Was tun mit permanent unzufriedener Mutter (75)?

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5 Antworten

Vielen Dank für Eure Antworten zu diesem leidigen Thema und es beruhigt mich, daß ich mich nicht alleine über so ein Verhalten wundern muß. Ich werde mit meinem Bruder einmal wieder das Problem durchhecheln und erwäge zumindest ein Gespräch mit dem Hausarzt meiner Mutter. Vielleicht sorgt ja die Erkenntnis, daß wir über ihren Kopf hinweg den Arzt nach ihrem tatsächlichen Gesundheitszustand (über den definitiv keine Klarheit besteht, denn laut ihrer Aussage fehlt ihr nichts, sie hat schlichtweg alles) befragen, für ein gewisses Nachdenken auf ihrer Seite.

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Ich hatte mal einen Bekannten der war 72 Jahre alt, beruflich mit einer ansehnlichen Vergangenheit und emotional mit so seinen Aufgaben. Der sah sogar seine Aufgaben ein, aber um die Lösung schlich er drum rum ohne sich bewusst zu sein. Den habe ich dermaßen fertig gemacht dass er lange nicht mehr mit mir sprach. Von Anzeige war die Rede und so fort.

Nun ja. Langer Rede kurzer Sinn: Etwa ein Jahr später sah ich einen etwa 50-jährigen fitten Mann der strahlend auf mich zukam. Rate, wer das war! Richtig, es war jener Bekannte. Ich hatte ihn dermaßen in den Senkel gestellt dass er nicht mehr vor sich selbst davon laufen konnte. Und da er seine Wut nicht an mich auslassen konnte, verhinderte ich einfach, blieb ihm nur noch die Wahl zwischen sich weiter ärgern oder an Veränderung arbeiten.

Warum gebe ich Dir diese Antwort? Ich habe in meinem Leben viele alte Menschen kennen gelernt. Es ist eine absolute Lüge die aus Faulheit und Feigheit geboren ist dass alte Menschen sich nicht mehr ändern können. Jener Bekannte war nur ein Beispiel. Von durchaus vielen die ich erlebt habe.

Natürlich kann ein solches Vorgehen auch damit enden dass das Testament geändert wird, der Kontakt komplett abgebrochen wird von der anderen Seite. Da aber offensichtlich ihr gesamtes Umfeld sie gleich erlebt wäre ein gemeinsamer Versuch diesen Weg einzuschlagen nachdenkenswert.

Nicht alle Menschen haben selbst in ihrer Kindheit ein Verhältnis dass den Namen wert ist zu ihrer Mutter gehabt. Das glaube mir ruhig. Du musst nur hier die Fragen durchlesen.

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Habt ihr sie schon mal ganz direkt darauf angesprochen, dass sie durch ihre Kritik und die Nörgelei die Beziehung zu euch Kindern stark belastet? Und dass du erwachsen bist, dein Leben so lebst, wie du willst und sie ihre Meinung dazu für sich behalten soll? Vielleicht hilft es ihr das mal direkt so ins Gesicht zu sagen.

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Kommentar von Spassbremse1
01.08.2013, 17:33

Sollte sie wirklich dement sein, nützt das nichts - sie wird nur noch aggressiver. Wir haben es leider verschleppt ca. 3 Jahre und meine Mutter ist zuletzt auf uns so losgegangen, dass wir die Feuerwehr holen mussten. Lasst es nicht so weit kommen. Vielleicht ist sie wirklich krank - und wenn nicht, dann könnt ihr ja nochmal Tacheles mit ihr reden.

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Einen 75 Jahre alten Menschen ändern zu wollen ist sicher unmöglich.
Ist eben die Frage, wie lange Du Dir die Unverschämtheiten einer Mutter noch
bieten lassen willst.
Ich wäre da konsequent. Nochmal ein Grundsatzgespräch. Ändert sich nichts,
erstmal Funkstille für sehr lange Zeit.

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war das schon immer ein problem oder trat es auf einmal auf?

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