was tun, wenn der vermieter die kündigung viel zu spät bestätigt hat?

5 Antworten

Einen Untermietvertrag kann man nur mit dem Hauptmieter haben, nicht mit dem Vermieter - sonst wäre es ein normaler Mietvertrag mit 2 Mietern bzw. wären einzelne Zimmer vermietet, wie in einer WG. Wenn der Hauptmieter kündigt, dann wird damit auch der Untermietvertrag gekündigt - so steht es üblicherweise auch im Untermietvertrag, denn sonst hätte der Hauptmieter ein Problem. Wenn es sich um 2 Hauptmieter handelt, also beide gemeinsam einen Mietvertrag mit dem Vermieter haben, dann können auch nur beide gemeinsam kündigen bzw. alle Vertragspartner (Onkel, Tante, Vermieter) müssen zustimmen, dass nur einer aus dem Mietvertrag ausscheidet. Wenn einzelne Zimmer der Wohnung vermietet sind, dann gilt die Kündigung der Tante natürlich auch nur für ihren Teil der Wohnung, der Onkel dürfte aber auch weiterhin nur seinen Teil der Wohnung nutzen.

Eine Kündigung muss vom Vermieter nicht bestätigt werden, es kommt alleine auf den fristgerechten Zugang der Kündigung an. Das Problem ist nur: Du kannst - sofern nichts anderes im Vertrag geregelt ist - nur zum Monatsletzten kündigen, also nicht zum 1.3. sondern nur zum 29.2. oder 31.3. und wenn in der Kündigung 1.3. steht, dann ist der Vermieter vermutlich von einem Tippfehler ausgegangen und er dachte, es ist der 31.3. gemeint (statt 29.2. nämlich 1.3. "vertippen" ist schlicht unmöglich).

Der Vermieter muß die Kündigung gar nicht bestätigen.

Deine Tante muß lediglich nachweisen das die Kündigung fristgerecht zugegangen ist.

Allerdings kann man Mietverträge nur zum Monatsende Kündigen.

Und das könnte bei der Kündigung der Tante zum Problem werden.

Steht im Kündigungsschreiben tatsächlich zum 1.3.16, könnte der Vermieter davon ausgehen das der 31.3.16 gemeint war.

Ob der Onkel auch ausziehen muß oder nicht kommt darauf an er genau für einen Vertrag hat.

Untermietvertrag bedeutet ja der Vermieter selbst Mieter ist. Folglich kann er mit dem Eigentümer keinen solchen haben.

Haben beide, Tante und Onkel, je einen separaten Mietvertrag über z. B. ein Zimmer in der Wohnung, muß der Onkel nicht ausziehen.

Haben allerdings beide einen gemeinsamen Vertrag über die ganze Wohnung wäre die Kündigung der Tante unwirksam.

mein onkel hat mit dem besitzer der wohnung, der der mieter ist einen untermietvertrag. beide haben seperate mietverträge und meine tante hat zum 31.3. gekündigt...das hat sie mir grad mitgeteilt.

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Wann hast du zu wann gekündigt (bitte exakte Datumsangaben).Die Kündigung zum 29.2. hätte bis spätestens 3. Dez. 15 beim Vermieter angekommen sein müssen. War das später, wäre erst zum 31. März wirksam gekündigt wurden.

Wird durch den Mieter gekündigt, muss er rechtzeitig seinem Untermieter kündigen. Ansonsten ist er seinem Untermieter schadenersatzpflichtig. Eine automatische Übertragung vom Untermietverhältnis in ein Hauptmieterverhältnis ist nicht möglich. Der Untermieter müsste mit dem Vermieter des Hauptmieters einen neuen Mietvertrag schließen.

Mietvertrag - Miete in schriftlichem Vertrag höher als vereinbart ...?

Folgender Sachverhalt:

Ich habe auf eine Anzeige in der Zeitung reagiert und den Vermieter angerufen, um eine Wohnung zu besichtigen. Während der Besichtigung einigte man sich mündlich auf einen Preis.

3 Tage später sagte ich telefonisch zu, dass ich die Wohnung nehmen würde. Termin zur Vertragsunterzeichnung wird für die darauffolgende Woche angesetzt.

Ich erscheine dort und lese den Vertrag, in dem eine höhere Kaltmiete steht, als mündlich vereinbart. Der Vermieter behauptet, es wäre zu keiner mündlichen Absprache gekommen. Ich jedoch war mit einer 2. Person (mit der ich zusammen dort einziehen möchte) bei der Besichtigung vor Ort, die meine Darstellung bestätigt.

Wer ist nun im Recht? Muss der Vermieter seine Zusage einhalten? Falls nicht, muss ich dann meine Zusage einhalten, dass ich die Wohnung nehme, obwohl ich von anderen Preisen ausgegangen bin?

Danke für Antworten!

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Besichtigung einer Mietwohnung bei Tageslicht anfordern?

Hallo zusammen,

eine Freundin ist gerade auf der Suche nach einer Wohnung. Sie hatte einen Besichtigungstermin einer Wohnung mit mehreren "zukünftigen Mietern". Am selben Abend hat sie noch eine Zusage für die Wohnung erhalten. Sie möchte jedoch einen zweiten Termin machen, da sie wissen möchte wie viel Tageslicht in die Räume fällt. Weil man dies nicht sehen konnte, da die Besichtigung im Dunkeln stattfand. Der Vermieter fand das überhaupt nicht gut und wollte eigentlich direkt am nächsten Tag den Vertrag unterschrieben haben. Und fragte ob das nicht auf den Bildern ausreichend zu sehen wäre und ob die Besichtigung am vorherigen Abend nicht ausgereicht hätte. Das ihm das eigentlich zu Umständlich sei (zum Glück wohnt er nicht km weit weg, das wäre ja doch aufwendig) etc. Meiner Meinung nach ziemlich unfreundlich. Findet ihr die Reaktion des Mieters auch so komisch wie ich? Ich meine ich möchte ja möglich vernünftige Leute in meiner Wohnung haben und wenn ich die im Dunkeln besichtige, kann ich dann nicht davon ausgehen, dass evtl. Nachfragen zu einer 2. Besichtigung kommen? Am Ende des Gesprächs hat er zwar die 2. Besichtigung zugesagt. Aber schreckt sowas nicht den Mieter ab? Wie seht ihr das? Würde euch das abschrecken? Man möchte sich ja auch möglichst gut mit dem Vermieter verstehen? Oder könnt ihr mir evtl. auch Gründe nennen warum er sich so verhält?

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