Was tun nach Autounfall?

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5 Antworten

@BrinaBrini,

nach deinen Informationen ist doch noch gar nicht entschieden, wer für diesen Unfall verantwortlich ist.

Dein Versicherungsunternehmen ist verpflichtet, deine Schadensanzeige zu bearbeiten.

Auszug aus den allgemeinen Kfz-Versicherungsbedingungen:

E.1 Welche Pflichten haben Sie im Schadenfall?

E.1.1 Bei allen Versicherungsarten

Anzeigepflicht

E.1.1.1 Sie sind verpflichtet, uns jedes Schadenereignis, das zu einer Leistung durch uns führen kann, innerhalb einer Woche anzuzeigen.

E.1.1.2 Ermittelt die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder eine andere Behörde im Zusammenhang mit dem Schadenereignis, sind Sie verpflichtet, uns dies unverzüglich mitzuteilen. Dies gilt auch, wenn Sie uns das Schadenereignis bereits gemeldet haben.

Also wende dich an deinen Versicherungsvermittler. Sollte dieser dir nicht weiterhelfen, wäre es sinnvoll direkt den Versicherer zu kontaktieren den Schaden melden und dir einen anderen Betreuer zuteilen zu lassen.

Gruß N.U.

im Unfallbericht der Polizei steht drin, das der Herr so und so unfallverursacher ist... Also nicht ich .

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@BrinaBrini

Du widersprichst dir ja selbst.

in deinem ersten Text hast du folgendes geschrieben:

 Jetzt ist es so das die Staatsanwaltschaft nur noch entscheiden muss.

Bedeutet der Schuldige steht noch nicht fest, und somit muss dein Versicherer tätig werden.

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@BrinaBrini

@BrinaBrini: Lass man, Herr Uhrig hat die Frage nicht komplett gelesen oder irgendwie anders verstanden.

Wenn es darum geht, dass Du Deine Ansprüche gegen den anderen geltend machen willst, musst Du Dich an die gegnerische Versicherung wenden, ggfs. über einen Rechtsanwalt.

Dein eigener Versicherungsvermittler dürfte sich nur dann darum kümmern, wenn er Zeit hat und Dir einen Gefallen tun will.

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@tevau

@tevau,

es wäre sinnvoll nur dann etwas zu schreiben, wenn man die erforderlichen Fachkenntnisse hat, was in deinem Fall nicht zutrifft.

Der Versicherer ist verpflichtet, tätig zu werden, da die Schuldfrage noch nicht geklärt ist.

Wenn du lesen kannst, müsstest du feststellen, dass die Geschichte vor Gericht entschieden wird.

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@Apolon

Also Herr Uhrig: Wollen Sie also sagen, dass die KFZ-Haftpflicht- oder Fahrzeugversicherung nicht nur die Ansprüche Dritter gegen den VN zahlt bzw. abwehrt, sondern auch noch die Ansprüche des VN gegen Dritte durchsetzt?

Das müssten Sie mal zeigen - Zitieren Sie doch mal den enstprechenden Passus in den AKB.

Ich kann es da beim besten Willen nicht finden...

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@tevau

Mein lieber Herr Tevau,

diesen Hinweis haben Sie wohl überlesen, bzw. nicht verstanden:

 Der Versicherer ist verpflichtet, tätig zu werden, da die Schuldfrage noch nicht geklärt ist.

Bedeutet, dass die Schuldzuweisung auch prozentual aufgeteilt werden kann und somit muss der eigene Kfz-Versicherer den Schaden bearbeiten und dazu ist er sogar lt. den allgemeinen Versicherungsbedingungen verpflichtet.

Auszug aus den Versicherungsbedingungen:

E.1 Welche Pflichten haben Sie im Schadenfall?

E.1.1 Bei allen Versicherungsarten

Anzeigepflicht

E.1.1.1 Sie sind verpflichtet, uns jedes Schadenereignis, das zu einer Leistung durch uns führen kann, innerhalb einer Woche anzuzeigen.

E.1.1.2 Ermittelt die Polizei, die Staatsanwaltschaft oder eine andere Behörde im Zusammenhang mit dem Schadenereignis, sind Sie verpflichtet, uns dies unverzüglich mitzuteilen. Dies gilt auch, wenn Sie uns das Schadenereignis bereits gemeldet haben.

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Wenn Du definitiv nicht der Unfallverursacher bist, hilft nur eines - nimm Dir einen Anwalt, der Deine Ansprüche durchsetzt! Denn jede (fast) Versicherung spirlt hier auf Hinhaltetaktik nach dem Motto: "Mal schauen, wer hier am längeren Hebel sitzt. Mal schauen, wer hier als erstes einlenkt."

Was sollte Deine Versicherung auch damit zu tun haben, wenn gegen Dich keine Ansprüche gestellt werden?

Wenn Du Ansprüche gegen die andere Seite hast, musst Du die dort geltend machen, also bei der Versicherung des Verursachers.

Du kannst Dir zur Durchsetzung Deiner Ansprüche auch einen Rechtsanwalt nehmen. Aber wenn Du eine Teilschuld hast, bleibt ein Teil der Kosten des RA an Dir hängen.

Es sei denn, Du hat eine Verkehrsrechtsschutzversicherung. Frag die nach einer Kostenübernahme, und wenn die zustimmt, übernimmt die die Kosten Deines RA. 

@tevau,

Bitte folgende Reihenfolge beachten:

1. die allgemeinen Versicherungsbedingungen lesen.

2. dann darüber nach denken.

3. wenn man diese verstanden hat kann man antworten - mit Hinweis auf die entsprechende Rechtsquelle oder Versicherungsbedingungen. 

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@Apolon

@Norbert Uhrig: 

Bitte folgende Reihenfolge beachten:

1. Die Frage genau lesen

2. dann versuchen, sie zu verstehen

3. dann beantworten.

Habe ich gemacht.

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@tevau

Ein neuer Troll im Versicherungsbrett.

Na denn !

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@Apolon

Oh je Herr Uhrig. Erst Besserwisser, dann schlechter Verlierer...

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Deine Versicherung müsste sich um alles kümmern.
Falls sie sich weigert, geh zum Konsumentenschutz.

Und wechsle dann wenn die Sache abgeschlossen ist, ganz schnell Versicherung

Eine Versicherung ist kein Kindermädchen, sondern zahlt im Rahmen des vertraglichen Schutzes die Ansprüche Dritter gegen den Versicherten. Außerdem würde sie unberechtigte Ansprüche abwehren.

Aber solange keine Ansprüche Dritter gestellt werden, hat die Versicherung nichts zu tun. 

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@tevau

 Aber solange keine Ansprüche Dritter gestellt werden, hat die Versicherung nichts zu tun. 

Nein - dieser Hinweis ist falsch.

Beachte meine Antwort mit Auszug der Versicherungsbedingungen!

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@tevau

Meine Versicherung kümmert sich um alles, was mit einem Unfall zu tun hat. Ob ich nun der Schuldige bin oder nicht.
Habe ich einen Unfall, gebe ich die Unfallmeldung ab und sie kümmert sich um alles: Sachverständige, Kommunikation mit der Versicherung der Gegenpartei, Rechtsbeistand, usw. Ich muss nur mehr bescheidsagen wo und wann ich das Auto richten will.
Ich kenne es nicht anders.

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Das beste was du machen kannst, dir einen Anwalt zu nehmen.

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