Was tun, wenn ein anderer Hund meinen angreift

10 Antworten

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lass deinen hund vor allem erstmal los, wenn er angegriffen wird. bewegungsfreiheit ist wichtig.

um es dazu aber gar nicht kommen zu lassen, darf man einen hund nicht einfach zum anderen geradewegs (und noch dazu an der leine) hinlaufen lassen. das schnelle wegziehen aufgrund von knurren ist dann der zweite fehler. das irritiert und provoziert den anderen. ihr müsst hundesprache und hund sozialisieren lernen.

einen fremden hund körperlich einzuschränken ist bei einem ernsten angriff gar nicht möglich. dass es ernst ist, merkst du nämlich erst, wenn es zu spät ist. ich entferne mich dann einige schritte, allein das hilft, die situation zu entspannen. wirklich schwere beißereien sind gottseidank sehr selten, daher ruhig blut bewahren. jeder eingriff kann die sache eher noch verschärfen.

Hallo,

danke für deine Antwort. Also ich war bei dem Angriff ja nicht draußen, aber ich versuche durch Literatur und Beobachtungen immer mehr von dem Verhalten der Hunde zu lernen. Ich denke, das auch mein Hund was Missverstanden hat, den er reagierte auf das knurren nicht, er ist freundlich zu anderen Hunden, aber ich denke zu gutmütig. Wir haben ihn seit 5 Monaten und er ist 7. Du sagtest Hunde nicht an der Leine zusammen treffen lassen, soll man sie frei lassen und was mach ich dann, wenn der andere einen schlechten Tag hat und wegziehen wegen dem knurren war auch falsch, wie hätte ich denn richtig reagiert? Damit ich, falls mir das auch passiert richtig handle, vielen Dank

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@Tinkerlie

zuerst mal NICHT an der leine zusammen lassen---ersparst dir das wegziehen.. wenn dein hund frei laufen kann--kann er im notfall ausweichen, signale setzen.

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@karinnox

wenn beide hunde auf gleicher höhe sind und man hat das gefühl, dass sich keine spannung aufbaut, dann sollten beide hunde gleichzeitig losgelassen werden.

wenn die hunde frei sind, und es bauen sich doch aggressionen auf, gehst du zügig einige schritte weiter und rufst deinen hund. alleingelassen gibt es ihn nicht mehr viel zu verteidigen, und ihm wird klar, dass du keinerlei interesse an einem gemetzel hast. dafür ist eine gute bindung vorraussetzung.

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@taigafee

er reagierte auf das knurren nicht, er ist freundlich zu anderen Hunden, aber ich denke zu gutmütig.

ich denke, er ist da einfach unerfahren. in einem rudel hätten ihm die älteren hunde schon beigebracht, was knurren bedeutet. seid ihr in einer hundeschule, hat er kontakt zu mehreren hunden?

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@taigafee

Der Dicke ist mit einer Hündin aufgewachsen und war auch als er klein war regelmäßig mit anderen Hunden zusammen. Die Hündin ist dann gestorben und die Besitzerin hat eine Erkrankung in den Gelenken bekommen, aus diesem Grund ist sie nur noch kurze Runden gegangen und hat von Hunden Abstand genommen. In der Hundeschule ist er immer freundlichen, bei den großen wirft er sich bei einem knurren meist unter oder tritt auch den Rückzug an, bei kleinen sieht es anders aus, da ist er der Obermacho und nimmt auch nicht immer jedes knurren ernst ( er bleibt zwar freundlich ist dann eben aber angespannt und will besteigen, was ich dann sofort unterbreche)

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@Tinkerlie

aha, also doch nicht so gutmütig :-).

genau, das musst du unterbinden. läuft ja soweit alles prima, denke ich. diese kleinen aufsteigversuche sind völlig normal, solange er sich von euch dann davon abhalten lässt.

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Es sind im Grunde fast immer die gleichen Hunde, auf die man achten muss. Das hat man schnell heraus. Einen Hund rechtzeitig vor Angriff abzuwehren, ist richtig schwierig, da es meistens schneller geht als man schauen kann bzw. reagieren kann. So habe ich schon mal einen Regenschirm dazwischen gehalten. Dann hat der andere Hund nichts mehr gesehen und war ganz verblüfft, Überraschung gelungen. Andererseits hatte ich mich selbst schon darauf gewappnet, meinen Hund bei Bedarf zu verteidigen und mich darauf vorbereitet, angreifende Hunde einfach mit Schmackes wegzutreten. Anschreien (den fremden Hund bei Bedrohung) funktioniert meistens auch, wenn genug Zeit bleibt. Ist wohl auch halterbedingt, worauf der Hund dann reagiert und wie er erzogen ist - wenn er denn irgendwie erzogen ist.

Wenn du meinst, dir macht es nichts aus verletzt zu werden, kannst du schon eingreifen. Das zählt unter Notwehr. Nimm beim Gassi gehen einen Stock oder sowas mit,meist reicht es schon, wenn man damit fest auf den Boden haut, also der Krach läßt die Hunde auseinander fahren. Oder eine Wasserpistole, alles, was die Hunde aufschreckt.

Das nützt absolut Null komma Nichts.

Ich bin mal mit meiner Mutter und unserer Schäferhündin unterwegs gewesen. Aus irgendeinem uns später bekannten Grund schoss so ein Minihund - bitte, die Rasse habe ich vergessen aber der war deutlich kleiner als unsere Hündin - auf unsere Hündin zu. Sie war nicht läufig. Er knurrte aggessiv und griff sofort den Hals an. Vor lauter Schreck zerschlug meine Mutter ihren Regenschirm auf dem Mini. Vergebens. Wenn ich es recht erinnere haben wir zu Zweit unser ganze das Körpergewicht eingesetzt um den Mini vom Hals zu bekommen. Die Wunde musste behandelt werden.

Unser Glück war dass wir schon vor Anschaffung der Hündin in der Familie besprochen hatten wie zu reagieren ist. Später vertieften wir indem wir spielerisch an der Hündin den einen oder anderen Griff mal übten. Das möchte ich nicht vertiefen. Ich möchte damit nur erläutern dass wir automatisch manchen Fehler vermieden. Verletzt waren wir aber dennoch. Und unsere Hündin auch.

Zur Frage ob es vermeidbar gewesen wäre hätten wir schneller reagiert: Nein.

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