was tun Gegen Sexismus?

9 Antworten

Frauen haben nicht freien Eintritt, weil man sie damit bevorzugen will, sondern weil die Clubbetreiber ein wirtschaftliches Interesse daran haben, dass viele Frauen kommen, die dann wiederum viele Männer anziehen. Die Clubbetreiber tun das, weil es sich für sich rechnet, nicht aus irgendwelchen ideologischen Gründen.

Also wenn man sagt dass es sich für einen Firmenbetreiber rechnet nur Männer einzustellen weil sie eine bestimmte tätigkeit besser erledigen können und es für diesen also wirtschaftlicher ist ist es auch okay? Natürlich nach ausreichend langen Testphasen ...

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Ganz genau. Allerdings ist diese "Praxis" trotzdem sexistisch - nur anders als der Fragesteller denkt.

Frauen als "Lockmittel" einzusetzen ist sexistisch, aber nicht weil die armen Männer mehr zahlen, sondern weil der Clubbetreiber sicherstellen muss, dass es genug "Grabschmaterial" für die Männer gibt, von denen dann wieder mehr kommen, mehr Eintritt bezahlen und mehr saufen. Dadurch reduziert der Clubbetreiber Frauen auf ihre Rolle als "Loch... entschuldigung... Lockmittel" und Clubdeko (ein Club ohne schöne, knapp bekleidete Frauen - da will ja kein Mensch... ich meine Mann - hin). Er vergünstigt den Frauen den Eintritt, weil seine Gäste bespaßt werden müssen, weil er im Umkehrschluss nämlich wiederum davon ausgeht, dass Männer nur deshalb in nen Club gehen um sich an den anwesenden Damen aufzugeilen. DAS ist sexistisch gegenüber den Männern, weil sie durch diese Denkweise darauf reduziert werden nur mit ihren Genitalien zu denken.

Sexismus zeigt sich nur oberflächlich in ungeleichen Eintrittspreisen oder ungleicher Bezahlung, es sind die Strukturen die dahinterstehen die Sexismus reproduzieren und die haben meist gar nichts mit Ideologie zu tun. Jemand der sexistisch handelt, tut das seltenst aus Ideologie heraus, sondern weil er es für ganz normal hält.

Genau aus den Gründen geh ich mittlerweile ja gar nichtmehr in Clubs, die ganzen Typen dort nerven doch nur noch. Wenn, dann geh ich vielleicht mal in nen Schwulenclub, da werd ich wenigstens nicht angegrabscht - selbst mein Freund findet die Atmossphäre da viel angenehmer (nicht weil er drauf steht angetanzt zu werden, sondern weil ihm da keiner so aggressiv kommt und er sich keine Sorgen um mich machen muss)

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Der Clubbetreiber hat Hausrecht, der darf reinlassen und draußenlassen, wen und wie er will. Die Gleichstellung gilt für rechtliche und öffentliche Belange.

Brenn den Laden nieder und halte anschließend auf den Bergen der noch qualmenden Trümmer eine bewegende Rede, von der die Geschichtsbücher noch in vielen Jahrzehnten berichten werden.

Im Ernst: Geh einfach nicht hin. Wenn du es doch tust, wirfst du dem sexistischen Betreiber, dessen Handeln du verurteilst, Geld in den Rachen und unterstützt ihn somit. Ergo: Boykott.

Werden Frauen immer männlicher?

Hallo

Wie seht ihr das? Werden die Frauen in unsere Gesellschaft wirklich immer männlicher? Ist die Emanzipation daran schuld, dass Männer und Frauen zu Konkurrenten werden? Ich hatte eine Diskussion mit einem Freund darüber und frage mich wie andere darüber denken.

Hat man die Frau wirklich ihrer Weiblichkeit beraubt in dem man sie in Männerberufen arbeiten lässt, sie Karriere machen lässt, ihr die Unabhängigkeit vom männlichen Geschlecht predigt ect?

Was ist weiblich und ab wann ist eine Frau dabei zu vermännlichen( kurze Haare, maskulinere Kleidung, usw)

Danke ☺

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vergewaltigung frauen = männer

es ist ja nunmal so, dass normalerweise frauen von männern vergewaltigt werden (jetzt mal abgesehen von den missbrauchten und vergewaltigten männern/ jungen von anderen männern, davon rede ich hier gar nicht). glaubt ihr wenn es den frauen genauso möglich wäre wie den männern von technischen und körperlichen würden frauen männer GENAUSOOFT vergewaltigen wie umgekehrt? okay jetzt mal abgesehen davon, dass beide dann gleich stark wären und sich das dann widerum doch nicht gefallen lassen würden...

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Betreiben Frauen bei der Männerwahl eine Rosinenpickerei?

Man hört ja des öfteren, dass Frauen sich über zu "unmännliche"/schwache Männer beschweren, sei das eine Alice Schwarzer oder unzählige Meinungsbloggerinnen oder mein soziales Umfeld. Klar sprechen die nicht für alle Frauen aber auch viele Umfragen zeigen (z.B. von ElitePartner), dass Frauen von Männern i.d.R. den 1. Schritt, den Heiratsantrag und ein "männlicheres" und selbstbewussteres Auftreten wünschen.

Diese "männlichen" Charakterzüge sind in Folge der Emanzipation und Frauenrechtsbewegungen, besonders in Europa, immer weiter in den Hintergrund gerückt. Das mussten sie ja auch da Frauen Männer teilweise aus der Männerrolle gedrängt haben.

In Korrelation zur "Verweichlichung der Männer" haben Frauen gleiche Rechte errungen und spezifische Gewalt gegen Frauen hat abgenommen. Ebenso hat die Emanzipation des Mannes auch dafür gesorgt, dass zum Beispiel die Selbstmordrate bei Männern "nur noch" 3-mal so hoch ist wie bei Frauen.

Alles in allem könnte man ja meinen, dass Frauen erst mal dankbar für die Entwicklung sein sollten und genau diese "unmännlichen" Männer ermöglichen Frauen ein viel besseres Leben als sie noch vor 100 Jahren gehabt hätten.

Eine Rückentwicklung würde weder den Männern noch den Frauen zu gute kommen. Die Freiheit von Frauen würde wiedervermehrt durch dominante Männer eingeschränkt werden, sexuelle, häusliche Gewalt etc. gegen Frauen würde wieder zunehmen. Andererseits würde auch die Selbstmordrate bei Männern sehr wahrscheinlich wieder ansteigen.

Die Frage ist natürlich sehr verallgemeinernd, aber ansonsten wird das Thema fürgf.net auch zu umfangreich...

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Sind Vorwürfe wegen Sexismus oft nicht widersprüchlich und ein Zeichen für Doppelmoral?

Wenn ein junger Mann noch keine Freundin hatte, lese ich immer wieder von Frauen, dass sich der Mann erst mal die Hörner abstoßen soll und wohl ein falsches Frauenbild habe.

Wenn ich mir dann Fragen durchlese, bei denen es um Männer geht, die viel Sex mit verschiedenen Frauen haben, werden die dann als frauenverachtend oder sexistisch dargestellt.

Lese ich mir dann wieder Fragen durch, bei denen Frauen viel Sex mit verschiedenen Männern haben und sich dann beschweren, dass sie von Männern negativ gesehen werden oder uninteressant werden, wird dann wiederum den Männern Sexismus vorgeworfen.

Ist das nicht gleich mehrfach widersprüchlich und ein Zeichen für Doppelmoral?

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Könnte sich der Sexismus im Gender Pay Gap durch den Lohnerhöhungen begründen also dass fast nur Männer Lohnerhöhungen oder höhere bekommen, iwelche Studien?

Es soll ja bewiesen sein dass die Löhne zwischen den (2 :D) Geschlechtern sich (nicht überraschend da man 2 Dinge vergleicht) unterscheiden.

Das Problem ist dass Frauen den niedrigeren Wert haben und viele glauben dass es mit dem "Patriarchat" in unserer Gesellschaft, sprich dass Frauen den Männern untergeordnet sind und damit weniger Wert sind, also mit Sexismus begründet werden kann

Kritiker der These dass der Gender Pay Gap sich um Sexismus handelt sagen dass der Unterschied so relevant hoch ist weil einiege wichtige Faktoren die den Lohn beeinflussen könnten, wie zB dass Frauen potenziell mehr Teilzeit arbeiten oder andere (zB soziale) Berufe wählen in den man weniger verdient, nicht in der Gender Pay Gap Studie beachtet wurden.

Hab ich es richtig verstanden? Falls ja könnten nicht beide Recht haben also dass es diese Faktoren aber auch einen sexsistischen Chef gibt der fast nur Männern eine Lohnerhöhung erteilt? (Selbst in diesen Fall könnte man aber nicht auf eine Patriarchat versüfte Gesellschaft schließen)

Gibt es so eine Studie über Lohnerhöhung zwischen Männern und Frauen oder ist es im Gender Pay Gap schon enthalten?

:Danke schon mal

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