was tun wenn leiharbeiter nichs können?

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11 Antworten

Es ist ganz normal, dass du deinem Chef eine Rückmeldung gibst, wie sich die Leiharbeiter machen. Es ist leider auch normal, dass eine Leiharbeitsfirma nicht nur fähige und vor allem motivierte Leute hat. Und wenn ein Kunde direkt mehrere Leiharbeiter anheuert, dann versucht die Leiharbeitsfirma eben auch die schwer zu vermittelnden Leute unterzubringen.

Also ist der normale Gang, dass du zuesrst die Leute selber aufklärst, was du von ihnen erwartest. Und nach ein paar Tagen musst du deinem Chef ein Feedback geben, damit er reagieren kann, und sich mit der Leiharbeitsfirma einig wird. Die Leiharbeitsfirma möchte ihre Kunden ja auch behalten.

Je länger du jetzt wartest, deinen Chef zu informieren, desto eher könnte dir das dann vom Chef negativ angelastet werden.

Rede mit Chef und Kollegen. Erkläre dem Chef das Problem - du bist etwas verunsichert, weil du deine Effizienz für die Firma unter Beweis stellen möchtest, aber ein Teil deiner Arbeitszeit für Erklärungen etc. drauf geht - und frage im Kollegenkreis, wer gern "Lehrer spielt". Verweise dann die Leiharbeiter mit Fragen an diesen Kollegen (mit Wissen des Chefs). Also: "Fragen Sie doch bitten Herrn/ Frau X (in der Mittagspause/ jetzt gleich - je nach Absprache mit dem Chef)!" Für den Chef wäre es mMn effizient, mal zu prüfen, welcher Leiharbeiter was kann und dann alle so einzusetzen, dass sie erst mal selbstständig arbeiten können und nicht ständig während des Arbeitsablaufs Frage stellen müssen.

Das haben wir auch. Die Zeitarbeiter mit Migrationshintergrund bekommen seitens der Leihfirmen auch Zuschüsse der Agentur für Arbeit.

Das sind gewerbliche Helfer nach Entgeltgruppe E 1. Dein Vorgesetzter kann natürlich ein Profil der Zeitarbeiter anfordern, auch anonym. Es werden einfache Anlerntätigkeiten sein.

Dies setzt auch keine Ausbildung voraus. Eine Kommunikation mit Kriegsflüchtlingen ist nicht so einfach. Wir haben auch Leiharbeiter aus Afghanistan sowie Syrien.

Mit Händen & Füßen kann man sich verständigen. Sonst würde ich die Einarbeitung abgeben an den Vorgesetzten.

Die Zeitarbeiter können mangels Kommunikation natürlich jeden Tag ausgetauscht werden, wenn eine Einarbeitung an Maschinen kaum möglich ist.

Die Leiharbeiter werden dann bei Eurem Entleihbetrieb dann "abgemeldet"

Wenn sie nicht mitarbeiten, bleibt nur eine Meldung an den Chef. Sollten dir daraus Nachteile entstehen, weißt du, dass du in der falschen Firma bist.

Wenn man selbst noch keinen Festvertrag hat ist es wie mit 2 Kapitänen - Es reicht vollkommen aus, wenn "Nur Einer von beiden" mit dem sinkenden Schiff untergeht.

Bei einem Ersthelfer Lehrgang wurde mal Folgendes gesagt:

"Eigenschutz" hat immer Vorrang - laufen sie niemals einem brennenden Menschen hinterher.

Wenn Du "keine Anweisung" von einem "weisungsbefugten" Vorgesetzten bekommen hast die Leiharbeiter zu unterstützen und anzulernen, dann ist die korrekte, gewissenhafte und vollständige Ausführung Deiner Arbeit vorrangig.

Du kannst ein Formular ausfüllen dass Du......aber wird man es DIR auch mit einem Festvertrag danken oder eine entsprechende Code Formulierung ins Arbeitszeugnis schreiben ohne dass Du es für Kohle verbessern lassen musst ?

Anders wäre es jetzt wenn Du " der alte Hase" bist, schon jede Drecksarbeit von Beginn an mitgemacht hast und es nun ein wenig ruhiger angehen lassen willst.

Also mal die Runde machen, zum Kaffeeautomaten gehen, mit dem "Tschief" über alte Zeiten plaudern u.s.w.

Und wenn der der Chef dann fragt wie es denn mit den Leiharbeitern so klappt kann man voller Stolz sagen - jo, ich versuche gerade Ihnen nach und nach alles zu erklären und helfe Ihnen z.B. bei den Schriftsachen. Damit sie aber auch mehr praktische Erfahrungen sammeln können gehe ich aber auch mal weg und lasse sie es machen anstatt immer dahinter zu stehen.. Ich hoffe das geht i.O. ?  - Ein guter Chef würde Dir dann sagen Ok aber wehe dem... dann gibts was mit der Kelle und es hat sich mit dem rumlaufen erledigt.

Du solltest also je nach dem wie Dein Leben z.Z. aussieht die richtige Mischung aus Hilfsbereitschaft, Mehrarbeit und gesundem (Eigen)Egoismus finden

Du kannst von Deinen Vorgestützen eindeutige Anweisungen bekommen, dass Du die Leiharbeiter unsterstützen sollst.

Wenn das nicht geschehen ist, könnte es sein, dass man da Deine Teamfähigkeit voraussetzt und es für Dich selbstverständlich ist da zu helfen, wo Leiharbeiter nicht weiterkommen.

Eine wichtige Frage ist, wie besprichst Du Deine Arbeitssituation mit Deinem Vorgesetzten. 

Habt Ihr einen Betriebsrat?

Nein, du solltest selbstverständlich deinen vorgesetzten darüber informieren, nur so kann sich auch etwas ändern

Du musst deinen Arbeitsaufwand mit deinem Chef und Teamleiter kommunizieren. Du darfst dich auch nicht ausnutzen lassen. Weder von deinem Chef noch von deinen Kollegen. Aufgaben "out zu sourcen", also abzuwälzen, ist ein großes und widerwärtiges Thema im Wirtschaftsleben.

Wenn die Arbeiter nicht arbeiten wollen oder können, sollten sie auch wieder abgemeldet werden. Was bringt es der Firma, viel geld für Leiharbeiter zu bezahlen, die eher unproduktiv sind?

 

Ich würde an deiner Stelle zuersteinmal mit deinem Vorgesetzten reden und ihm diese Situation erklären.

Rede erst mit den Kollegen und wenn das nicht fruchtet rede mit dem Chef. 

So wie du das schilderst sollte dein Chef es verstehen und entsprechend handeln

Solltest du das nicht deinem Vorgesetzten erzählen?

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