Was tun gegen Reizdarm/ Nervosität?

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3 Antworten

Uiuiuiui! Das ist ein Dilemma! Wie Du ja richtig sagst, ist der Reizdarm psychisch bedingt. Hat denn Dein Hausarzt gar nichts dazu gesagt, wie man medikamentös behandeln kann? Ich könnte mir vorstellen, dass man für solche wichtigen, quasi lebensentscheidenden Situationen ein Berühigungsmittel verschreiben könnte. Vielleicht auch ein pflanzliches. Auf die Dauer denke ich, muß man doch irgendetwas lernen können, um mit seiner Aufregung besser umgehen zu können. Ob da wohl die Krankenkasse eine Therapie zahlt? Autogenes Training oder Tiefenentspannung nach Jacobsen oder Yoga oder sowas? Das ist doch so keine Lebensqualität! Ich würde mich nochmal vom Arzt, vielleicht auch besser Facharzt (ich glaub, die heißen Proctologen?) beraten lassen. Für morgen habe ich leider keinen Tipp für Dich, tut mir leid. Gute Besserung und ich drück Dir die Daumen, dass alles gut läuft. Ansonsten solltest Du Dich auch nicht schämen, offen über Dein Problem zu sprechen. In so einer Situation ist jeder aufgeregt. Die einen knabbern an den Nägeln, die anderen können keinen klaren Gedanken mehr fassen oder stottern und Du mußt halt aufs Klo rennen. Ist doch nur menschlich!

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Kommentar von Ardnas17
27.04.2012, 16:34

Ich war ja mal in psychologischer Behandlung, aber deswegen ändert sich mein Charakter in Bezug auf Nervosität ja nicht...

Hab mir auch schonmal einige Übungen des autogenen Trainings von einer guten Freundin zeigen lassen, weil sie gute Erfolge bezgl. ihrer Prüfungsangst hatte, aber ich bin anscheinend zu hibbelig für sowas und kann mich darauf nicht einlassen :(

Wenn ich nervös bin, dann bin ich eben nervös und kann mich da schlecht runterbringen lassen...

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http://www.apotheken-umschau.de/Darm/Reizdarm-Kann-er-wieder-abklingen- 41252.html

Auschnitt:

Wer zu einem Reizdarm neigt, kann das immer wieder bekommen. Reizdarm kann auch eine Form der Abreaktion innerer Spannungen sein. Von daher ist alles, was zum Stressabbau und zur psychologischen Entkrampfung führt, von Nutzen. In der heutigen Zeit wäre das Thema „Entschleunigung“, also der vernünftige Umgang mit Informationen und Zeit, ein wichtiger Aspekt. Auch eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige körperliche Bewegung sind außerordentlich hilfreich. Etwa 30 Prozent der Betroffenen entwickeln einen Reizdarm nach einer akuten Gastroenteritis (Magen-Darm-Infektion), das heißt, die Durchfälle klingen ab, aber die Bauchbeschwerden können bleiben. Der Arzt kann helfen!

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Kommentar von kitoma
27.04.2012, 16:21

Ausreichend Schlaf

Regelmäßige, körperliche Bewegung – idealer Weise an der frischen Luft

Autogenes Training

Progressive Muskelentspannung

Yoga

Atemtherapie

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Der Reizdarm kann ein ganzes Bündel von Beschwerden verursachen: Blähungen, Durchfall, Verstopfung – und Schmerzen. Hilfreiche Mittel gegen den schmerzbetonten Reizdarm sind Pfefferminz- oder Kümmelöl. In speziellen Kapseln verpackt, übersteht Pfefferminzöl die Passage durch den Magen mit seiner Säure. Die Kapsel löst sich erst im unteren Darm auf und das Öl entfaltet seine Wirkung dort, wo der Schmerz entsteht.... Medikamente: Das beruhigt ihn - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/darm/therapie/medikamente/reizdarm_aid_11828.html

Da gibt es auch noch mehr Hinweise.

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