Was tun wenn mein 2 j Kind nicht laufen will?

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12 Antworten

Wenn sie zwei Jahre alt sind, sind sie in der Trotzphase. Da musst Du tapfer durch, du kannst ihn ja nicht ewig tragen.

Wenn er sich auf den Boden wirft, lass ihn liegen. Sag ihm, wenn er nicht aufsteht, gehst Du jetzt einfach weiter und dann muss er da halt bleiben. Das wirkt! Er wird dann vielleicht anfangen zu brüllen oder zu weinen, versuch es zu ignorieren. Früher oder später steht er dann schon auf.

Ich würde ihn, außer in gefährlichen Situationen - also wenn sehr viel Verkehr herrscht - gar nicht mehr auf den Arm nehmen. Nimm ihn an die Hand.

Du musst ihm sagen, dass er laufen kann und wenn er nicht dazu bereit ist, gehst Du mit ihm nicht mehr weg. Kein Spielplatzbesuch, kein Einkaufsbummel.

Nur nicht die Nerven verlieren, das gewöhnt er sich dann schon ab, wenn er merkt, Du gibst nicht nach. Sonst erziehst Du Dir einen kleinen Tyrannen, wer will das schon?

Viel Erfolg. lg Lilo

Noch eine Anmerkung: Es werden sich bei dieser Erziehungsmaßnahme ganz bestimmt Passanten finden, die meinen, sie müssten ihren Senf beitragen. Davon nicht beeinflussen lassen, also nicht zu Sohnemann hinlaufen, ihn trösten oder ihn doch auf den Arm nehmen.

Ich habe schon wohlmeinenden Leuten, das sind meist ältere Frauen, einfach gesagt "Er hat nichts, nur einen Wutanfall und sie sollen sich da bitte nicht einmischen"

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Kommentar von Lycaa
21.01.2016, 11:51

Oh ja, es ist wunderbar, wenn man nicht nur den Terrrorgnom ertragen muss, sondern sich auch noch mit Leuten auseinandersetzen muss, die einem empfehlen, öfter mal "die Supernanny" zu gucken. Super Sache.

In dem Sinne ergänze ich um ein wohlmeinendes: "Chaka, Du schaffst das!"

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Rede mit deinem Kind als erstes Mal daruber, dass er dir zu schwer wird wenn du ihn immer tragen musst. Frag ihn, warum er nicht laufen will, vielleicht gehst du zu schnell. Oder er will an deiner Hand laufen (oder eben nicht) Auch das "strecken laufen" will gelernt sein.
Vielleicht habt ihr eine Möglichkeit spazieren zu gehen wo keine Autos fahren. Lass ihn da völlig frei laufen. Egal wie schnell oder langsam, ob er steht oder ähnliches. Versuche die Spazierstrecke so lang zu machen wie die Strecke die ihr sonst lauft.
Mach mit ihm wenn ihr spazieren seid spiele wie rennen, rückwärts laufen, hüpfen, stampfen wie Elefanten, galoppieren wie Pferde oder lass dir sonst was einfallen. Oder dann so was wie "ein hut ein Stock ein Regen Schirm, vorwärts ...." Natürlich dauert das lange, aber in dem Fall ist ja wirklich der Weg das Ziel.
Und dann wenn ihr vom Bus nach Hause lauft, lass ihn doch auch stampfen wie Elefanten. Bitte immer den Blick im Straßenverkehr, alles ohne rum albern und immer am Zaun entlang. Lobe ihn wenn er die Strecke geschafft hat, du kannst ihn auch "belohnen" in dem du ihn die letzten 5 Meter bis nach Hause trägst.

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Ich würde gezielt Situationen schaffen, in denen du es stressfrei drauf ankommen lassen kannst. Vor allem musst du genug Zeit für die Übung haben und kein festes Ziel - also nicht beim Einkaufsweg o.ä.

Spaziergang im Park, wo du ihn bocken lassen kannst, bis er genug hat. Als interessantes Ziel der Spielplatz - damit dürfte der Hinweg eher einfach werden, oder der Platz wird eben nicht erreicht. Rechtzeitig den Heimweg antreten, damit dann die Bockphase voll ausgereizt werden kann. Dabei halte ich nichts von langen Erklärungen und generv. Der Kleine weiß ganz genau, was angesagt ist und warum. Es geht längst nicht mehr darum, ob er versteht, was richtig ist, sondern darum, dass er das auch umsetzt. Also kurze Ansage und los gehts. Streikt er, gehst du einfach weiter. An der nächsten max. 30m entfernten Ecke biegst du ab, rufst ihn noch mal kurz und bist dann außer Sicht. Dann kannst du in Ruhe beobachten, wie er sich erst abarbeitet und dann besinnt. Einfach geduldig warten - und wenn es 10 min dauert. Irgendwann kommt er. Dann würde ich keine große Sache draus machen, sondern ganz normal den Weg mit ihm fortsetzen.

Bei Trotzaktionen an der Straße, bei Einkauf, Bus, etc. würde ich ihn zwar hochnehmen, aber auf die für ihn unbequemste Art. Am besten unter den Arm "klemmen". Es soll nicht schmerzhaft sein, aber für ihn unbequem. Wenn er meckert, ist die einzige Alternative selbst laufen.

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Lass ihn mal einfach am Boden liegen, und warte mal auf die Reaktion. Nicht immer gleich hingehen und hochheben. Der/die Kleine lotet die Grenzen aus

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Zu den guten Tipps / liegen lassen etc . Nicht nur androhen, sondern machen. 

Such Dir eine ungefährliche Stelle aus und geh tatsächlich mal weg - 

Aber bitte nicht zu weit - wegen Aufsichtspflicht 😎

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Tragetuch und fertig, da merkste das gewicht auch nicht so. :) läuft schon früh genug weg :D

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Kommentar von Sweetmaus92
21.01.2016, 12:32

Tragetuch bei einem 2 jährigen also das geht gar nicht Tragetuch habe ich genutzt als er noch ein baby war :)

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Kommentar von Nessza
21.01.2016, 20:10

Klar geht das. Geht auch mit 4-jährigem fieber-kind noch gut ;) geht mal alle nicht so auf abstand zu euren kindern, die brauchen nähe

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Ich würde ihn ja einfach stehen/ liegen lassen und weggehen, mal gucken wie schnell er dann laufen kann^^

Nee im Ernst, du darfst bei Wutanfällen und Gebocke auf keinen Fall nachgeben, sonst dauert es beim nächsten Mal doppelt so lange.

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Da hilft nur durchhalten. 

Er ist in der trotzphase und wird mit allen Mitteln versuchen seinen Kopf durchzusetzen. Da gibt es keine zaubertricks. 

Wenn es die Zeit und deine nerven zulassen, dann lass ihn bocken.

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Tja - Kinder können ganz schön raffiniert sein, wenn es darum geht, sich durchzusetzen - und sorry, mit was soll man ein 2-jähr. Kind "überzeugen" ?der dazu notwendige Verstand wird erst noch entwickelt - sonst wären die kleinen für ihr Handeln auch verantwortlich.... aber das sind eben nur wir Eltern...

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Lass ihn bocken . Dann fängt er von selbst an zu laufen. Du hast es ihm bisher zu bequem gemacht.

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Hol doch so einen Laufroller o.ä. Man muss das laufen eben spaßig gestalten.

Desweiteren rate ich dir mal zu googlen. Da gibt es viele Foren die das Thema bereits behandelt haben.

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Wenn er schreit und nicht laufen will lass ihn liegen. Nicht immer nachgeben und bemuttern.

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