Was tun wenn der angekündigte Vertrag nicht kommt, ich aber dennoch weiter arbeite?

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4 Antworten

Da Du keinen neuen befristeten Vertrag bekommen hast und mit Wissen und Duldung weiterhin arbeitest, hast Du jetzt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis.

Hier gelten aber weiterhin die Konditionen aus dem befristeten Vertrag. Es wurde nichts geändert es ist nur der Übergang von befristet in unbefristet. Wenn Du nun früher aus dem Vertrag raus willst bleibt Dir nichts anderes übrig als Deinen AG um einen Aufhebungsvertrag zu bitten.

Wenn er zustimmt ist gut, wenn nicht musst Du die vereinbarte Kündigungsfrist einhalten. Oft ist der AG aber einverstanden, da ein unmotivierter und wechselwilliger AN auch nicht die beste Arbeitskraft ist. Du solltest, das Einverständnis des AG vorausgesetzt, den Aufhebungsvertrag erst dann unterschreiben, wenn die neue Stelle sicher ist (unterschriebener Vertrag).

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Wenn Du mit gestattung des Chefs weiter arbeitest, geht das automtisch (gesetzlich) in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über.

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a) so lange er dich auch bezahlt, kannst beruhigt weiter arbeiten denn...

b) die Weiterbeschäftigung - auch wenn kein neuer Vertrag schriftlich erfolgt - gilt als erneuert sobald man weiterbeschäftigt wird (was beide Vertragsparteien auch tun: Du arbeitest - er bezahlt).

Die Weiterbeschäftigung erfolgt allerdings zu den GLEICHEN Bedingungen wie vorher. Wenn er dir zB eine Lohnerhöhung versprochen hat, dann gilt diese zwar als mündliche Absprache - und ist auch gerichtlich zulässig - ABER nachweisen kann man das nicht.

Wenn DU jetzt kündigen willst, so kannst Du MOMENTAN auch AUSSERORDENTLICH kündigen.

Wenn dir der Job so wichtig ist, dann würde ich den Chef darauf ansprechen, und dann hast Du deine Antwort (aus erster Quelle). Je nachdem ob der Chef nun zuverlässig und vertrauenswürdig ist oder nicht ( eher nicht, sonst hätte er längst seine Zusage i.d. Tat umgesetzt), kannst ihm ...freundlich aber bestimmend.....mitteilen: entweder Vertrag bis (gibts ihm 14 Tage Zeit), oder die Kündigung zum...

Und das ganze muss SCHRIFTLICH ERFOLGEN (auch wenn Du ihn darauf ansprechen willst). Ohne Nachweis (Brief per Einschreiben) hast Du wiederrum schlechtere Karten wenn es zu Unstimmigkeiten kommt und ihr euch vor Gericht wieder trefft).

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Kommentar von snookyal
14.03.2014, 10:35

Für eine ausserordentliche Kündigung bräuchte ich doch einen triftigen Grund. Und ein Jobwechsel ist das doch nicht. Wie müsste könnte ich das begründen?

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Kommentar von Hexle2
14.03.2014, 10:38
so kannst Du MOMENTAN auch AUSSERORDENTLICH kündigen.

Wie begründest Du das?

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Kommentar von Familiengerd
14.03.2014, 12:53

Wenn DU jetzt kündigen willst, so kannst Du MOMENTAN auch AUSSERORDENTLICH kündigen.

Mit welcher Begründung soll eine außerordentliche Kündigung denn wohl möglich sein?!?! Da bin ich ja 'mal gespannt (nein - nicht wirklich)!

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Wenn du weiterhin so arbeitest wie bisher und auch entsprechend weiterhin so bezahlt wirst, gilt weiterhin die Übereinkunft, dass du dort angestellt bist - und da es keinen neuen schriftlichen Vertag gibt, gelten alle gesetzlichen Bestimmungen. Und das wäre eigentlich Kündigungsfrist mit 4 Wochen.

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Kommentar von snookyal
14.03.2014, 10:28

Vielen dank für die Antwort :)

Ich habe in meinem befristeten Vertrag eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartalsende. Ich dachte diese würde dann auch gelten wenn sich der Vertrag automatisch verlängert? oder gelten dann wie du sagt nur die 4 Wochen Kündigungsfrist?

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