Was tun gegen Rumination (Psychologie)?

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1 Antwort

Hallo,

die Rumination ist leider ein sehr komplexes Thema, denn den Betroffenen kann man von außerhalb nicht wirklich helfen. Sie können es nur ändern, wenn sie es selbst tun und stoppen. 

Spezifische Lösungen gibt es leider auch nicht wirklich, wie z.B. Medikamente oder Therapien etc. die meiner Meinung nach unnötig oder kaum der Person helfen.

Meine Tipps, die ich über die Jahre hinweg an Personen mit dieser Krankheit weitergab & auch halfen.

× Auch wenn es dir schwer fällt, du musst bei solchen Gedanken "einfach" nur STOPP sagen und dich sofort mit etwas anderem beschäftigen. Die Einsamkeit gilt für mich als größter Faktor der dazu beiträgt, dass die Person ins Grübeln fällt.

× Auch gibt es bestimmte Gummis oder auch ein normales Gummi, welches sich die Person um die Hand legen sollte, dann ziehen und loslassen. Das bekräftigt dein STOPP im Kopf.

Die zwei Tipps gelten aber leider nicht für Zwangsgedanken. Aber auch dafür gibt es Ratschläge.

Ansonsten kann ich nur empfehlen dir mal eine Auszeit zu nehmen, die Aufgaben für eine Weile vergessen und abschalten. Und damit meine ich jetzt nicht im Bett liegen, denn die Ruhe ist doch der Grund dafür, der deinen Gedanken Freiraum gibt.

Auf jeden Fall raus ausm Haus, ab in die Gesellschaft. Bau dir Kontakte auf, geh etwas mit Freunden unternehmen, nur nicht zu Hause faulenzen!

Wenn du noch Fragen hast, melde dich bitte, mit dieser Krankheit ist nicht zu spaßen und benötigt sehr viel Verständnis. 

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