Was tun mit bissigem Hund und beratungsresistenten Besitzern?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Hallo, das Problem hat zwei Seiten.

Der Hund gehört in Hundeerfahrene Hände.

Dein Eltern sind nicht die geeigneten Halter.

Außerdem sollte Hund Untersucht werden ob mit dem Gehirn alles OK ist.

Ich hatte das Problem mit meinen Eltern und ihrem Yorkie. Der Hund wurde vom Vorbesitzer gequält. Das wird bei dem Beagel auch so gewesen sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
26.02.2017, 16:49

Nun, meine Eltern hatten bisher einen Schäferhund und drei Beagle, einer davon vom Züchter, die anderen beiden Extremfälle aus einem Labor. Erfahren sind sie im Bezug auf Hunde.

Allerdings kann ich immer noch nicht verstehen, was da vorgeht, dass niemand einsieht, dass der Hund gefährlich ist. Vorhin bekam ich einen Anruf von meinem Vater, dass ich den Hund doch gefälligst in Ruhe lassen soll, dann würde er auch nicht beißen... Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll...

0

Der fühlt sich ja scheinbar wie der King bei deinen Eltern. Der benötigt dringend mal gescheite Hundeerziehung aber bei deiner Beschreibung hab ich Zweifel daran, dass deine Eltern da aktiv mitmachen... das sind so Hundebesitzer die sich eben keine Mühe machen wollen weil der Hund ja angeblich "brav" ist. Bis was passiert...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
03.03.2017, 23:37

Ist leider anscheinend so. Bevor Sie sich diesen Beagle geholt haben, hatten Sie einen Laborhund, ebenfalls ein Beagle. Der hatte zwar immer Angst, aber in zehn Jahren hat er nur einmal geschnappt - einen anderen Hund, der ihn angegriffen hat. Ansonsten hat er nie geknurrt oder gebissen. Vielleicht kommen Sie damit ja nicht so wirklich klar, dass der neue Hund ein anderes Wesen hat oder so. Der darf jedenfalls dasselbe, was der vorige auch immer durfte. Der hat das aber nicht ausgenutzt und sich wie der King gefühlt.

0

Also ich finde du übertreibst etwas....

Erstmal beruht deine ganze Story fast nur auf "ich habe gehört" - wer weiß was da überhaupt dran ist!

Es hört sich ja nicht so an als ob der Hund ein "Monster" wäre sondern eben ein kleines Problem hat welches man mit einem gutem Hundetrainer in den Griff bekommen kann.

Da jetzt gleich an "er kann ein Kind anfallen" zu denken finde ich etwas übertrieben.

Wie soll er das denn machen? Dazu hat er ja gar keine Chance? Zumindest geht das aus deinem Text nicht hervor.

Dein Eltern müssen ihn eben an der Leine lassen und sich Unterstüzung holen - und die ganze Sache ist gegessen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
26.02.2017, 12:24

Gehört habe ich natürlich einiges, aber ich habe auch schon genug selbst mitbekommen, um zu beurteilen, wie es um den Hund steht.

Dass er ein Monster ist, habe ich nie behauptet, allerdings sehe ich - für mich - grundloses Beißen nicht als "kleines Problem".

Wie er ein Hund anfallen soll -  beim letzten Besuch eines Enkels, der vier Jahre alt ist, musste der Hund weggesperrt, da er das Kind angeknurrt hat, als es in seine Nähe kam. Und das ist ein absolut inakzeptables Verhalten. Ebenso greift der Hund Welpen an, habe ich auch schon selbst erlebt.

Draußen gibt es bekanntermaßen auch Kinder, die die Gefahr, die von diesem Hund ausgeht, nicht erkennen. Er läuft Gott Sei Dank nicht frei herum, da am Haus meiner Eltern eine Bundesstraße langgeht.

0
Kommentar von BigDreams007
26.02.2017, 13:31

KEIN Hund beißt grundlos! KEINER! Da ist IMMER, wirklich IMMER der Besitzer selbst schuld! Das das Verhalten nicht geht ist keine Frage aber dann muss ich eben daran arbeiten. Und solange das noch nicht klappt kommt der Hund eben bei Kinderbesuch in ein anderes Zimmer oder an die Leine. Wenn er Welpen angreift - kommt er eben nicht mit Welpen zusammen. Und JA draußen sind Kinder aber bis das Problem geklärt ist muss er eben an die Leine - Ende.

0
Kommentar von BigDreams007
26.02.2017, 18:27

Oh - mein Beagle konnte das schon mit ca. 4 Monaten - das wurde ja sogar noch in der Welpenschule gelernt....das dauerte nicht mal ein paar Wochen. Sorry aber wenn man keine Ahnung von Hunden hat sollte man sich auch keinen Beagle anschaffen!

0

Nun, ich nehme an, dass du deine Eltern nicht melden willst.

Da gibt es dann nur noch die Konsequenz den Kontakt mit den Eltern zu begrenzen.

Du gehst nicht mehr hin und sie besuchen dich nur noch ohne Hund.

Deine Mutter sollte sich nicht zu sicher sein, ich kenne doch einige Fälle, wo die Polizei einen Hund abgeholt hat. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hört sich an als ließe sich das schnell beheben wenn man es so liest. Hundeschule - Unterordnungstraining..konsequent dran arbeiten! Habe selbst zwei Hunde, einer aus schlechter Haltung, einer schwer vermittelbar aus Tötung. Bekam die Größe aus der Tötung bzw.holte sie selbst dort ab, das ist nun 9Monate her und ich habe wöchentlich 2x Unterordnungstraining mit ihr, mittlerweile alle "Mängel"beseitigt. Euer Hund darf auch nicht schnappen, selbst wenn er nen Schweinsbraten hat..gebt ihm nichts mehr aus der Schüssel...Futter nur zu trainingszwecken...ihr seid Rudelführer, nicht der Hund..er bekommt genauso viel Futter wie üblich - eben nur aus der Hand..,

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
26.02.2017, 12:29

Ja, so etwas gibt es bei uns in der Nähe, aber irgendwie scheinen sich meine Eltern davor sträuben. Warum, weiß ich nicht.

Da der Hund aber teilweise unberechenbar ist, sehe ich aber auch nicht ein, dass man die Situation so lax handhabt.

0

Hallo Wellhausen,

Du meinst es gut und machst Dir Sorgen, aber es ist das Problem Deiner Eltern, wenn dieses Tier, das offensichtlich verhaltensgestört ist, einen Schaden verursacht.

Ich hoffe, daß Deine Eltern in ihrem eigenen Interesse eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen haben.

Nachdem sich der Hund auch Dir gegenüber schon aggressiv verhalten und zugeschnappt hat, kannst Du nur auf Abstand zu Deinen Eltern gehen. Dann kommst Du eben nicht mehr zu ihnen und wenn sie Dich besuchen, bleibt der Beagle zu Hause.

Mehr kannst Du leider nicht tun. Es ist der Hund Deiner Eltern und sie sind verantwortlich, nicht Du.

Giwalato 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
26.02.2017, 12:27

Ich mache mir nicht nur Sorgen um meine Eltern, sondern auch darum, dass ich derjenige bin, der einem durch den Hund Verletzten helfen muss, obwohl das vollkommen vermeidbar wäre.

Eine Haftpflicht für den Hund gibt es.

Nicht nur mir gegenüber verhält sich der Hund aggressiv. Wäre schön, wenn er nur mit mir ein Problem hätte, aber dass sämtliche Leute, die nur eine falsche Bewegung machen, angegriffen werden, ist für mich völlig inakzeptabel.

0

im Prinzip würde ich persönlich an deiner Stelle diese gebeisse nicht einfach so hinnehmen. Er beisst ein Schmerz ein bisschen Blut bitte?! das ist  nicht in ordnung. Ein Hund mit einem eigenen Sessel? Ungewöhnlich und unnötig verwöhnt.

Möbelstücke gehören den Menschen und Hunde dürfen diese nur als Gast betreten, WENN ÜBERHAUPT!

Im Prinzip musst du dem Hund zeigen, wie wichtig du bist da er dich wohl nicht als Alpha akzeptiert. Der Hund scheint ganz klar zu signalisieren, dass ihm im Haus alles gehört.

Wenn er einen Keks von deiner Mutter erhält und dabei dann beisst weil deine Hand "zu nah" ist, dann muss deine Mutter ihn zurechtweisen. Das gehört zur Pflicht als Hundebesitzer, sein Tier entsprechend zu kontrollieren. Dieses ganze "wir passen schon auf" ist reine Augenwischerrei.

Es gab vor ein paar Monaten ja den Fall einer älteren Frau deren Hund mit dem Enkel im Garten gespielt hat. Also der hat das Baby durch die Gegend geworfen. Die hatte auch "aufpassen" wollen.

Kontaktiere einen Hundetrainer und schildere ihm dieses Situation, dann wirst du direkt vor Augen geführt bekommen, was man aktiv tun kann. Deine Eltern müssen hier mit an einem Strang ziehen denn ein Hund der willkürlich beist ist NICHT normal!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
26.02.2017, 03:59

Nun, Als Sani kann ich wohl gut beurteilen, wenn etwas viel blutet oder nicht und wo der Schmerz auf der berühmten Skala von 0-10 ist :D Für mich ist es nicht schlimm, jemand anders mag das natürlich anders sehen, wenn er betroffen ist.

Dass der Hund den Sessel hat, liegt daran, dass der vorige Hund den auch schon hatte. Das war auch ein Beagle, der war das genaue Gegenteil von dem jetzt - in zehn Jahren hat der nie gebissen und war immer gelassen. Der war aus einem Labor, während der jetzige vom Züchter kommt.

Grundsätzlich akzeptiert der Hund gar niemanden als Alpha, weder sein Herrchen, noch sein Frauchen... und auch keinen Besucher.

Einen Keks hat er nicht erhalten, er saß da nur und hat darauf spekuliert, den Keks zu bekommen, aber Schokolade bekommt der Hund grundsätzlich nicht. Zurechtgewiesen wurde er, aber viel gebracht hat das ganze nicht. Er war danach eher noch aggressiver.

Dass man nicht immer zu 100% aufpassen kann, ist mir durchaus selbst klar, gibt ja genug bekannte Fälle...

Einen Hundetrainer habe ich schon aufgetrieben, der ist zwar 50 km weit weg, aber wenn man sich einen Hund ins Haus holt, von dem man weiß, was für einen Charackter dieser hat, sollte man auch die Zeit und das Geld erübrigen, diesen anständig zu erziehen. Ungeachtet dessen, was die Vorbesitzer falsch gemacht haben.

Ich habe aber auch schon das naheliegendste Szenario aufgezeigt - die Stadt zieht die Konsequenzen und die Reißleine und der Hund ist weg... Ich denke, der Gesetzgeber kennt da kein Pardon, da die Unversehrtheit des Einzelnen über dem Wohl eines beißwütigen Hundes steht.

0

Damit ist noch keinem Hund geholfen.Wenn man in die Rippen boxt .Es kann sein ,das der Hund aus Angst beisst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt auch ein Antiagressionstraining in der Hundeschule.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hunde schule mit Einzeltraining.  Training mit Verhaltensstörungen.  Ein Trainer kann dann Tips mit  auf den Weg geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So einfach ,einfach nicht mehr zu den Eltern gehen? Toller Tip.Finde ich total daneben.😡😡😡 Schliesslich macht man sich als Tochter oder Sohn Gedanken um das Tierchen.Auch wenn es nicht das eigene ist. Aber schliesslich von den Eltern,die man nicht im Stich lassen möchte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn mich ein Hund beißen würde, dann würde ich ihm dafür in die Rippen boxen. 

Das würde zwar im Anschluss nur eine Meidereaktion bewirken, aber das würde mir schon ausreichen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wellhausen
26.02.2017, 12:30

Nur, dass ein Schlag in die Rippen nicht gerade etwas an der Situation ändert. Ich will nicht schon angefallen werden, wenn ich das Haus betrete.

0

Was möchtest Du wissen?