Was tun wenn man total pleite ist und kein Geld für Essen hat?

10 Antworten

Ich war schon in der Situation hier in österreich kann man sich tafeln von der backe schmieren . Ich stand da mitten im Monat mit kleinem Baby konnte nicht mehr stillen . Ja was hab ich gemacht ? Erfindungsreich sein und alte Leute befragt zb du oma wie war das im Krieg mit Kindern was habt ihr gegessen usw . Säuglingsmilch besonders wenn das Kind ne Allergie hat ist echt sauteuer . Habs trotzdem gekauft , Windeln in Aktion usw sodass mein Sohn alles hatte was er braucht . Joa und ich ? Wenn man glück hat ist Grad Sommer . Brenneselsuppe und Spinat ( schmeckt echt lecker hatte damals nicht gedacht ) mit 2 oder drei Kartoffeln mit bisschen Butter ne feine sache wenn man aufs Feld gehen darf u die verlorenen Kartoffeln ein sammelt . Aus den schalen kann man Suppe kochen mit bisschen Essig und suppengewürz ( 80 Cent pro Packung nicht teuer , Essig hatten wir selbst . Aus den wurzeln vom löwenzahn kochen salzen abbuttern . Schmeckt wie Karotten , aus den blättern Salat machen mit bisschen Kartoffeln . Reis ist zb nicht teuer und man kann viel unter nem Euro machen . Ich bin froh das das vorbei ist und man braucht viel erfindungsgeist . Zb Waschmittel sind teuer . Gallseife kostet nicht viel trocknen lassen und zerbröseln . Dann geraucht hab ich nicht oder wenn dann kann man zur Not wenn gar net anders gehen will himbeer bläter trocknen ganz fein hacken und dann mit brotpapier rauchen . Ich weiss hört sich utopisch an aber wir hatten damals nach Abzug von miete Strom usw Grad mal 70 Euro zum leben und dafür hab ich dann eben Milch gekauft usw . Ich weiss noch wie dankbar ich war als ich draussen auf der Park Bank sass und eine neue ungeöffnete Cola Dose gefunden hab . Der Himmel auf erden :( aber nach 2 Monaten wars schlimmste vorbei . Und ja man kann selbst im besten Staat verhungern .

Bei meinem Freund ist das auch so. Er ist 19 und bekommt Geld vom Staat. Um genau zu sein bekommt er monatlich 128 € und die reichen vorne und hinten nicht, denn in der Mitte des Monats muss er immer hungern bis er sich am ersten des nächsten Monats wieder Instantnudeln leisten kann. Und zur Tafel kann er auch nicht weil er da einen Euro bezahlen muss, den er nicht hat! Arbeit bekommt er auch nicht, obwohl er schon eine ausbildung hat. Also sagt nicht, man muss seinen Stolz bezwingen, denn manche Menschen sind echt hilflos in so einer Situation! :/

Wenn du nicht verhungen willst dann musst du halt nun mal die Tafel in Anspruch nehmen was willst du denn sonst machen es gibt andere die den Staat ausnehmen dann kannst du das auch da brauch man sich nicht zu schämen.

wäre ganz nett, Gismo, wenn du deine Äuserung "andere, die den staat ausnehmen..." mal genauer definieren würdest... falls du damit hartz IV-Empfänger meinst...

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@marlylie

ja die meine ich damit warum was ist den da so falsch gewesen an meiner Antwort

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das ist ne reine interessenfrage...hab genug zu essen hier

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Sofern man das möchte, kriegt man immer Arbeit, man darf sich nur nicht so anstellen und so ein "Mitten im Leben"- Verhalten hervorzeigen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Natürlich ist es schwierig mit Kindern, aber dafür hat man ja wohl auch mal Freunde.

Und wieso nicht zur Tafel gehen? Den Stolz muss man im extremen Fall ruhig mal überwinden... Was kann man sonst tun? Warten, das ein Wunder geschieht und auf einmal tausende Euro vom Himmel fallen :D (aber dann sag mir bitte Bescheid ;) das will ich miterleben)

Also... Resumé...

Wer sich (AUCH IM OSTEN, bin Ossi) auf den Hosenboden setzt und etwas tut, der muss (gerade) in diesem Staat NICHT hungern.

LG ;)

Einem Lebensmittelladen anbieten dort ein Praktikum zu machen. D. h. Du arbeitest da um sonst aber es fällt immer etwas zu essen ab, oder gleich danach fragen, so nach dem Motto, ich würde gerne bei Euch um sonst arbeiten, dafür kann ich dann Lebensmittel die nicht mehr verkauft werden zum halben Preis oder kostenlos bekommen.

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