Was tun, wenn Kinder gar kein Gemüse oder Salat essen?

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11 Antworten

Ich würde es vielleicht auch einmal mit den entsprechenden Säften versuchen. Inzwischen gibt es ja auch gemischt Gemüse-Fruchtsäfte. Nahrungsergänzungsmittel sollten i.d.R vermieden werden, aber in einem solch speziellen Fall würde ich eventuell einen Arzt konsultieren, denn schließlich (so nehme ich an) ist dein Sohn noch in der Wachstumsphase und braucht das eine oder andere Vitaminchen, Minerälchen und was sonst noch alles.

Vielleicht einfach mal mit ihm sprechen, warum er es nicht essen möchte. Vielleicht mag er bestimmtes Gemüse nicht, oder lehnt sich gegen die Zubereitung auf. Hin und wieder hilft es da dann mal einen neuen Weg zu gehen und andere Gerichte auszuprobieren. Ihm ein wenig Gemüse schmackhaft machen. Vielleicht mal eine Soyawurst ausprobieren. Eventuell isst er sie und merkt es gar nicht.

Das einzige, was mir zu dem Thema einfällt, ist das Gemüse unterzujubeln, z. B. püriert mit in die Tomatensauce oder ganz kleingeschnitten auf die Pizza oder in eine Reis- oder Nudelpfanne.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Tochter das Gemüse aus dem Wok zusammen mit Sojasauce gern gegessen hat, vielleicht weil sie es in Streifen geschnitten nicht erkannt hat und es wohl für Nudeln gehalten hat. Sie hat alles mitgegessen, sogar die schwarzen Pilze.

Und in Suppen isst sie auch fast jedes Gemüse.

Mit ist übrigens aufgefallen, dass meine Tochter als Baby und Kleinkind vieles gegessen hat, was sie mittlerweile als "ekelhaft" bezeichnet. Ich vermute, dass sich die Kindergartenkinder ihre Gemüse-Allergie gegenseitig beibringen.

Meine jüngste Tochter mochte auch kein Gemüse, ich habe dann in die Sachen die sie mochte das Gemüse untergemischt (ganz klein gehäkselt)z.B. Kartoffelpuffer mit Karotten oder Zucchini oder aber püriert z.B Kartoffelbrei mit Blumenkohl, das hat sie dann gegessen ansonsten mochte sie Obst in allen Variationen.

Eine meiner Töchter war jahrelang auch so. Ich habe ihr dann aber wenigstens Vollkornnudeln gekocht und Vollkornbrötchen vom Bio Bäcker besorgt. Ausserdem hat sie immer zwischendurch etwas Rohkost (Möhte, Apfel Gurke, Paprika) gegessen und so hat sie langsam über die Jahre ihren Speisezettel erweitert. Irgendwann kamen dann auch Tomatensaucen zu den Nudeln hinzu, die ich dann immer mit ein wenig kleingeschnittenem Gemüse "verfeinert" habe.

  • Die meisten Kinder mögen Gemüse lieber knackig als weich gekocht.

  • Sauer finden die meisten Kinder bei Salat gar nicht lustig. Daher verschiedene, milde Dressings ausprobieren.

  • Mundgerecht zugeschnitten und schön angerichtet kommt besser an – übrigens auch bei Erwachsenen.

  • Die Kleinen beim Zubereiten und Schneiden mithelfen lassen. Selbst angerichtet schmeckt das Ganze noch einmal so gut.

  • Mit dem Kind über den Markt oder den Supermarkt bummeln und es selbst aussuchen lassen , das Obst und Gemüse. Das macht Kinder stolz!

  • Sei das beste Vorbild! Iss immer mit und zeige so, wie gut 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag tun.

  • Pizza einmal mit Mais, Brokkoli und Paprika bereichern. Hamburger? Kein Problem, wenn er mit viel frischem Gemüse belegt ist. Auch die Nudelsoße gewinnt durch eine gute Portion Gemüse.

  • Kinder zu Besuch? Dann bietet sich doch an: Gemüsesticks mit leckeren Dips. Oder bunte Fruchtspießchen. Oder einen köstlichen, pfiffig dekorierten Saftcocktail.

  • Zum Frühstück macht ein Glas Saft mit 100% Fruchtanteil oder etwas klein geschnittenes Obst munter

  • In der Frühstücksbox finden sich kleine Tomaten, etwas Gurke, eine knackige Karotte oder ein Apfel

  • Ein bunter Salatmix und Gemüse schmecken zum Mittag und zum Abendessen.

Das waren einige Anregungen aus hkk-online.de. Vielleicht klappts jetzt? Einfach mal was ausprobieren.

Ich habe als Kind weder Obst, noch Gemüse gegessen. Ich bin auch erwachsen geworden, bin kerngesund und habe keine Mangelerscheinungen. Mittlerweise esse ich Gemüse, mitunter sogar schon mal einen Apfel!

Keine Sorge, alle meine 4 Kinder waren genauso,kein Obst,kein Gemüse, keinen Salat.Trotzdem waren sie nie öfter krank, als andere Kinder. Irgendwann, so ab der Grundschulzeit fingen sie dann aber doch an, das ein oder andere zu probieren u. erweiterten so nach u.nach ihren Speisezettel.Zumindest meine beiden ältesten (15 u.20 J.) essen heute so ziemlich alles. Bei den beiden Jüngeren wird es wahrscheinlich irgendwann genauso sein.

wenn du das machst hast du verloren...hinterfrage erstmal die Gründe, warum er kein Grünzeug mag und isst..alles Gemüse und Obst lässt sich in ansprechender Form darbieten und sollte variationsreich bei den Mahlzeiten mit beiliegen...auch das Auge isst mit

Mein Enkel (damals 3 Jahre) wollte anfangs auch kein Gemüse essen. Ich habe dann einen Trick angewandt: Habe das Gemüse in seinem Beisein gegessen..hm lecker. Dann habe ich ihm gesagt, dass man von Gemüse viele Muskeln bekommt und habe ihn meine Muskeln fühlen lassen. Das hat ihn sehr beeindruckt, und er fing an, Gemüse zu essen (nach jedem Bissen musste ich seine Armmuskeln fühlen, ich war beeindruckt). Bis heute isst er gerne fast jedes Gemüse. (Anmerkung: Ich bin kein Muskelprotz)

Ich selbst esse nicht jedes Gemüse und am besten schmeckt es roh. Vorallem Karotten die sind gut für die Augen.;-)

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