Was tun, wenn das Asana, also die Haltung, beim Meditieren unangenehm wird?

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4 Antworten

unangenehm ist sehr dehnbar. das kann beim yoga oft vorkommen, vor allem wenn der körper für die asana nicht mehr geschmeidig oder stark genug ist. er kann das aber alles (wieder) erlernen. wenns also unangenehm wird ist das noch nicht so schlimm.

beim schmerz gibt es zwei arten. das sagt dir auch dein körper. der "positive" schmerz, meist auch dehnungsschmerz genannt sagt dir, dass du nun und hier an deiner grenze angelangt bist. bleibe genau an dieser grenze und atme in die dehnung bzw. position hinein. das nächste mal wird es wieder ein stückchen weiter gehen. so entwickelst du dich weiter.

dann gibt es den schmerz, bei dem dein körper dir sagt: das kann jetzt schaden, wenn du weiter machst. gehe ein wenig aus der postition zurück bis der schmerz weg ist und höre auf deinen körper. seine signale sind immer richtig. dein geist interpretiert. also kein "das geht schon noch, die anderen schaffen das auch" oder solche durchhalteparolen.

auf jeden fall die position wechseln! nichts forcieren! es ist wichtig auf auf deinen körper zu hören. das ist ja auch der sinn (oder einer davon) von yoga, das körperbewustsein zu schulen.

falls sich nicht nach längerer übungszeit die zeit die du im drachensitz bleiben kannst langsam verlängert, hast du warscheinlich ein problem mit den blutgefäßen. du solltest dir dann ein meditations-kissen oder bänkchen zulegen, sonst kannst du das problem noch verschlimmern.

Schauen, was genau unangenehm ist. Ist es der Bewegungsdrang, der nach einer Weile kommt? Das ist normal, weil der Körper sich erst daran gewöhnen muss, eine Weile in derselben Position zu bleiben. Wenn du aufgrund Bewegungsdrang die Position wechselst, wird das Problem gleich wieder auftauchen. Liegt es an Verspannungen, kannst du mit Dehnübungen was dagegen tun (im Drachensitz meist Oberschenkel). Sind es jedoch wirkliche Schmerzen, aufhören und die Sache mal ärztlich abklären lassen. Wie oben schon gesagt, bei Schmerzen immer auf den Körper hören!

Wenn man verkrampft sitzt kann man sicher nicht wirkungsvoll meditieren; nimm eine Position ein die für dich erträglich ist. Verwende ein Sitzkissen oder einen niederen Stuhl!

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