Was tun wenn man das ganze Leben lang einstecken musste?

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7 Antworten

Mir geht es ähnlich, was mir hilft, ist, was mit Freuden zu machen, obwohl ich manchmal merke, dass sich auch meine Stimmung verdüstert, wenn ich unterwegs bin, aber da kommt man trotzdem auf andere Gedanken :)

Und such dir auch andere Beschäftigungen, weil unter meiner Schulzeit ist es mir in Lernphasen auch besser gegangen, also such dir irgendein neues Hobby, was dich auch ablenken kann :)

PS: Ich kann dich wirklich verstehen, ich selbst wurde auch schon gemobbt, das passiert öfters denen, die schüchtern sind - und irgendwelche Mobber mit offensichtlichen Minderwertigkeitskomplexen nutzen das aus.. Aber ich bin sicher, du hast Personen, die hundertprozentig hinter dir stehen und dann kannst du die paar Idioten aus der Schulzeit auch leichter hinter dir lassen :)

Danke, du hast recht. Ich war sehr schüchtern. Leider kann ich durch meine Depressionsfase meine Freunde an 2 Fingern abzählen. Aber meine Eltern liebe ich

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Ich weiss wovon du redest! :)

Schon einmal ein Praktikum gemacht? Bestimmt. Hattest du als Kind einen Traumberuf oder vllt immernoch?

Ich fing damit an ein Praktikum nach dem anderen zu machen, heraus zufinden wo meine stärken liegen und was mir BESONDERS spaß macht. Arbeit die Spaß macht und einem vom Leben ich sag mal ablenkt kann sehr hilfreich sein den Frust aus seiner Vergangeheit zu vergessen. Wobei du die Probleme mit deiner Familie regeln kannst: Wenn sie dich nicht mögen bräuchten sie ja einen grund...frag welcher das ist und bring klarheit in die Sache, vllt täuscht du dich ja. :)

Liebe Grüße und viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Glück!!

Alter danke. Du sprichst mir aus der Seele. Ja ich habe einen Traumberuf, aber der ist wie viele meinen Schwachsinn (Schauspieler). Das wäre was was mir richtig Spaß machen würde. Aber in meiner Lage kann ich nicht nach den höchsten Äpfeln greifen. Danke für deine Antwort

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Sich gelegentlich selbst zu bemitleiden, seine Wunden zu lecken, kann einem guttun. Bemitleiden wir uns jedoch regelmäßig und ständig, dann schaden wir uns.

Wohlgemeinte Ratschläge von anderen tun wir vielleicht damit ab, dass diese uns nicht verstehen können, weil sie nicht in unserer Situation sind: „Du hast gut reden.“

Wir machen uns quasi immun gegen eine Veränderung. Unser Ziel ist es, von anderen bedauert, getröstet und umsorgt zu werden.

Wenn wir uns bemitleiden, machen wir uns zum Opfer des Schicksals oder anderer Menschen, da wir diesen die Schuld für unsere Lage geben.

Und wenn andere oder das Schicksal für unser Leid verantwortlich sind, dann können wir schließlich nichts tun, damit es uns besser geht. Wir sitzen in der Opfer-Falle.

Selbstmitleid macht hilflos und führt dazu, dass sich nichts zum Besseren wendet.

mehr dazu unter ....http://www.palverlag.de/selbstmitleid.html

Wie wäre es mit einem Neuanfang? Wahrscheinlich ist das nicht so einfach, da du ja arbeitslos bist, jedoch wäre vielleicht der Umzug in eine andere Gegend das richtige, um dir selbst eine zweite Chance zu geben.

Danke, ich wollte schon oft weg, aber mir fehlen die Mittel

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Du hast das Problem recht früh erkannt, das macht Hoffnung. Wenn du echte Depressionen hast, geh bitte zum Arzt, da kann man unter Umständen sehr gut helfen. Auch mit den Kopfschmerzen ist nicht zu spaßen, auf jeden Fall solltest du heraus finden, was die genaue Ursache ist.

Ich bin oft unaufmerksam und manchmal habe ich das Gefühl mein Kopf platzt. Das sind wirklich keine normalen Kopfschmerzen. Danke dir für deine mit Respekt geschriebene Antwort

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Das hört sich zu vertraut an. Nur das ich nicht wirklich depressiv bin (zumindest nicht wissentlich) und ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel habe. Und mir wohl einiges auch selbst versaut habe durch mein passives und nicht zu verstehendes Verhalten. Das haben einige mehr oder weniger dauernd gesagt. Ich weiß häufig auch nicht wer ich überhaupt bin.

Gibts da bei dir vielleicht Ähnlichkeiten? Versuch mal dich in deine Vergangenheit zurück zu denken und schaue als 'Co-Pilot' dein früheres ich über die Schulter.

Das ändert vielleicht nichts an der jetzigen Situation, hilft aber vllt. mit Vergangenheitsbewältigung.

Das mit der Kindheit könnte auch 1:1 von mir stammen. Es ist kein einfacher Schritt in das Erwachsenen Leben. Wenn man die magische '18' erreicht muss aufeinmal alles klappen. Manche werden besser darauf vorbereitet. Ich war dafür immer schon mehr innerlich reifer als meine Mitgenossen. Das bestärkt mich auch immer wieder.

Sei dir immer bewusst, dass du genauso viel wert bist wie jeder andere. Du bist individuell. Denkst sicherlich viel nach. Das ist gut und hebt dich vom einerlei ab.

Raus kommt man aus allem. Mit dem inneren Schweinehund, Motivation und persönliche Zielsetzung. Ist alles leicht geschrieben, ja. Ich kenn das. Zu Anfang klein ansetzen und immer weiter steigern. Ein kleines Erfolgserlebniss kann schon was zum positiven beitragen. Such dir was raus, worüber du denkst, dass sich das aufstehen aus dem Bett lohnt. Was für andere lapidar erscheint ist für dich ein großer Schritt. Sei stolz drauf. Lass es für dich 'arbeiten'.

Du hast absolut Recht. Ich war geistig immer schon viel reifer als meine Mitschüler. Wenn sie sich zusaufen wollten dachte ich mir was der Sinn darin ist. Wenn andere sich über jemanden lustig machen, weiß ich manchmal nicht warum sie das tun.

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du zerstörst dich selber,versuch dich mal zu wehren,kauf dir das Buch;Judo mit worten und Mit mir nie wieder,da lernst du viel.Wende es an und du bist selbstbewusst und lässt dich so leicht nicht mehr unterkriegen

Der ist arbeitslos glaubst du der kann sich das leisten

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Danke. Ich wollte mich schon oft wehren, aber in Deutschland muss man ja gleich in den Knast wenn man jemanden einen reinhaut. Glaub mir an der Kraft mangeld es mir nicht, sondern leider am Selbstbewusstsein. Danke dir für deine Antwort

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