Was tun Lehrer/ sollten sie tun, wenn eine Schülerin gemobbt wird?

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11 Antworten

Jeder Mensch ist eigentlich moralisch dazu verpflichtet anderen Menschen, die Hilfe brauchen, zu helfen, also auch der Lehrer.

In der Regel sollte ein Lehrer zwischen den Parteien (Opfer und Täter) vermitteln. Es müssen die Ursachen ermittelt werden, um dann gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

Ob dies auch immer erfolgreich sein wird, kann mal leider nicht sagen. Aber ein Wechsel in die Parallelklasse oder ein kompletter Schulwechsel wären dann die letzten möglichen Schritte.

Aber leider ist es häufig so:

Wer einmal gemobbt wurde, bei dem sind die Chancen groß, dass er auch in Zukunft von anderen Idioten wieder gemobbt wird (Opferrolle). Geh vielleicht in einen Kurs, um dein Selbstbewusstsein zu stärken, damit andere dich nicht automatisch als (potenzielles) Opfer erkennen. Dies fängt häufig schon an der Gangart an.

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Ich habe damals leider die Erfahrung machen müssen, dass Lehrer zugesehen oder sogar mitgemacht haben, also bei "Späßen" auf meine Kosten schön mit gelacht haben. Sogar die Vertrauenslehrerin der Schule hat mich mal mehr oder weniger ausgelacht, als ich geweint habe. Hatte mit einer anderen Lehrerin ein Gespräch bzgl. eines anderen Themas, musste dabei weinen und die Vertrauenslehrerin, die zufällig mit im Raum war, lacht eiskalt und sagt zur anderen Lehrerin: ach die weint öfter mal, musst du nichts drum geben...

Ich hätte mir damals gewünscht, dass die Lehrer mal hart durchgreifen bei den Mobbern und mir Rückendeckung geben, mich zumindest mal darauf ansprechen, wie es mir geht oder so. Aber scheinbar war ich es nicht wert...

Heute, 12 Jahre nach dem Schulabschluss, kämpfe ich noch immer gegen die Folgen an. Also solltest du gemobbt werden, lass dich nicht unterkriegen, suche dir Lehrer, denen du vertraust, gehe zu einer Beratungsstelle oder mach sonst irgendwas. Ich ärgere mich heute, dass ich das über mich ergehen lassen habe, denn heute ist es umso schwerer, damit umzugehen, auch wenn es vorbei ist!!!

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ganz hart und deutlich, auch mit der Schulleitung, gegen die Mobber vorgehen. Kein sozialromantisches Geschwätz, sondern den Mobbern klar machen: das gibt es hier nicht.

Und dann knüppelharte Konsequenzen folgen lassen. 

Ich erlebe es leider  zu häufig, dass hilflose Lehrer das Opfer in die Therapie schicken wollen. DAs muss man sich mal vorstellen: das Opfer soll sich mit Hilfe von Therapie ändern, dass es nicht mehr gemobbt wird.

Das Warum des Mobbens ist egal. Es wird nicht gemobbt. Basta.

Wenn das den Schülern durchaus sehr autoritär klargemacht wird, wird auch nicht gemobbt.

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Hallo Jana!

Ein wirklich "guter" bzw. feinsinniger Pädagoge beobachtet das erstmal und schreitet dann ein oder kommt auf den Schüler zu, um zu fragen um was es geht, wie er es einschätzt und verschafft sich ein Bild über die Situation!

Es gibt aber auch sicher Lehrer, die nach dem Motto "nix gesehen und nix gehört" alles ignorieren sowie welche, die sofort einschreiten ohne zu wissen, um was es eigentlich geht. Das ist mMn kontraproduktiv.

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Hallo.

Normal ist es alle zu helfen Lehrer auch aus Fürsorgepflicht gegenüber dem Schüler. Vermitteln um ein Miteinander klappt.
Ursachen Prüfen und schlichten.
Wenn der Lehrer es nicht schafft, wird er es weiter melden müssen.
Das kann, zur folge haben, das das Jugendamt  sich einschalten muss.

Mit Gruß Bernd.

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Insofern es Mobbing ist haben sie es zu unterbinden. Wichtig ist das hart durchgegriffen wird und nicht einfach ein plumpes genervtes "Och hört doch auf".

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im Normal fall muss der Leher was machne oder dem Direcktor bescheid sagen und eine Konferenz machen und dann wird besprochen was mit dem Schüler oder Schülerin passiert hört er auf bekommt er eine Strafe oder Verwahrnug macht er weiter fliegt er und es werden die Eltern benachrichtig aber wenn die Eltern sagen ist mir egal was da in der Schule ist dann wird das Jugendamt eingeschalten und dann hat der jenige ein Problem 

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Das Problem ist, dass es meistens schlimmer wird, wenn ein Lehrer mit der Klasse spricht... Ich kenne das selbst. Heute gibt es Anti-Mobbing Kurse, die man als Lehrer bestellen kann. Das wird dann außerhalb der Schulzeit am besten gemacht, damit keine Schulstunden dafür eingebüßt werden.

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Was ein Lehrer tun sollte? Er sollte alle Eltern mit ihren Kindern (einschließlich den gemobbten und den mobber) in einen Raum sammeln und dann den Namen des mobbers vor allen leuten sagen. Oder der Mobber wen es mehrere sind.

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Was ist denn vorgefallen, dass Du es als "Mobbing" bezeichnest?

Ein paar Details wären nett, denn so läßt sich die Frage pauschal nur schwer beantworten.-

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Sie reden meistens mit dem Lehrer/Lehrerin des mobbers und er bekommt ärger aber helfen tut sowas nicht

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