Was tun, wenn die Muttermilch nicht reicht?

5 Antworten

Hi,

ich hatte das gleiche Problem bei beiden Kindern. Bei meiner Großen war nach zwei Wochen Schluss. Sie wurde einfach nicht mehr satt und war nur am schreien. Bei meiner kleinen wurde bereits in Krankenhaus zugefüttert, weil der Milcheinschuss nicht richtig kam. Ich hab auch alles mögliche versucht, mehr Milch zu bekommen und hab mich total verrückt gemacht. Meine Brustwarzen waren dauerwund. Meine Hebamme hat mich dann beruhigt und gesagt ich soll weiter zufüttern, weil es weder dem Kind noch mir was bringt, wenn ich es zwanghaft versuche. Nach sechs Wochen war dann Schluss mit stillen. Aber beide Kinder waren durch das zufüttern absolut zufriedener. Muttermilch und PRE in Kombi vertragen sich sehr gut. Zumindest war das meine Erfahrung.Meine Mädels hatten null Probleme mit der Verdauung. 

Es gibt nur die Meinung, dass es zu einer Stillirritation kommen kann, weil das Kind den Nuckel der Brust vorzieht.

Mach Dich nicht verrückt, Du als Mama weisst am besten, was für Dein Schatz das beste ist.


Alles Gute euch zwei


Drei Wochen nach der Entbindung kann sich die Brust so anfühlen, als wäre zu wenig Milch darin.

Das täuscht aber in den allermeisten Fällen. 
Achte mal auf den Gesamteindruck deines Babys:

  • produziert es 4 - 6 nasse Windeln am Tag?
  • ist die Fontanelle nicht eingefallen?
  • nimmt es gemäß der Tabelle für Stillkinder (!) zu und wächst es entsprechend?
  • ist die Haut prall und rosig?
  • munter in den Wachphasen?

Dass er nach Pre zufriedener ist, hat damit zu tun, dass das Trinken aus dem Fläschchen eine ganz andere (einfachere) Saugtechnik als das Trinken aus der Brust erfordert.

Fläschchen: saugen und schlucken
Brust: saugen, kauen und schlucken

Je mehr du ihm Fläschchen gibst, umso schneller wirst du abstillen - im Hinblick auf all die Nachteile der Kunstmilch (vom Mitschleppen des ganzen Krempels und nachts extra fürs Fläschchen geben aufstehen) mal abgesehen, halte ich es für einen Trugschluss, dass Fläschchen im Endeffekt besser ist.

Aufgrund der Definition bist du in meinen Augen ein Mutter, die Zwiemilch-Ernährung betreibt, aber keine Stillmutter.

Das ist in dieser Phase häufig weil sich die Milch ändert. Häufig anlegen ist die Lösung. Wenn die Windel aber nicht mehr richtig nass wird muss man zufüttern. Versuch wenigstens bevor du zum Fläschchen greifst den Kleinen anzulegen.

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