Was tun, wenn einem aus eigener Sicht zu Unrecht gekündigt wurde?

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4 Antworten

Einer Kündigung kann ich nicht zustimmen, die kann ich nur entgegennehmen..davon mal abgesehen. Sollte der Kündigungsgrund an den haaren herbei gezogen sein, respektive falsch, dann muss er vor dem Arbeitsgericht Klage erheben auf Rücknahme der Kündigung und Wiedereinstellung- Der Arbeitgeber hat die Pflicht, dem Gekündigten den groben Verstoß nachzuweißen, der als berechtigter Kündigungsgrund angesehen werden muss.

Internet surfen ist kein schweres Vergehen, welches eine fristlose Kündigung nach sich ziehen könnte. Da muß erstmal eine Abmahnung erfolgen. Im Wiederholungsfalle ist dann eine Kündigung möglich. Also sofort mit dem Betriebsrat verbindung aufnehmen. Wenn der das nicht klären kann, Gewerkschaft oder falls er nicht organisiert ist Arbeitsrecht Anwalt einschalten. LG Detlef

@Delot:

In vielen Firmen gibt es inzwischen klare Regeln zum Thema privates Surfen und darin kann auch stehen, dass es zur Kündigung führt - ohne vorherige Abmahnung.

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@demosthenes

@demosthenes: Das heißt noch lange nicht das es rechtens ist....LG Delot

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Mit den Fristen kenne ich mich leider nicht aus aber man kann überprüfen lassen, ob er wirklich privat gesurft hat, indem man den Verlauf der aufgerufenen Seiten anguckt. Das geht glaube ich auch, wenn man ihn eigentlich schon bei den Einstellungen gelöscht hat.

Das würde ich ihm mitteilen und wenn er weiterhin darauf beharrt, dass er nicht privat gesurft hat, würde ich ihm empfehlen einen Anwalt einzuschalten und übers Arbeitsgericht zu klagen.

Was bedeutet vorgeworfen?

Wurde ihm gekündigt? Wurde er formal abgemahnt? Hat er einen informellen Anschiß erhalten?

In allen Fällen: Betriebsrat/Personalrat. In den beiden ersten Fällen: Anwalt.

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