was tun wenn man sieht wie ein Bus in 20m entfernung explodiert?

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8 Antworten

Dir Gedanken machen, ob Du Harfe spielen kannst. Bei 20m Entfernung von einem Explosionsherd hast Du keine Chance. Den Lichtblitz wirst Du zwar vor dem Knall bemerken. Aber das dürfte das letzte sein was Du registrierst.

Den Mund öffnet man, damit das Trommelfell nicht platzt. Wenn es sich um eine normale Sprengladung handelt, ist es weniger ein Problem der Lunge.

Mir fehlen natürlich die theoretischen Kenntnisse, die man im Zivil- und Katastrophenschutz sammelt, aber ich war 1999 im Kosovo dabei und durfte auch Anfang 2002 Erfahrungen in Afghanistan sammeln. Nach dem, was ich dort gesehen habe, überlebt man das aus dieser Entfernung normalerweise, wenn man sich verhält, wie von Indy72 beschrieben. Aber das ist jetzt nur die Praxis. Theoretiker wissen das natürlich alles besser.

Wenn Du in 20 Meter Entfernung von einem explodierenden Bus sein solltest, bist Du gar nicht mehr in der Lage, etwas zu tun. Damit hat sich dann die Frage für Dich erledigt.

Ganz tolle Frage..... warum stellst du sie nicht den Angehörigen am besten, von den Kameraden die im bus drin saßen???? ich kann dir gerne mal ein paar Fotos zeigen von uns damals. mal gucken was Dich dann interessiert.....

Das ist zwar eine seltsame Frage, aber bei der Bundeswehr hat man gelernt, wenn es irgendwo knallt, auf den Boden werfen und den Kopf schützen, Mund öffnen, ganz richtig zum Druckausgleich.

Man schmeißt sich am besten geschützt auf dem Boden, schützt mit den Händen den Kopf, macht die Augen zu und den Mund auf. Dass habe ich seinerzeit lernen müssen!

war das noch 1870???

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@Discoopa

Vom Zivilschutz habt ihr wohl nicht viel Ahnung. Aber ich hoffe, es wird nie jemand von Euch ausprobieren müssen. "Hide & cover".

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@Indy72

Also wenn du die Explosion siehst ist es eh zu spät um zu reagieren.

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@Indy72

@Indy: Willst Du Jemandem, der über 40 Jahre beim Zivil- und Katastrophenschutz ist, etwas vormachen? Indy, vielleicht solltest Du ab und an auch mal Fortbildungslehrgänge besuchen. Früher wurde auch mal gelehrt, daß man sich vor einer Atombombe schützen könne, wenn man sich in einen Graben hockt und eine Aktentasche über den Kopf hält....

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@gri1su

Das stimmt heute nicht mehr, weil die Aktentaschen keine so gute Qualität mehr haben!

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@heiuwe

richtig. Bei der Pappe, aus der sie heute sind, lösen sie sich einfach zu schnell auf....ggg

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@heiuwe

Die Atombomben haben aber auch nicht mehr die Qualität von damals.

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@gri1su

Es kommt immer drauf an, was und Wie explodiert! Man sieht ja zuerst das lich, das bei der Explosion Frei wird. Der Schall und die Druckwelle sind wesentlich langsammer. Die pyroklastische Schockwelle ist noch langsamer, obwohl - zugegeben - 20 Meter... naja... Da muss man ohnehin viel Schwein haben, um zu überleben. Ich hatte das Glück,. dies zwar üben, aber nie ausprobieren zu müssen zu müssen. Ich habe es mir nicht ausgedacht! Übrigens hatte man das Gleiche im Falle einer atomaren Explosion empfohlen. Wohl völlig unsinnig. Aber man sollte zumindest nicht mit Schiss in der Hose sterben!

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@abcdefgahc

Nicht? Heute gibt´s doch nur noch die De Luxe Ausführung.... Edelstahl, blank poliert. Kupfer ist auch enthalten. Wenn ich da nur an den Schrottpreis denke..... ggggg

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Genau so wird das auch im Einsatz gemacht.

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@WolfRichter

Bei 20 Meter brauchst Du Dich gar nicht mehr hinzuschmeissen. Du fällst von ganz alleine, weil Du überhaupt keine Chance hast.

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@gri1su

Wenn das mein Kamerad vorher gewußt hätte, wäre er jetzt sicher tot.

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Genau hinsehen: Das sieht man i.d.Regel nur einmal!

??? froh sein, dass man hier noch diese "Frage" stellen kann.

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