Was tun gegen ungerechte Vermögensverteilung?

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21 Antworten

Jenseits von Revolutionen, bzw. einer davon, wären Massenstreiks flankiert von großen Demos eigentlich das Passende. Doch leider sind die Verhältnisse in vielen Ländern, also nicht nur in D., z.Z. nicht dafür geschaffen. So bleibt nur der kleine Ansatz der bloßen Aufklärung um diese skandalösen Verhältnisse. 

voayager 24.02.2017, 20:46

danke für den Stern

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Gegen die Superreichen kann man überhaupt nichts machen. Irgendwo auf der Welt wird es immer die Möglichkeit geben bei steigenden Abgaben und Steuern zu fliehen. Im Zweifelsfall verliert ein Land sogar an Investitionen, wenn man an die Finanzen der Superreichen will. Ich appeliere daher immer die Sache genau von der anderen Seite anzugehen. Es gibt einfach zu viele arme Menschen bzw. Geringverdiener. Was wir daher brauchen ist zum einen eine massive Reform des Bildungswesen und auch so etwas wie eine richtige Arbeitsvermittlung (berufliche Qualifikation statt Arbeitslosenverwaltung). Darüber hinaus brauchen wir aber auch mehr Steuergerechtigkeit in dem Sinn, dass man nicht mit zunehmendem Vermögen bzw. Einkommen zunehmend mehr Steuern vermeiden kann, was entsprechend nicht in erster Linie die Superreichen betrifft.

In sofern niemand ermordet oder ausgeraubt wurde bzw. Gelder gewaschen oder hinterzogen wurden haben leider alle Superreichen ihr Geld 'fair' verdient. Zwar weniger aus einer Ethnischen als aus einer Juristischen Betrachtung heraus aber dennoch. Tun kann man direkt wenig. Denn sie sind im Regelfall juristisch sauber. Was man eben tun könnte, wäre es eine Juristische Ebene einzuführen die Global handhaben kann. Denn nur dann können diese Superreichen keine bzw. DEUTLICH weniger Lücken in Systemen finden. Münden wird es nach deinem System darin, daß jegliche Währung der welt inflationär werden würde und sowieso alles auf 0 gesetzt werden würde. Wobei hierbei die Superreichen weiterhin Superreich bleiben, da diese eben nicht nur Geld sondern auch Wert- und Sachanlagen haben. Eine echte Lösung würde nur eine global einheitliche Reglementierung für Versteuerung, Entlohnung und sonstige Finanziell eingreifende Instanzen gäbe. Doch auch hier können weiterhin einzelne Personen Unmengen an Geld erwirtschaften. Nur wäre das eine Welt ausschließlich mit Superreichen wie Bill Gates, die die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt mit dem Notwendigen wissen und Fähigkeiten hatten.

Nur ein kleiner Einwurf, ein Teil deines Beitrags ist Unsinn, denn das Geld ist ganz sicher nicht dem Wirtschaftskreislauf entzogen, denn meistens sind diese Vermögenswerte Firmen, die sehr wohl am Markt agieren. Nimm Bill Gates wieder als Beispiel, dessen Vermögen ist zum Großteil eine Beteiligung and Microsoft.

thetee99 16.01.2017, 12:41

Und diese Vermögensanalge generiert wiederum ein noch größeres Vermögen, von dem natürlich Gehälter gezahlt werden, welche aber auch nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein sind...

Das was diese wenigen Leute auf ihrem "Haben" verbuchen, müssen doch andere auf ihrem "Soll" verbuchen. Wenn die "Haben"-Seite stettig wächst und auf der anderen seite das "Soll", was kommt am Ende dabei raus?

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Nichts. Vermögen wurde verdient also lassen wir die Finger davon.

Was man aber tun sollte, ist weltweit die Steuergesetzte besser in Harmonie bringen und hohe Einkommen auch entsprechend besteuern.

Mein Steuersatz ist 42%, da kann ich mit leben. Wenn überall auf der Welt ungefähr der gleiche Satz herrscht für entsprechend hohe Einkommen, dann wäre es damit m.M.n. getan.

Ich möchte an der Stelle nochmal darauf hinweisen dass die sog. "absolute Armut" der Welt auf einem weit niedrigeren Stand ist, als sie es vor z.B. 30 oder 40 Jahren war.

Ich traue diesen Studien nicht über den Weg, weil sie oft ohne Erläuterungen veröffentlicht werden und jeder sie auslegen kann, wie er mag.

Wie werden die Vermögen berechnet - wie werden z.B. Schulden berücksichtigt?

In Deutschland haben viele Menschen dank jahrzehntelanger Erziehung zu finanzieller Unmündigkeit praktisch kein Geld- oder Anlagevermögen, aber Pensionsansprüche, aus denen sie bis ans Lebensende auskömmlich versorgt werden.

So etwas wird in solchen Berechnungen typischerweise nicht berücksichtigt, obwohl es bei einem gutbezahlten Beamten rund um die Pensionierung einem Millionenwert entspricht, die ein Freiberufler erst mal erwirtschaften müsste, um davon im Alter leben zu können.

Auf den würde dann aber mit dem Finger gezeigt, weil er so "reich" ist.

Und gerade bei Buffett und Gates stellt sich die Frage, ob bei deren Vermögen noch die Mittel mitgezählt werden, die sie ja schon der Bill and Melinda Gates-Stiftung übertragen haben und eben nicht mehr für sich selbst verwenden können.

Deshalb kriege ich schon zuviel, wenn man mit solchen Geschichten gleich von allgemeiner Ungerechtigkeit schwafelt und konfiskatorische Steuern erheben will.

thetee99 16.01.2017, 13:48

Die von dir erwähnten Kritikpunkte gibt es in dem Zusammenhang häufig und klassischerweise zielen die Oxfam-Studien auch eher darauf ab, die große Armut auf der Welt anzuprangern und nicht diese handvoll Superreiche... https://www.oxfam.de

Allerdings verhalten sich diese Superreichen wie geldsaugende, schwarze Löcher, selbst wie sie das gar nicht wollen...

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bronkhorst 16.01.2017, 14:21
@thetee99
Allerdings verhalten sich diese Superreichen wie geldsaugende, schwarze Löcher, selbst wie sie das gar nicht wollen...

Nicht unbedingt.

In Amerika pflügen einige der "Superreichen" einen erheblichen Teil ihres Wohlstandes wieder unter - siehe bereits erwähnte die Bill und Melinda Gates-Stiftung, die Buffett so gut fand, dass er ihr gleich auch einen Großteil seines Vermögens überschrieben hat.

Ansonsten ist die Forbes500-Liste durchaus durchlässig - viele haben ihren Wohlstand in einer Firma oder einer Branche gebündelt, mit der sie aufsteigen, aber eben auch wieder absteigen.

Es gibt nicht viele Dynastien, in denen extremer Reichtum länger als 3 Generationen anhält.

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Gleichzeitig geht aber der Hunger weltweit zurück, während Gesundheit und Bildung in einem deutlichen und stabilen Aufwärtstrend sind.

Man muss da nicht unbedingt einen Zusammenhang sehen, aber es sieht doch deutlich danach aus, als würde die Globalisierung relativ viel für den Wohlstand der Menschen gerade in den ärmeren Ländern leisten. Im Gegenzug ermöglicht sie es einigen wenigen Menschen, enorme Reichtümer anzuhäufen.

Zudem dürfte die Situation im frühen 16. Jahrhundert noch extremer ausgesehen haben :-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Fugger

Die Frage ist doch inwieweit diese 8 Menschen das Leben der übrigen (negativ) beeinflussen und ob überhaupt Handlungsbedarf besteht. Wer so reich ist, dem gehören Unternehmen und Stiftungen, in denen wiederum Menschen arbeiten, es ist ja nicht so, dass die ihr Geld wie Onkel Dagobert in einem riesen Tresor horten.

Kritisch ist, inwiefern diese Leute mit ihrem Geld politischen Einfluß nehmen können.

Nur mal so nebenbei: viele Länder mit hoher Hungersnot in der Bevölkerung hätten genug Geld dies zu ändern.

Da investiert die Regierung aber lieber in Rüstung.

In Deutschland hat jeder es selbst in der Hand zu welcher Gesellschaftsschicht er gehört. Wer Ziele hat muss halt was dafür tun. Die Möglichkeiten sind vorhanden (kostenlose Schulen, Schulpflicht, Bafög, BAB,.....)

Was meinst du denn bitte damit, dass das Geld nicht mehr im Umlauf gebracht wird? Meinst du, die Superreichen horten ihr Geld unter der Matraze oder lassen es sich auf einem Konto von der Inflation abschmelzen?

Die reichsten Menschen der Welt sind nur deswegen so reich, weil sie Unternehmen gegründet oder aufgebaut haben, dessen Anteile immer mehr wert wurden. Ihr Vermögen wird größer, eben weil es immer im Umlauf ist und weiter Gewinne erwirtschaftet.

Die Leute tun immer so, als würde das Geld, das man den Reichen in Industriestaaten in Europa oder Nordamerika durch höhere Steuern abnimmt, automatisch in die Taschen der armen Bevölkerung in Afrika, Südamerika oder Asien fließen. Das ist aber nicht der Fall. Das einzige, was man damit erreicht, ist, dass "auf dem Papier" das Geld weniger ungerecht verteilt ist, aber das nützt den Armen unterm Strich nicht viel.

Es ist Aufgabe der Politik die Ursachen für Armut ausfindig zu machen und Maßnahmen zu ergreifen, die es jedem Menschen ermöglichen aus eigener Kraft ein menschenwürdiges Leben zu führen.

thetee99 16.01.2017, 11:39

Damit meine ich das dieser kleine Teil der Weltbevölkerung Kapitalmengen besitzt, die durch ihre Renditen die Gesamtwirtschaft belasten und eine einseitige Entwicklung praktisch erzwingen. Am Ende gibt es für nur wenige Leute, ähnlich wie in der Politik, keine "Opposition" mehr, also überhaupt kein Gleichgewicht mehr.

Diese Ergebnisse der Oxfam-Studie sind zwar nichts neues, aber dorch irgendwo ziemlich erschreckend-absurd...

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thetee99 16.01.2017, 12:34
@whabifan

Durch hohe Investitionen bzw. Kapitalanlagen sind dann auch die zu erwartenden Renditen entsprechend hoch. Das begünstigt ja den momentanen Kreislauf, dass viel Geld zu immer noch mehr Geld führt. Kapitalisiserung durch Zinsen und Zinseszins wurden ja bereits durch die vergleichweise, weltweit geringen Leitzinsen bereits stark eingeschränkt. Also nicht so verallgemeinert wie du es wiedergibst @whabifan, sondern im Speziellen die Renditen aus den enormen Kapitalanlagen der 1%.

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Diodeicieli 16.01.2017, 12:47
@thetee99

Die Renditen und Zinsen sind der einzige Grund, warum jemand überhaupt sein Geld investiert und es nicht auf der Bank oder im Geldspeicher bunkert. Wenn die Zahlen stimmen, dann würde das für die reichsten Acht bedeuten, dass ca. 426 Milliarden Dollar nicht mehr im Umlauf wären. Für die reichsten 1% der Welt wären wir schon im Billionenbereich. Bei so viel Geld, das den Unternehmen fehlen würde, würden viel mehr Menschen auf der Strecke bleiben, als es jetzt schon tun.

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thetee99 16.01.2017, 17:04
@Diodeicieli

Aber das Problem sehe nicht nur ich so, wie ich gerade auf FAZ gelesen habe:

Die wachsende Ungleichheit ist eines der größten Risiken für die Weltwirtschaft. Zu diesem Schluss sind die in Davos versammelten Wirtschaftsführer in den vergangenen Jahren gelangt. Sie haben erkannt, dass dies nicht allein eine moralische Frage ist, sondern auch eine wirtschaftliche. Wenn normale Bürger nicht über genügend Einkommen verfügen, um die von Unternehmen hergestellten Produkte zu kaufen, wie sollen diese Unternehmen dann wachsen? Diese Einsicht stimmt mit den Erkenntnissen des Internationalen Währungsfonds (IWF) überein, wonach Länder mit geringerer sozialer Ungleichheit ökonomisch besser dastehen.

http://www.faz.net/-gqe-8q7x2

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Ich kenne leider die genauen Zahlen nicht mehr und kann mich nur an die Idee erinnern.

Jemand hat sich alles mal ausgerechnet, also wie viele Reiche es gibt und was passieren würde, wenn diese höher besteuert werden würden. Er kam zum Ergebnis, dass die Reichen mit nur ca. 6%(weiß es echt nicht mehr genau, aber so im Dreh) mehr besteuert werden müssten, damit es kein Hunger mehr auf der Welt gibt und Grundschulbildung für jedes Kind. 

Er fand weiter heraus, wenn alle Reichen ihr Geld abgeben müssten ab ca. einer oder zwei Millionen, dann gebe es keine Armut mehr.

Korruption einmal außen vor.

 

Ich fand diese Ansätze sehr interessant.

martinzuhause 16.01.2017, 11:16

" so im Dreh) mehr besteuert werden müssten, damit es kein Hunger mehr auf der Welt gibt und Grundschulbildung für jedes Kind."

dann sind vllt mhr steuern da. davon wird kein kind satt. damit werden erst mal haushaltslöcher gestopft.

wenn alles mit 6% besteuert wird gehen evtl. auch viele firmen pleite. davon haben die angestellten dann sicher nicht gerade was gutes

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AnonDe 16.01.2017, 11:21

zum 2. teil deiner Antwort. Denn es ist auch fair Geld einfach abgeben zu müssen weil man es besitzt. Logischer weise gäbe es dann keine Armut mehr. Es gäbe vielmehr nahezu keinen Vermögensunterschied mehr. 2 Millionen ist auf einem Weltmarkt betrachtet ein kein Cent in deinem Geldbeutel. Vielmehr würde ein sochlches Vorgehen das System Geld vollkommen unnütz machen, da dessen wert damit abnimmt, viel Arbeit bestraft und wenig belohnt wird. (Mensch arbeitet viel hat geniale Ideen für geschäfstmodelle kann viel Geld verdienen -> verliert das meiste des Potentiellen verdienstes weil er über deine Grenze schreitet. Wer nichts tut bekommt eine Art Arbeitslosen Geld oder Armutsrente da es wie von dir beschrieben keine Armut geben soll.

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TestBunny 16.01.2017, 11:30
@AnonDe

@ AnonDe

Hier geht es ja auch nur um die Idee. Der Gedanke sich frei zu machen von so etwas wie Geld und nicht nur an sich denken.

 

@martinzuhause

Es wird davon ausgegangen, dass mit dem Geld die Löcher wie Armut und Bildung gestopft werden. Firmen gehen nicht pleite, weil nicht die Firmen besteuert werden, sondern dir Personen die reich sind. Eine Art Abgabe, die der Vermögende allein zu tragen hat.

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martinzuhause 16.01.2017, 11:45
@TestBunny

es werden schon die firmen besteuert.

als wesentlich bessere alternative würde ich es sehen das jeder der geld bekommt auch arbeiten muss. sofern er gesundheitlich dazu in der lage ist. dann kann man das geld mehr schätzen.

eine gute bildung ist gut und schön. das problem dabei ist nur das sie von vielen nicht geschätzt wird da sie ja kostenlos ist

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Wieso soll ich mich zu Gunsten von Verschwender umverteilen lassen ?? Ich ging weg um mein Glück zu machen. Ausserdem sind es bei den 8 reichsten an erster Stelle Firmenwerte und kein Geld. Diese Firmen bieten Arbeitsplätze auch für Minderintelligente die nicht in der Lage sind Ihr Dasein selbständig zu finanzieren und jemand benötigen der Ihnen ein Arbeitsplatz zur Verfügung stellt !

thetee99 17.01.2017, 10:51

Ok. Das ist eine ziemlich engstirnige Sichtweise. Ein internationaler Großkonzern lässt sich nunmal nicht von einem Selbstständigen managen... ;) Wenn ein Unternehmer das Ziel hat zu wachsen und zu expandieren oder in seinen Fabriken etwas zu produzieren, braucht er für seine Arbeit eben "Mit"arbetier...

Das es sich bei dem Vermögen um allemöglichen Aktiva handelt ist schon klar. Das sich diese Vermögenswerte aber in Geld berechnen und umwandeln lassen, sollte auch klar sein.

Es geht nicht um die plumpe Aussage oder Aufforderung, die Superreichen sollen ihr Geld abgeben/verschenken. Es geht um die Porblematik das diese Gelder, in maßlos übertriebenen Dimensionen, nicht der Volkswirtschaft zur Verfügung stehen. Das Problem haben die in Davos versammelten Wirtschaftsführer und der IWF auch erkannt.

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Hi

Die Zahlen schockieren mich kein Stück! Diese Tendenz ist schon lange erkennbar. Und natürlich könnte man nun sagen, ist legal erwirtschaftet, aber wie legal sind denn bitte die Mittel derer Unternehmen?! Nur weil es keine Gesetze gegen ihre unmenschlichen Machenschaften (zb. wie Nestle den armen Menschen das Wasser abgräbt) gibt, heißt das lange nicht, dass es toll ist! Meine Meinung.

Ich gebe dir vollkommen Recht, dass das Horten des Geldes der Volkdswirtscahft das Geld entzieht. Geld kann nur arbeiten, wenn es ausgegeben wird. Dieser Kreislauf wird durch die Anleger praktisch unterbrochen. Andererseit denke ich mir, auch ich spare, im großen oder kleinen, aus Angst und Sehnsucht nach einem besseren Leben, irgendwo. DAs ist im Prinzip das selbe, nur in klein, stimmt es?

Ich finde es echt traurig, dass Leute ihr Luxusleben durch ihre Zinsen finanzieren können, während anderen das Gehalt nur für Billigfraß reicht. Man könnte jetzt sagen, aber die haben sich das hart erarbeitet. Da denke ich mir aber, ich wäre niemals mit solch einem harten Job glücklich, wenn ich wüßte, welch Elend es anderen antut. Ich würde mich etwas schämen. Diese Herrschaften gehen dann zu Wohltätigkeitsveranstaltungen und fordern den Rest des Volkes dazu auf, zu spenden. Oder fressen sich bei einem Event für hungernde Kinder voll.

Nimm zum Beispiel einen SPortler oder Musiker. Deren Shows sind ja nicht gerade ein Schnäppchen. Ich verstehe, dass man die Kosten der Shwos mit den Einnahmen reinholen muss. Aber warum zum Kuckuk gibt man überhaupt so viel Geld an die STars, damit die hohen Preise der Shows gerechtfertigt sind? Wer hat gesgat, dass man denen so viel bezahlen muss??! Geht nicht in meinen Kopf rein. Das selbe bei Kinofilmen. Kinos werden immer teurer. WEil die Filme Geld einspielen müssen. Klar, weil die Filme teuer waren. Aber wenn ich dann höre, wie viel so ein Schauspieler für nur einen Film bekommt, (also die besserverdienenden in Hollywood vor allem), dann kotzt es mich regelrecht an. Die wissen ja nicht, wohin mit ihrer Kohle. Warum bekommen die soviele, worudch ich wiederum so viel im Kino zu bezahlen habe? Es nervt mich einfach!

Meiner Meinung nach gibt es schon keine Mittelschicht mehr. Höchstens diejenigen, die am oberen Rande der Armut stehen, und sich vormachen, selbst zur Mittel, wenn nicht Oberschicht zu gehören.Ist das System, die Vernichtung der Mittelschicht? Für mich ist sie zumindest absehbar und kommt nicht aus heiterem Himmel. Gewollt oder nicht, die Elite macht jedenfalls nichts, was es aufhalten würde.

Nun, was könnte man tun? Ich denke, Krieg, wie du ihn anführst, führt nur zur Durchsetzung der Interessen der Reichen. Und sie finanzieren zuerst den Krieg, um dann vom Wiederaufbau zu profitieren (Ja ist momentan abzusehen, aber wir können es vielleciht verhindern. Ein zerfall jedoch wird so oder so kommen, mit oder ohne Krieg.). Daher schlage ich das keinesfalls als Mittel vor, sondern das ist DEREN Mittel.

Gesetze werden keinesfalls erlassen werden, zumindest nicht von denjenigen, die an der MAcht sind. Und die Karten werden auch nicht neu gemischt werden. Du hast es vielleciht noch nicht verstandnen: Die Superreichein lenken die Politik, nicht andersherum (Meine Meinung)! Daher wird die Politik sich hüten, etwas dagegen zu unternehmen.

Laut Grundgesetz hast du diese und jene Rechte. Auf dem Papier. Du hast auch das REcht, gegen jeden, der gegen die Ordnung etwas unternimmt, Widerstand zu leisten. Auf dem Papier. Das System, in dem du lebst, wird dir die Freiheit jedoch nicht gewähren. Es sei denn, du willst ins GEfängnis oder der gleichen.

ICh denke, wir haben eine große MAcht, die viele Unterschätzen. Das Konsumverhalten. Gehe mit deinem Konsum bewusst um, dann gelangt das Geld zumindest ansatzweise nicht mehr in korrupte Hände. Esse regional, kaufe bio. Was auch immer .Behalte Steuern ein, mit der Begründung einer schlechten Verteiung, wenn du keine Angst vor strafrechtilichen Konsequenzen hast.  Welche Unternehmen sind mit deiner Ideologie kompatibel? Dann kaufe dort. Noch besser, du wirst Selbstversorger, aber ich denke, das ist zu aufwedig? Gegen die Verteilung an sich...da bin ich ehrlich ratlos. Denn du hast es nicht wirkich in der HAnd. Die Oberschicht hält die Hände hin, und die Politik füttert sie. Oer wer auch immer. Du hast von unten eigentlich gar keine große Wahl. Es sei denn, es gibt einen GEneralstreik, Gang auf den Bundestag oder ähnliche Maßnahmen, wodurch die Obrigkeit unseren Wünschen ansatzweise entgegenkommen muss, wenn ihnen ihr Leben teuer ist.

Ich denke, um global dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken, da hilft nur, wenn sich das Bewusstsein aller Menschen ändert. Wenn sich alle umsichtiger verhalten. Stelle dir eine Utopie vor, wo es keinen Neid, keinen Drang, besser zu sein, wo es keinen Hass und so weiter nicht gibt. Beziehungsweise da gehten die Menschen anders damit um, als sie es heute tun. Anscheinend befindet sich die Erde in einem Umwandlungsprozess, aber das dauert bestimmt noch Jaaaahre.

Aber man solle ja bei sich anfangen, denn wenn jeder auf die anderen schaut, hört auch keiner auf Ratschläge, weil man Ratschläge von Fremden an sich eher mit Spott oder Aggression begegnet. Und man selbst ändert sich auch nicht, weil ja die anderen das Problem sind. ICh denke daher, wenn du dir der ganzen Sache bewusst bist, ist schon viel getan. Jetzt musst du nur noch DEIN Verhalten anpassen. Wenn du weißt, die und die sind korrupt und schlecht, was kannst DU anders machen? Was zieht dein Wissen für Konsequenzen? Bleibe bei dir, man kann andere leider schlecht belehren.DAs ist schon einmal ein guter ansatz, acuh wenn die Menschheit dies eher verlernt hat.

Und gleich vorweg, jeder der kommentiert, ich soll Beweise anführen, dem sage ich gleich, ich schreibe hier meine Meinung, ihr könnt diskutieren, aber ohne mich, mich nervt das, ihr könnt ja selber googlen, wenn es euch wirklich interessiert. Ich bin den Kritikern meiner Meinung nichts schuldig, und werde mich in keine sinnlose und aggressive Diskussion hineinziehen lassen. Denn ich will niemanden überzeugen. Rechnet also nicht mit einem Kommentar auf eure Kommentare.

Da kann man zum Glück nichts machen. Jeder Versuch, das zwangsweise zu ändern, MUSS in die Hose gehen!

thetee99 16.01.2017, 12:53

Sollte in die Hose gehen. Aber man weiß ja, wie bspw. die Nazis reiche, jüdische Familien enteignet haben. Oder wie es Putin in Russland mit manchen, reichen Oligarchen gemacht hat, von denen zugegeben einige ihren Wohlstand vermutlich unehrlich während dem Zerfall der UdSSR ergaunert haben.

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martinzuhause 16.01.2017, 13:07
@thetee99

das ist aber doch schon etwas länger her. das die nazis ja jemand enteignet haben. danach klamen dann andere die enteignet haben.

hat aber nie besonders viel gebracht

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Ich habe jetzt nicht ganz verstanden inwiefern ein riesiger Krieg die Lebensumstände der Menschheit verbessern soll.

thetee99 16.01.2017, 12:56

Warum verbessern? Bestenfalls verändern. Wenn sich jeder seine Sandburg aufgebaut hat, kommt halt irgendwann wieder die Flut... und dann wieder die Ebbe und alle können auf den Strand zurennen und anfangen neue Sandburgen zu bauen ;)

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martinzuhause 16.01.2017, 13:08
@thetee99

da solltest du daran denken das es nach der nächsten flut den strand vllt nicht mehr gibt und auch nicht viele die noch in die richtung rennen könnten

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whabifan 16.01.2017, 18:35
@thetee99

Also, die Sache ist die. Wenn du den heutigen Kapitalismus mit Gewalt niederringen willst, dann geht das nur über einen riesigen Weltkrieg. Die Länder die kein kapitalistisches System haben kannst du an einer Hand aufzählen, wenn überhaupt. Es gibt heute kapitalistische Systeme und durch starken Sozialismus abgeschwächte kapitalistische Systeme. Und ein Weltkrieg der zumindest so gross ist wie der 39 bis 45er Weltkrieg, der wird wohl nicht nur jeden einzelnen Menschen töten, sondern jedes Lebewesen auf diesem Planeten. 

Schau dir die Hiroschima Bombe an. Schau dir die Nagasaki Bombe an. Das ist mittlerweile über 70 Jahre her. Ein militärischer Konflikt zur Erlöschung des Kapitalismus wird den Kapitalismus integral erlöschen, ganz klar. Aber eben nicht nur das. 

Und da du von Flut sprichst, in diesem Vergleich wird die Sinnflut, so wie sie in der Bibel geschildert wird, ein kleiner Kindergeburtstag sein. 

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thetee99 17.01.2017, 08:55
@whabifan

Definitiv wäre das die denkbar schlechteste "Lösung". Ich kritisiere auch überhaupt nicht den Kapitalismus, die Geschichte hat gezeigt das eine sozialistische Planwirtschaft nicht funktioniert und jeden Menschen einschränkt. Mir würde jedenfalls keine Alternative zum Kapitalismus einfallen. Aber das System in seiner jetzigen Form scheint sich selbst überholt zu haben. Ein Bill Gates wird seine 84 Mrd. Vermögen nicht in einem Menschenleben ausgeben können und auch wenn er davon vieles spendet und abgibt, weil er selbst weiß das er mit soviel Geld gar nichts mehr anfangen kann, wird er zwangsläufig immer mehr Geld generieren. Geld das er hat und in seine Investitionen, Anlagen, Firmen etc. steckt, kann trotzdem nicht gleichzeitig wo anders sein und fehlt somit der Volkswirtschaft was bei den Summen einfach einen enormen Unterschied ausmachen könnte.

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whabifan 17.01.2017, 10:31
@thetee99

Sein Geld generiert ja Renditen weil es arbeitet, sprich weil es in Unternehmen gesteckt wird. Das Geld wird dem System ja nicht entzogen. Der Investor behält seine Rendite ja nicht als Bargeld im Portemonnaie. Er wird es weiter investieren. Und selbst wenn Bill Gates massenweise Bargeld zu Hause horten würde, dann wäre die Menge die dadurch dem Kreislauf entzogen werden würde noch immer sehr gering, im Vergleich zu dem was an neuem Geld in den Kreislauf gepumpt wird. 

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thetee99 17.01.2017, 11:10
@whabifan

Sehe ich nur bedingt so. Er schafft damit vllt. seinen eigenen, "kleinen" Wirtschaftskreislauf. Und Bill Gates ist dabei eigentlich immer ein gutes Beispiel, weil er nicht gerade das Sinnbild eines geldgierigen Machtmenschen darstellt.

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whabifan 17.01.2017, 11:19
@thetee99

Mag sein. Ich kenne mich damit nicht wirklich aus. Wenn du die dir die Reichsten der Reichsten anschaust (Gates, Buffett etc) dann sind die wenigsten klassisch gierig. Denn Gier ist eine Krankheit die dem Geschäft schadet. Gierig sind oft Millionäre die zwar reich sind, denen aber zur "Weltspitze der Reichen" noch eine ganze Stange fehlt. 

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"besitzen so viel Geld"

sie besitzen so viel vermögen. das muss kein geld sein. sie haben da mit sicherheit keinen geldspeicher in dem das rumliegt.

exxonvaldez 16.01.2017, 11:12

Du darfst dir ein Rechthabebienchen eintragen.

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martinzuhause 16.01.2017, 11:13
@exxonvaldez

esw gibt immer noch leute die können geld und vermögen nicht unterscheiden.

die meisten haben ihr vermögen investiert und schaffen damit arbeitsplätze

was sicher nicht funktionieren wird ist das das geld mal schnell an alle verteilt wird. davon hat keiner was

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thetee99 16.01.2017, 11:33
@martinzuhause

Naja, hätte man es statt Geld eben "Aktiva" nennen sollen, der springende Punkt ist das dieser... riesige "Shareholder-Value", wenn man den mal von dieser handvoll super-reicher zusammenfasst, mit seiner Rendite das Finanzwesen immer weiter belastet. Das ganze System ist vom ständigen Wachstum abhängig, aber wächst momentan doch nur in eine Richtung.... wo soll das hinführen.

Grundsätzlich bin ich ja selbst sogar für liberaler, freie Marktwirtschaft und wäre auch völlig dagegen, dass jemandem, der seinen Wohlstand ehrlich erwirtschaftet hat - selbst wenn er vllt. einfach nur Glück dabei hatte - etwas davon weggenommen wird. Ich sehe aber gleichzeitg schwarz für die Zukunft und glaube dieses System wird sich früher oder später ganz fürchterlich rächen...

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martinzuhause 16.01.2017, 11:34
@thetee99

in eienr freien marktwirtschaft verhungern aber auch einfach viele. wer da keine arbeit hat wird nicht von einem "sozialen" netz aufgefangen und geschaukelt bis er an altersschwäche stirbt

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Scheinbar liegt es in der Natur des Menschen.

Wir alle wissen, dass es so ist. Wir alle finden es ungerecht, dass ein Manager, der einen Konzern gegen die Wand gefahren  hat hundertmal mehr verdient als eine Grundschullehrerin.

Aber trotzdem wählen wir alle immer wieder genau die Parteien, die daran nichts ändern.

Volker Pispers greift das Thema regelmäßig auf.

Offenbar wollen wir in einem Hamsterrad strampeln und uns von ein paar Reichen an der Nase herumführen lassen.


whabifan 16.01.2017, 11:58

Du kannst Manager aber eben auch nicht für Fehlentscheidungen bestrafen. Kein Manager fährt ein Unternehmen absichtlich an die Wand und wenn doch kann er normalerweise strafrechtlich dafür belangt werden. 

Wieso sollte ein Grundschullehrer denn so viel verdienen, am Ende des Tages ist dieser einfach nur eine Person die Kleinkindern erklärt dass 2 plus 2 gleich 4 ist.

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thetee99 16.01.2017, 12:50
@whabifan

@whabifan: ich denke was hier gemeint war, ist: ein Manager - z. B. im Sinne eines Vorstandsvorsitzenden eines großen Konzerns - ist in erster Linie ein Repräsentant der Aufgaben im besten Fall delegiert, bzw. Ja oder Nein zu bereits vorausgearbeiteten Projekten sagt. Während bspw. ein Grundschulleherer ein gewisses Maß an Einfluss auf einen kleinen Teil der Nachwuchs-Generation trägt. Evtl. etwas hochgegriffen, aber auch nicht auszuschließen ;)

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Was tun? Aufholjagdt zu den ersten 10 000 aufnehmen. Bin schon an meiner 2 Million dran! 

martinzuhause 16.01.2017, 12:03

bin auch gerade dabei es mit der zweiten million zu verscuhen. mit der ersten hat es leider nicht geklappt

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Dagegen kann man nichts machen, das wird eher so aussehen, dass diese 8 Menschen in ein paar Jahren so viel Geld haben wie 75% der Weltbevölkerung oder so ähnlich. Wie soll sowas denn auch aufgehalten werden in diesen Zeiten?

Die hatten einen Lichtblick und haben diesen genützt und haben damit sehr viel Geld gemacht. Es ist hart verdientes Geld und denke dass man es ja nachmachen kann. Allso erfinde was und dann kannst du vielleicht Reich werden!

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