was tun, wenn ein kind im fieberkrampf nicht mehr atmet?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ein Kind mit einem Fieberkrampf verdreht plötzlich die Augen oder entwickelt einen starren Blick. Möglicherweise hält es den Atem an, die Lippen werden blau, ist nicht ansprechbar, zeigt keine Reaktion oder fällt sogar in eine kurze Bewusstlosigkeit. Arme, Beine oder Gesichtsmuskeln können plötzlich rhythmisch zucken. Meist geht ein rascher Fieberanstieg voraus.

Nach einigen Minuten ist sind der Fieberkrampf und die Zuckungen meist vorbei. Das Kind erschlafft, die normale Hautfarbe kehrt zurück und es erlangt das Bewusstsein langsam wieder.

Einige Kinder erwachen schnell, während andere noch lange Zeit später träge und dösig sind. Der Anfall selbst dauert meist nur wenige Minuten, trotzdem haben Anwesende das Gefühl, als würde er eine Ewigkeit dauern. Krampfanfälle bei Kindern sind immer ein unheimliches Erlebnis.

Dauert der Anfall länger oder tritt er wiederholt auf, muß man einen Notarzt rufen. Auf jeden Fall ist ein Arztbesuch nach einem Fieberkrampf dringend notwendig. Es ist sehr wichtig, dass die Ursache abgeklärt wird.

Die Kleidung des Kindes lockern. Legen Sie es am besten auf den Boden oder ins Bett, damit es sich nicht verletzt.

Nicht versuchen, die Zuckungen zu unterdrücken. Nichts unternehmen, solange das Kind krampft. Auf keinen Fall sollte das Kind heftig geschüttelt werden, da es zu so genannten Schütteltraumata im noch sehr empfindlichen Kindergehirn kommen kann.

Wenn das Kind erbricht, es vorsichtig auf die Seite drehen. Dadurch verhindern ma, dass das Erbrochene in die Lungen des Kindes gelangt.

Gleichzeitig ist es wichtig, das Kind abzukühlen. Entkleiden Sie Ihr Kind und bedecken Sie es nur mit einem dünnen Bettuch. Die Fenster öffnen, aber achten darauf achten, dass es nicht zu kalt und zugig wird.

Steigt das Fieber über 38,5°C dem Kind fiebersenkende Medikamente geben, die der Arzt verordnet hat, beispielsweise Beispiel Paracetamol. Diese Arzneimittel senken das Fieber vorübergehend und das Kind fühlt sich besser. die vom Arzt empfohlene Menge aber einhalten.

Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin) sollten im Kindesalter in Zusammenhang mit Virusinfekten auf Grund möglicher Nebenwirkungen nicht eingenommen werden.

weitere Hinweise bei: http://www.netdoktor.de/krankheiten/babyundkind/fieberkraempfe_kinder.htm

Hallo Julie,wir können es nach voll ziehen, mußten am 13.02.09 gleiche Erfahrung mit unser Enkeltochter durch machen,um 19.50 hatte sie noch 38,1um 20.05 ging der Notruf raus.Belebten Sie wieder, aber das KH glaubt es nicht, das Sie nicht mehr geatmet hatte, sie lief am ganzen Körper blau an,erst nach der wieder belebung kam sie wieder zu sich und ihre Haut wurde wieder rosig.Guten Tip:Sollte es noch mal sein, läuft er blau an, wieder beleben, und Fenster weit auf machen,Notruf starten, und nicht locker lassen, geht denen auf den Senckel,nervt sie im KH ohne ende.

hallo an alle... habe erst letztens die erfahrung mit meiner 12 monate alten tochter machen müssen (fieberkrampf).. sie war nicht krank und hatte auch keinen fieber sind am abend ganz normal ins bett, habe sie aber warum weiss ich nicht, nicht in ihr bett gelegt sondern bei mir schlafen lassen, gegen morgen um 3.43 uhr habe ich im schlaf noch gehört das sie versucht zu ahtmen bin aufgewacht und nach meinem mann geschrieen das sie nicht ahtmen kann hab´s licht angemacht sie war blau richtig blau augen guckten nach oben keine raktion nicht´s war in panik konnte ihr nicht helfen. ich bin gott froh und sehr stolz auf meinen mann er hat keine panik gemacht (natürlich hat er auch riesige angst gehabt) aber er hat sie beatmet mund zu mund das ging bis die ambulanz da war knapp 4 minuten danach wurde sie bewusstlos das ging dann auch 2-3 minuten dann kamen die ärtzte. sind ins krankenhaus alle untersuchungen wurden gemacht keine infektion keine kein virus nichts sie haben nichts gefunden warum.......

kann euch nur raten bitte ruhig bleiben keine panik machen so helfen sie ihrem kind, wenn mein mann nicht dagewesen währe hätte ich ihr nicht helfen können.... das ist ihr passiert am 13.03.2011 heute haben wir 21.03.2011 und ich kann seit dem nicht schlafen aus angst das es wieder passiert und ich sie diesmal nicht hören könnte ..... uns wurde eine medizin verschrieben die wir ihr bei notfall (fieberkrampf) geben sollen sie heisst Diazepam desitin AKUT-und NOTFALLTHERAPEUTIKUM DAS IST ZUM EINFÜHREN VOM POPO und bitte kinder bei fieber immer vom popo messen sicherstes ergebniss...

wünsche nicht mal meinem feind dieses schreckliche erlebnis..

Wenn man weiß, daß das Kind zum Fieberkrampf neigt, dann sollte man das Fieber rechtzeitig in Zukunft dämpfen, also schneller zum Zäpfchen greigfen, denn alles ist besser als ein Notfall. Aber wenn der eintritt, dann beatmen, Notarzt und das schnell. Es ist vielleicht auch keine schlechte Idee, mal einen erste Hilfekurs für Säuglinge und Kleinkinder zu machen. Den gibt es und ich würde gnaz innig dazu raten, schon allein uum im Notfall einen kühleren Kopf wahren zu können.

Offensichtlich hat sich's da nur um einen kurzen Moment gehandelt - hoffe ich wenigstens.

Leider bin ich kein Arzt, aber wir hatten mit unserer Tochter auch Probleme mit langen und starken Fieberanfällen. Und als wir dann den Kinderarzt mit unserer Sorge zu sehr genervt hatten, empfahl er uns, Eiswürfel in einen Beutel mit Stoffumhüllung zu geben und ihr ein paar Minuten auf die Leisten zu legen. Das ist ein recht radikales Mittel zur Fiebersenkung, aber es hat einmal wirklich den Durchbruch gebracht.

Ich weiß, das ist keine Empfehlung zum Atemstillstand, aber eine, wie man es künftig vermeiden könnte, dass es soweit kommt.

Wenn mein Kind , egal bei welcher Krankheit aufhören würde zu atmen, würde ich ganz schnell den Notarzt rufen!

schau mal hier: http://www.hallofamilie.de/eltern-werden/geburt-baby/artikel/1/493-fieberkrampf.html

alles beste und v.a. Gesundheit!

Was möchtest Du wissen?