Was tun wenn der Nachbarshund ständig am bellen ist?

9 Antworten

Die Rechtsprechung ist in dieser Frage wenig einheitlich. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Grundsätzlich wird das Bellen eines Hundes vom Gesetz als artgerechtes Verhalten eingestuft. Genauso wie das Zwitschern eines Vogels und das Mähen eines Schafes.

Gelegentliches Bellen ist immer zumutbar. Dies gilt vor allem dann, wenn der Mieter Besuch bekommt oder selbst nach Hause kommt und der Hund ihn begrüßt oder auf plötzlich auftretende Geräusche mit Bellen reagiert (AG Hamburg-Wandsbek WuM 1991, 94), also anschlägt. Andere Gerichte urteilten, dass ein Hund nicht länger als 10 Minuten ununterbrochen bellen darf, und insgeamt nicht länger als 30 Minuten.

Ob das Hundegebell zumutbar ist, oder ob du einen Unterlassungsanspruch gegen die Nachbarn hast, hängt von der Intensität, also der Dauer des Bellens ab und ob durch den Hundebesitzer die Ruhezeiten eingehalten werden. Letzteres scheint ja der Fall zu sein.

Ich würde mit den Nachbarn mal freundlich sprechen, wenn es wirklich so schlimm ist. Aber vielleicht ist es ein sehr junger Hund oder sogar "neuer" Hund, der noch unsicher ist bzw. sich noch nicht ganz eingelebt hat? Das würde sich dann erfahrungsgemäß im Laufe der Zeit selbst erledigen. Hunde bellen auch gerne beim Spielen, oder wenn sie voller Lebensfreude sind. Es ist ihr Lachen, ihr Glück. Ich finde: Leben und leben lassen.

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Also raus kopieren von einer Seite ist einfach. Und laut Richtlinien verboten, nur mit Quellen Angabe. Das heißt Link mit rein kopieren.

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Ein Hund darf laut Gesetzeslage nicht länger wie 30 min am Tag bellen und nicht länger wie 10 min am Stück.

Erst einmal würde ich höflich die Nachbarn auf dieses Problem ansprechen. Schließlich stört ja der Hund die Nachbarschaftliche Ruhe. Dann gib den Nachbarn Zeit dieses Problem zu beheben. Das heißt andere Unterbringung, Hundesitter usw.

Sollte das Problem weiterhin auftreten würde ich nochmals die Nachbarn drauf ansprechen. Zeigen  sie sich aber nicht kooperativ, fängst du an Protokoll zu führen, über mehrere Wochen hinweg.

Das heißt notiere genaue Bellzeiten vom Hund, mache Videos , Fotos. Alles gut datieren und notieren.

Mit den Protokoll würde ich nochmals die Nachbarn aufsuchen. Ebenso uneinsichtig , gehst du mit diesem Protokoll zum Veterinäramt, die werden das prüfen die Nachbarn bekommen dann auflagen.

Werden diese Auflagen nicht erfühlt, dann kann der Hund Gegenfalls weg genommen werden.

Also drum Suche erstmal das freundliche nette Gespräch und gib ihnen Zeit das Problem zu lösen.

Man möchte ja als neuer Nachbar nicht gleich böses Blut vergießen.

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Die Gesetzeslage ist überhaupt nicht eindeutig. Was einzelne, von dir zitierte Gerichte entschieden haben, ist nicht allgemeingültig, und schon gar nicht Gesetz. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Und da die Ruhezeiten eingehalten werden, hat das alles nicht unbedingt Aussicht auf Erfolg. Außer, dass das Nachbarschaftsverhältnis zerrüttet würde. Einen Nachbar, der Protokoll führt und mich beim Veterinäramt anlappt, damit ich "Auflagen" bekomme und mir womöglich noch den Hund wegnimmt (obwohl das heute nicht mehr so einfach geht), würde ich nicht mehr mit dem A... anschauen. Wie bist du denn drauf?!!!

Und das von dir geschilderte "Problem" ist immernoch ein lebendes Tier, das eben naturgemäß bellt. Es gibt auch Leute, die sind besonders lärmempfindlich, oder ziehen von der Stadt in ländliche Gefilde. Es gab schon Leute, die zogen neben einen alteingesessenen Bauernhof, gingen mit ihren Kindern die Tiere dort streicheln, um sich dann beim Amt zu beschweren, dass es in der Nachbarschaft nach Stroh und Ziege riechen würde (so dass der Ziegenbock sterben musste).

Zum Glück habe ich nicht solche Nachbarn! Meine Hunde bellen auch ab und an, ebenso die Nachbarhunde. Manche Nachbarn machen ab und an Party bis mitten in die Nacht, andere haben kleine Kinder, die auch recht nervig sein können. Wieder andere musizieren stundenlang. Doch wir leben hier alle in Frieden, und lassen die anderen in Ruhe. Auch die Tiere, die ja auch nur leben wollen, und das Recht dazu haben.

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Ich habe lediglich eine Antwort geben. Was soll das denn heißen "wie bist du denn drauf?"

Mit dem ersten Teil magst du Recht haben das die Gesetzeslage nicht eindeutig ist.

Aber wenn ein Hund eben permanent bellt , und man trifft dann noch auf uneinsichtige Halter dann kann man solchen Schritt gehen , mit dem Veterinäramt.

Das war aber nicht meine erste Option sondern, erstmal das freundliche Gespräch suchen.

Und der Vergleich mit Kindern und lauten Nachbarn ist wiederum eine ganz andere Sache und ist ein sehr schlechter Vergleich. Ich besitze selber einen Hund, der leider eben vor dem Gesetz als Sache gilt.

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@Einafets2808

Der Frager hat aber nach der Gesetzeslage gefragt - und nicht wie er gegen Nachbar und Hund vorgehen kann.

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ich würde dem nachbarn feuer unterm hintern machen. wenn das MAL passiert, würde ich sagen, schwamm drüber.

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Danke

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