Was tun? Geliefertes Essen von Partyservice nach Absprache zu wenig? Nach Rechnungskürzung - Anwaltsbrief!

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3 Antworten

Das Kernproblem sehe ich hier darin, dass es keine schriftliche Vereinbarung gibt. Das schützt nicht nur vor Betrug, sondern auch vor Missverständnissen.

Auf die Köchin als Zeugin werdet Ihr kaum zählen können. Sie wird wohl kaum gegen Ihren Arbeit- oder Auftraggeber aussagen wollen. Der Fakt, dass die Köchin nur 10 EUR/pro Person an "Materialkosten" zur Verfügung hatte, sagt eigentlich nichts aus und hat mit den Absprachen Ihres Chefs und Dir nichts zu tun. Die Arbeitszeit für die Zubereitung und fürs Bringen wird sich der Partyservice auch bezahlen lassen.

Wie der Wirt kalkuliert, ist sein Problem. Er muss auch seine Kalkulation nicht offenlegen. Entscheidend ist, welche Leistungen bzw. Liefermenge und welche Bezahlung vereinbart und erbracht wurden. Und das muss im Zweifel belegt werden.

Wie HirnClaudia schon sagte leben die Veranstalter vom guten Ruf. Also drohe dem Veranstalter an die Öffentlichkeit zu gehen. Entwder an die Lokalredaktion der Tageszeitung oder eine einfache Anzeige schalten, in der du weitere unzufiredene Kunden suchst. Aber schön aufpassen, keine Verleumdung, Beleidigung und Tatsachen, die du nicht beweisen kannst (d.h. keine Worte wie Betrug, ...).

Richtig ist, dass der Wirt eine Mischkalkulation berechnet hat.

In der Regel wird aber immer mehr geliefert, da natürlich der Ruf eines jeden Party-Service-Unternehmen auf dem Spiel steht.

Ich kann Euch nur empfehlen, auch einen Anwalt einzuschalten. Nehmt die Köchin am besten gleich mit. Da habt Ihr auch gleich eine Zeugin.

Viel Erfolg!

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