Was tun, wenn kleine Kinder nicht in die Schule gehen wollen?

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13 Antworten

Das ist ein kleiner Machtkampf zwischen deiner Mutter und deiner Schwester. Als meine Kinder das probiert haben, kürzte ich die Diskussion ab (und damit hatte sich letztendlich das Thema dann auch erledigt), indem ich einfach den "schwarzen Peter" weitergegeben habe: Es gibt eine Schulpflicht in Deutschland und Mama kann und darf nicht entscheiden, ob du heute zur Schule gehst oder nicht.

Alles Gute für dich und starke Nerven mit deiner Schwester!

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Das ist typisch für Kinder die glauben zu Hause passiert etwas wenn sie nicht da sind. Die Tatsache dass die Kleine deine Mutter herumkommandiert lässt darauf schliessen, dass es deiner Mutter nicht so gut geht wie es sollte. Mütter denen es bewusst ist, dass sie sich nicht vom Kind herumkommandieren lassen sollen beziehen die Erzieherposition. Deine Mutter tut das offenbar nicht und hat diese Position an die Kleine abgetreten.

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Die Eltern könnten das kleine Mädchen ernst nehmen und einen "Vertrag" mit ihr abschließen. Darin verpflichtet sie sich, jeden Morgen ohne Widerspruch zur Schule zu gehen. Wenn sie das tut, bekommt sich jedes Mal einen "Punkt" zugeschrieben. Wenn sie eine bestimmte Anzahl von Punkten gesammelt hat, gibt es dafür eine Belohnung, z.B. einen Ausflug zum Ponyhof, oder dass die Eltern ihr ein ganzes Buch vorlesen (oder was sonst reizvoll sein könnte).

Nebenbei übt das Kind dabei auch das Zählen (nämlich der Punkte).

Die Belohnungsmethode mag zwar nicht der Königsweg der Pädagogik sein, weil sie eher dressurhaft ist und nicht auf Einsicht und Überzeugung basiert, aber immer noch besser als die Androhung von Strafen, Schimpfen und ewiger Stress.

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Kommentar von lovelaughpeace
29.10.2015, 07:54

Das bringt bei meiner Schwester auch nichts wir haben so viel schon ausprobiert sie sagt zwar sie macht am nächsten Tag kein Theater aber das macht sie trotzdem

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Kommentar von kiniro
29.10.2015, 11:31

Das Mädchen soll also seine Gefühle in Bezug auf die Schule verleugnen?
Meine Tochter hatte sich nicht mit solchen "Belohnungen" - die ich lieber "Erpressungsversuche" nenne - erweichen lassen.

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Ein unkonventioneller Vorschlag: In Absprache mit der Klassenlehrerin wird das Kind eines Tages beim ersten morgendlichen Protest einfach nicht zur Schule geschickt sondern gesagt:

"Gut, dann bleibst du eben zu Hause. Wir machen die Aufgaben hier." Mutter oder Vater setzen sich mit der kleinen Schwester streng nach Lehrplan hin und überwachen die Übungen. Sie darf in der Zeit nichts anderes tun.

Am nächsten Tag erzählen ihr die Freundinnen in der Schule, wie lustig es dort gewesen ist, und wie schade, dass sie nicht dabei war.

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Kommentar von kiniro
29.10.2015, 11:28

Deine Methode hätte bei meiner Tochter nicht geholfen.

Außerdem sollten sich Kinder außerhalb eines Schulgebäudes sowie des dazugehörigen Grundstückes treffen können.

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Kommentar von Kuhlmann26
30.10.2015, 10:01

"Unkonventionell" nennst Du das? Ich nenne das schlicht und ergreifend Manipulation oder Indoktrination. Außerdem die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben und nicht ansatzweise zu wissen, wie das Lernen funktioniert.

Dass die Freundinnen es in der Schule möglicherweise lustig fanden, was zunächst eine Unterstellung ist, muss doch nicht heißen, dass es dem Mädel genauso geht. Aber ich verstehe schon, die Individualität muss den Menschen frühzeitig ausgetrieben werden. Deshalb ist es wichtig, nur unter Gleichaltrigen zu sein, die zur gleichen Zeit alle das gleiche machen. Nee, ist klar.

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Zuerst sollte die Mutter den Grund der Verweigerung ergründen. Klar geht das recht schwer wenn das Kind immer monoton "es hat gepasst" antwortet. Eventuell stimmt das ja so gar nicht.

Am besten hier fragt man mal bei Lehrkräften nach. Die könnten ja etwas beobachtet haben was hier von Interesse ist - falls nicht kann man sie ja mal um Beobachtung beten.

Desweiteren sollte man Geduld zeigen. Die Eingewöhnungphase ist stressig für das Kind. Von ihm wird ein hohes Maß an Anpassung und Disziplin verlangt. Oft fehlt es den Kindern dann - ohne das dies die Eltern merken - schlichtweg an Energie. Das braucht alles seine Zeit.

Die Mutter sollte ihrem Kind von deren Schulzeit erzählen. Eventuell hatte sie auch oft keine Lust. Gut ist es wenn das Kind von Erzählungen lernt wie es mit Problemen umzugehen hat.

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Kommentar von lovelaughpeace
29.10.2015, 07:53

Wenn ein Kind sie mal geärgert hat hat sie es gesagt sie hat es aber auch der Lehrerin gesagt also daran liegt es nicht sie meint immer sie muss so lange in der Schule bleiben bis 4 obwohl sie ganz genau weiß sie muss nur bis 1 am Donnerstag und ansonsten nur bist 11:20uhr und wir haben alle erzählt das wir alle gehen mussten auch wenn wir nicht wollten. Sie hat auch mal gesagt die Schule ist so langweilig und sie will nicht die ganze Zeit sitzen bleiben. Manchmal mein ich auch das sie vielleicht adhs hat

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Guten Morgen,

man sollte mit der Kleinen mal sprechen, warum sie sich so sträubt, in die Schule zu gehen.

Evtl. hat sie auch nicht genügend Schlaf.

Vielleicht fühlt sie sich überfordert und braucht nach der Schule etwas Ruhe, um dann eben später die Hausaufgaben wieder mit "Elan" machen zu können.

Man könnte ja mit einem "Bonus", irgendeine Kleinigkeit am Wochenende, arbeiten, wenn sie sich ohne Theater für die Schule fertigmacht und auch ihre Hausaufgabe zuverlässig, auch mit Hilfe, erledigt.

Liebe Grüße

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Kommentar von lovelaughpeace
29.10.2015, 07:57

Meine Schwester findet die Schule nur langweilig und will nicht immer so lange sitzen das ist alles. Mit meiner Schwester kann man nichts machen sie lässt sich nichts erklären, sie muss immer recht haben, sie lügt, sie sagt zu meiner Mama sie soll ihre Hausaufgaben machen also richtig befehlerisch ist meine Schwester und frech obwohl meine Schwester immer was von meinen Eltern hat und so viel Spielzeug hat und die kann auch rausgehen mit Freunden und alles aber sie macht wegen alles und nichts Theater

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Dagegen sollte man gar nichts tun, sondern akzeptieren, dass Deine Schwester da nicht hin will. Vielleicht entscheidet sie sich irgendwann doch für die Schule. Wenn nicht wäre das auch kein Drama; jedenfalls nicht für Deine kleine Schwester. Das Drama machen andere, aber nicht sie.

Gruß Matti

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Erst mal wäre es schön wenn du Punkt und Komma benutzen würdest. Würde sich etwas leichter lesen. Geht deine Schwester nicht in die Schule? Also wichtig ist jetzt auf jeden Fall konsequentes Verhalten.sie muss auf jeden Fall gehen. Aber schaut mal warum das so ist. Wird sie vielleicht geärgert. Oder ist zu Hause irgendwas. Hat sie Probleme mit der Lehrerin. Schaut mal was es ist. Ich würde auch mit der Lehrerin sprechen.

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Wendet Euch an die Lehrerin/den Lehrer und schaltet eventuell den/die Schulpsychologen ein, dafür sind die da. Es muss ja einen Grund geben, warum sie Theater macht. Helft Ihr, indem Ihr das Gespräch sucht.

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Bist du mit in der Schule oder wie kommst du darauf, dir ein Urteil darüber anzumaßen?

Was ich von der idiotischen Zwangsveranstaltung Schule halte, kannst du gerne in anderen Antworten von mir lesen.

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Kommentar von isebise50
29.10.2015, 13:27

Liebe/r kiniro, wenn du nicht helfen möchtest, warum schreibst du dann?

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Vielleicht mal eine Freundin einladen zum Mittagessen und anschließendem gemeinsamen Hausaufgaben machen?

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Das ist doch gar nichts. Mein Bruder ist letztes Jahr in die fünfte Klasse gekommen und da hat der immer irgendeinen Terz gemacht, weil er nicht in die Schule gehen wollte.

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Wenn ihr langweilig ist kann es sein, dass sie unterfordert ist und etwas Anspruchsvolleres braucht

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