Was tun nach der Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellte?

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2 Antworten

Hallo Elif11Elif,

mit Fachabitur, einer abgeschlossenen Berufsausbildung als RFA und Spass sowie Erfahrung am PC kannst Du Dich für jeden Bürojob bewerben - das sind och perfekte Voraussetzungen.

Wenn Du mehr Kundenkontakt haben willst und kommunikativ gut drauf bist, könntest Du Dich auch ohne weiteres für einen Vertriebsjob bewerben z.B. als Juniorverkäuferin. Hier gibt es massenweise Quereinsteiger die einfach nur die Gabe und Motivation für den Verkauf haben.

Da würden sich z.B. Medienvertrieb (Werbung verkaufen in Onlineportalen oder Printmedien) anbieten. Die Jobtitel dafür lauten meiste Junior-Mediaberater/in oder Anzeigenverkäufer/in. Du könntest hier natürlich auch erstmal als Assistenz beginnen und so mal in die "Medien-Verkaufsfront" reinschnuppern.

Alles in Allem brauchst Du sicher keine weitere "Lehre", um in einem Vertriebs- oder Bürojob eine Anstellung zu finden. Einfach Stellenanzeigen raussuchen und Bewerbungen losschicken. 

Alles Gute und viel Erfolg

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Muss ich nach meiner ersten wohl eine 2. Ausbildung anfangen oder gibt es auch irgendwelche Möglichkeiten direkt einen Job im Büro anzufangen bei der meine Ausbildung als Rechtsanwaötsfachangestellte anerkannt wird?

Rechtsanwaltsfachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, klar kannst du dich mit diesem Abschluss bewerben. Allerdings hättest du mit dieser Ausbildung schon eine gewisse Spezialisierung auf das Rechtswesen. Du könntest beispielsweise in Rechtsabteilungen von Unternehmen, Banken und Versicherungen unterkommen. Die Tätigkeiten dort werden sich aber nicht groß von denen in einer Rechtsanwaltskanzlei unterscheiden. Viel Kundenkontakt hättest du da eher nicht, und körperliche Arbeit findet da auch nicht statt.

Ist jemand in dem Bereich Lagerlogistik tätig und kann mir vielleicht weiterhelfen, das stelle ich mir nämlich sehr interessant vor

Wenn du direkt im Lager arbeitest, hast du auf jeden Fall physischen Kontakt mit der eingelagerten Ware; mit Kunden kämst du hingegen kaum in Kontakt. Im Logistik- und Lagerbereich ist oftmals auch Schichtarbeit angesagt. Grundsätzlich geht es hemdsärmeliger als im Büro zu.

-Ist jemand Groß und Außenhandelskaufmann/frau und kann mir darüber etwas erzählen?

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel kaufen Güter aller Art bei Herstellern bzw. Lieferanten und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie weiter. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung und einen reibungslosen Warenfluss, d.h., sie überwachen die Logistikkette, prüfen den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel arbeiten in der Regel selbstständig und müssen sehr flexibel und problemorientiert vorgehen. Im Außendienst sind sie tätig, um langjährige Kunden zu betreuen, neue Kunden zu gewinnen und neue Märkte für ihre Waren zu erschließen. Dabei sind unregelmäßige Arbeitszeiten, Mehrarbeit sowie Dienstreisen keine Seltenheit.

Und eine ganz wichtige Frage: Wie kommt es überhaupt an, wenn man 2 Ausbildungen hintereinander macht?

Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, wenn man im Vorstellungsgespräch überzeugend erklären kann, dass man im erlernten Beruf nicht glücklich ist und jetzt auf jeden Fall den Wunschberuf gefunden hat. Dann ist für das Unternehmen schon mal erkennbar, dass du weißt, was du willst.

Wenn du dir sehr sicher bist, nicht als Rechtsanwaltsfachangestellte arbeiten zu wollen, kannst du dich schon jetzt auf einen neuen Ausbildungsplatz bewerben. Wenn du dann einen neuen Ausbildungsvertrag in der Tasche hast, kannst du die jetzige Ausbildung abbrechen und in der Wunschausbildung durchstarten. Sofern du diese Wunschausbildung beendest, wird die abgebrochene Ausbildung im Lebenslauf nicht groß ins Gewicht fallen. Du musstest dich halt erst einmal orientieren und hast dann die Berufsausbildung gemacht, die wirklich zu dir passt. Doof sieht es natürlich aus, wenn du auch die zweite Ausbildung abbrichst.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Auch Tankwart/in ist ein dreijähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handel. Wäre für dich vielleicht eine Überlegung wert.

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