Was tun wenn man seinen Namen nicht leiden kann?

11 Antworten

Ich kenne recht viele Personen, die nennen sich anders, als im Pass steht, mehrere haben das erst in fortgeschrittenen Alter entschieden - zum Teil sind das abgeänderte Versionen ihres Namens und in einigen Fällen komplett anderer Name - das wurde und wird im Umfeld ziemlich problemlos akzeptiert und es ist zum Teil nicht mal bekannt, dass es nicht der echte Name ist.

Allenfalls das Personalbüro in der Firma kennt den echten Namen und natürlich muss man ihn sagen, wenn man zb vom Firmen-Sekretariat irgendwelche Reisen o.ä. buchen lässt (zwei meiner Kollegen in unserer 16-Mann-Bude betrifft das) - aber ansonsten ist das völlig problemlos.

Wenn es von deinem Namen (der dir primär zu feminin klingt) eine männlicher klingende Variante gibt, dann nenne dich in Zukunft so und das Problem löst sich im Laufe der Zeit.

Hast du keinen zweiten Vornamen, den du einsetzen könntest? Oder einen Spitznamen, mit dem dich alle anreden könnten?

Klar hast du dann deinen jetzigen Namen immer noch im Ausweis stehen, aber wenigstens bist du im direkten Kontakt nicht mehr so damit konfrontiert.

Darf man fragen wie du heißt? In Deutschland ist es fast unmöglich einen männlichen mit einem weiblichen Namen zu verwechseln. Ich glaube " Maria" ist der einzige weibliche Name der einem Jungen als Zweitname gegeben werden darf.

Kann bei starken Gründen (musst drunter leiden und glaubhaft machen) ins Bürgerbüro deiner Gemeinde gehen.

Bereite dich drauf vor, um denen klar zu machen, dass es für dich so nicht weitergehen kann.

Von den Vornamen in deiner Geburtsurkunde kannst du den Rufnamen auswählen ...

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