Was tun? Schwanger! Ausbildung!?

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6 Antworten

hallo,

erstmal glückwunsch zu den ´umständen´ (kind, freund, eltern)! da ich selbst ausbilde und auch schon die eine oder andere schwangere dabei war, möchte ich dir diesen rat geben:

besprich die termin-lage unbedingt mit deinen ausbildern/ lehrern! hier sind sonderregelungen möglich. bei der zuständigen kammer, die die prüfung abnimmt, solltest du ebenfalls einen sondertermin beantragen UND evtl. eine verlängerung der prüfungsdauer ( 1 oder 2 stunden pro tag). für schwangere gilt dort i.d.r. dasselbe wie für chronisch kranke, legastheniker, behinderte usw. - sorry für den vergleich, aber schwangere genießen hier vergleichbare sonderrechte. die sind in jedem bundesland etwas anders, aber im prinzip läuft es darauf hinaus.

da du dann ja schon im mutterschutz bist, muss mit der kammer und/ oder der versicherung auch geklärt werden, ob und inwieweit du an der prüfung überhaupt teilnehmen kannst, denn im mutterschutz gelten auch besondere bedingungen.

aus meiner erfahrung kann ich sagen, dass wir immer eine zufriedenstellende lösung gefunden haben, und mein plädoyer geht immer in die richtung, die ausbildung VOR der mutterschaft zu beenden. wenn du unterbrichst, musst du dir nicht nur später den stoff wieder reinschaufeln, sondern ein kind verändert das leben auch entscheidend (auch wenn es gesund ist und viel schläft). und du möchtest dich ja sicher auf das kind und das mutter-sein konzentrieren bzw. dort ganz entspannt sein!

einige von ´meinen´ schwangeren azubis, die unterbrochen haben, sind dann gar nicht mehr rein gekommen und haben z.zt. eben keinen abschluss. das muss bei dir natürlich nicht so sein.

solltest du die ausbildung vor der geburt abschließen können, ändert sich beim bafög nichts. mit dem abschlusszeugnis endet auch dein bewilligungszeitraum. solltest du aber unterbrechen, musst du das bafög-amt davon unterrichten. dein anspruch ruht dann erstmal, verfällt aber nicht, solange sich deine privaten umstände nicht ändern, z.b. durch heirat. evtl. muss wg. des kindes der anspruch nochmal neu berechnet werden. aber das sagen sie dir dann beim amt.

viel glück erstmal - für alles!

Vielen Dank für die tolle und hilfreiche Antwort. :)

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@einhochaufuns18

gerne! ich war selbst während meiner ausbildung schwanger und als ich viele jahre später meine meisterprüfung machte (die geht ja über 2 wochen), war eine hochschwangere dabei. gut 1 woche später kam dann das kind. glaub mir: egal, welche entscheidung du triffst, du wirst bestimmt nach kräften und möglichkeiten unterstützt!

ich wünsche dir, dass du all das gute bekommst, was dir zusteht!

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Entweder Du kannst Deine Ausbildung verkürzen und im Winter den Abschluss machen oder Du verlängerst einfach. Weitermachen würde ich auf jeden Fall, sonst bist Du jetzt total raus und musst nachher einiges aufholen. Lieber dranbleiben.

Glückwunsch zu Deinen Eltern :-)

am besten du redest mit deinen lehrern darüber. manchmal kann man die prüfungen zu einem späteren zeitpunkt wiederholen oder vorziehen. oder sogar ein jahr aussetzen, wenn es gar nicht anders geht.

Alles klar. Da werde ich mal einen Termin ausmachen! :)

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Ich würde alles so weiter machenwie bisher und nichts abbrechen soweit Du es kannst sonst kannst Du Dich ja krank schreiben lassen und nach dem Mutterschutz kannst Du ja direkt weitermachen mit der Ausbildung. Brauchste nachher weniger lernen bei der Abschlußprüfung wenn Du Teile der Ausbildung quasi doppelt machst. Bzw. Nachher fällst Du vielleicht sowieso noch oft genug aus wegen dem Kind aber wenn die Eltern helfen: So muß es auch sein.

Wieso nicht aufgepaßt ist doch wurscht es kommt wie es kommt und das Kind hat Dich nunmal als Mutter ausgesucht und damit hat es ja mächtig Glück wie man sieht! (Auch mit den Großeltern.) Alter ist eh egal.

Ich würde nicht abbrechen und die Abschlussprüfungen nach der Schwangerschaft / dem Mutterschutz schreiben. Viel Glück :)

na erst mal herzlichen Glückwunsch und Chapeau das der vater zu dem nachwuchs noch da ist. ist ja nicht selbstverständlich sowas. Mit allem anderen müßtest du mit sämtlichen Lehrern reden

Stimmt. Es ist wirklich nicht selbstverständlich. Aber wir sind mittlerweile zweieinhalb Jahre zusammen und hoffe das das Kind daran nichts ändert. Danke für die Antwort. :)

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