteht. Beantragst Du rechtlichen Beistand in der Angelegenheit kannst Du einen vorher durch einen Anruf überprüften Anwalt benennen. Kannst Du keinen Anwalt benennen hat das Gericht Dir auf Antrag einen zu stellen. Bei Dir reicht in jedem Fall der mündlich vorgetragene Antrag. - Da aber deutsche Richter sich gerne darauf berufen vom Bundesgerichtshof das Recht eingeräumt bekommen zu haben geltendes Recht sehr weit auslegen zu dürfen und dieses Recht sehr gerne vor allen Dingen in solchen Fällen zur Verteidigung ihrer Faulheit nutzen nimm Zeugen mit. In dem Fall nämlich kannst Du gerichtlich gegen den Richter vorgehen. Würde ich im Strafgesetzbuch nachlesen würde ich sicherlich auch feststellen auf welche Weise er sich so strafbar gemacht hat dass die Staatsanwaltschaft durch stellen eines Strafantrags tätig zu sein hat. 

Jo. Diese Zeilen darfst Du Deiner Mutter ausdrucken. Darüber darf sie gerne nachdenken. Du bist nicht ihr toter Besitz. Du hast seit der Geburt Rechte. Diese sind unveräußerlich. Anders ausgedrückt: Kein Mensch in diesem Staat hat das Recht sie Dir zu nehmen. Zu diesen Rechten gehört das Recht auf freie Berufswahl. 

Was willst Du an einer FOS? Mache Deine Ausbildung. 

Und Was die finanziellen Überlegungen Deiner Mutter angeht so sind sie schlicht hahnebüchen, Ausdruck massiven Wissensmangels. 

Persönlich möchte ich feststellen dass ich viele Menschen in diesem Staat kennen die Kinder vorschieben um ihre Faulheit zu rechtfertigen. Auch die Denkfaulheit. Und ihre Argumente klingen eher nach versuchtem Sozialbetrug auf Deine Kosten als nach Beachtung ihrer Pflichten Dir gegenüber. 

Gehe zur IHK und bitte um einen Ausbildungspaten. So bald als möglich. Sollten ihm meine Ausführungen unbekannt sein so erwarte ich von diesem Verein dass dort hinreichend Kompetenz anzutreffen ist die ihn über geltendes Grundrecht in Kenntnis setzen kann. Aber es kann ja auch jeder Mensch sich ein kostenloses Exemplar des Grundgesetzes zuschicken lassen. - Könntest Du Deiner Mutter über die Seite des Deutschen Bundestages zukommen lassen als Denkanregung - Und es ist online nachlesbar. 

Die Lüge Du würdest während der Ausbildung umsonst arbeiten ist frei erfunden. Es gibt ein Ausbildungsgehalt. In Deinem Fall einen Tarifvertrag in welchem die Höhe geregelt ist. 

Vielleicht sollte Deine Mutter mal einen Psychiater aufsuchen und sich auf Wahrnehmungsstörungen, Realitätsferne in alltäglichen Belangen hin untersuchen lassen. 

Hier hat der Fragesteller sich sicherlich ungeschickt ausgedrückt, aber wenn die Mutter Hartz4 bezieht und das Kind im gleichen Haushalt lebt, wird, wenn das Kind Ausbildungsgehalt bezieht, Hatz4 gekürzt und somit muss das Kind sein Gehalt für den Lebensunterhalt einsetzen. Einen gewissen Eigenanteil darf es behalten. Also das Kind arbeitet nicht für umsonst, hat aber definitiv nur einen Bruchteil des Ausbildungsgehalts wirklich zur Verfügung.

Ich finde auch, dass hier das Kind durchaus vernüftig gehandelt hat und den zuständigen Sozialarbeiter befragt und um Hilfe bittet, warum dann gleich der Tipp mit Gericht und höchster Eskalation gegeben werden muss ist mir schleierhaft. Vor dem Einschalten des Gerichts kann man doch andere Maßnahmen versuchen.

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@Sanja2

Ich rege mich seit meinem sechsten Lebensjahr auf wenn versucht wird zum Nachteil von Schwachen oder Schwächeren auch noch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Und wenn ich hier so Antworten lese wie bis zum vollendeten 18. Lebensjahr habe ein Kind zu tun Was die Eltern sagen, dann stehen mir alle Haare zu Berge. Wo leben wir denn? In einem Rechtsstaat oder in der Zeit bis Mai 1945?

Und tatsächlich erachte ich es als äußerst glaubhaft dass die Mutter ihrem Kind diesen hier geschilderten Unsinn an den Kopf getan hat. 

Natürlich wird sie im Beratungsgespräch erfahren dass sie in ihrem Ausbildungsvertrag spätestens die Höhe ihres Ausbildungsgehaltes abhängig vom Ausbildungsjahr nachlesen kann. Alternativ kann sie, natürlich, bei der zuständigen Gewerkschaft schon vorher nachfragen. 

Weiter wird sie erfahren dass ihr auf jeden Fall bis zum vollendeten 18. Lebensjahr einen gesetzlichen Mindestunterhalt in Höhe von monatlich 426,- Euro hat. Natürlich sind davon jene Kosten abzuziehen bzw. sind diese einberechnet welche die Mutter für ihre Unterkunft und Verpflegung aufwendet. Aber ich müsste mich schon sehr täuschen wenn ihr Gehalt im ersten Ausbildungsjahr so stark darunter liegen würde dass ein Auszug aus der Wohnung wie von der Mutter phantasiert zwingend erforderlich wäre. Und selbst wenn würde die ARGE finanziell ausgleichen. 

Nein, ich lese aus den Worten welche die Mutter der Tochter an den Kopf getan hat heraus dass womöglich überhaupt neu berechnet wird, womöglich der zuständige Mitarbeiter nachfragt warum die Mutter denn nicht arbeitet und so fort. Und dass die Tochter in drei Jahren auszieht. Aber das wird sie eh. Es ist natürlich. 

Zudem finde ich es schadet keinem einzigen Menschen in diesem Staat wenigstens für ihn wesentliche Teile unseres Grundgesetzes zu kennen. Auch jenen Subjekten nicht die auf so eine Frage eine grundgesetzwidrige Antwort einstellen. Und den Rechtsweg zu kennen hat auch noch keinem Menschen geschadet. Sei es nur um das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Sich also sicher zu sein im schlimmsten Fall nicht alleine da zu stehen. 

Sei versichert, ähnliche Texte wie dieser haben schon manchen Streit in einer Familie zur Thematik in einen anderen Verlauf gebracht. 

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Also ohne die Zustimmung deiner Mutter wird es nicht gehen. Sie kann nur ersetzt werden, wenn deiner Mutter ein Teil der Erziehungsberechtigung durch das Jugendamt entzogen wird und ein Betreuer beauftragt wird. Dazu braucht es aber einen Gerichtsbeschluss vom Familiengericht - soweit ich weiß. Das ist also wirklich die "harte Tour". Versuche erstmal mit deiner Sozialarbeiterin zu reden. Sie kann mit deiner Mutter reden und Lösungen für die Probleme deiner Mutter finden. Ich finde, sie denkt nicht nur an dich dabei und was für dich gut ist - sie denkt wohl vor allem an sich. Tut mir leid.

Naja... Ich kann dicht verstehen. Aber arbeiten umsonst ist doch auch iwie kagge. Nicht? Wieso arbeitet deine Mutter nicht? Die sollte auch jeden Morgen aufstehen.

Jedenfalls musst es ganz alleine du entscheiden. Du stehst jeden Morgen auf und du arbeitest. Dir muss es ja gefallen.

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