Was tun gegen laute Nachbarn am Morgen?

11 Antworten

Ich kann Dich gut verstehen, wir hatten bis vor kurzem auch noch ein kleines, tobendes Kind über uns wohnen, welches wohl ein Hochbett hat und es unheimlich toll gefunden haben muss, von diesem auf den (angeblich trittschallgedämmten) Laminatboden zu springen.

Wenn man in dem Zimmer darunter sein Büro hat, in dem man arbeitet, ist das echt schrecklich. Wir wohnen glücklicherweise dort nicht mehr.

Als erstes würde ich versuchen mit der Familie die Problematik in aller Ruhe zu besprechen, auch die anderen Dinge (Flur säubern, Kinderwagen im weg, Schuppen-Chaos .....).

Sollte ein ruhiges Gespräch mit denen nicht möglich sein, an den Vermieter wenden und mit ihm diese Themen durchsprechen.

Du schreibst ".... weil wir uns mittlerweile einigermaßen damit abgefunden haben", genau diese Dinge würde ich eher betonen und den Lärm eher etwas beiläufiger erwähnen, da, wie Du ja selbst schon angesprochen hast, man gegen Kinderlärm keine handhabe hat und man ja eigentlich nix dagegen sagen "darf". Die anderen Dinge, sind dann eher angreifbare Punkte, die vor allem auch im Sinne des Vermieters liegen sollten.

Notfalls, wenn dem Vermieter das alles egal sein sollte, könnte man sich auch einfach mal beim Mieterverein erkundigen, ob sich da was machen läßt.

Also wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Familie in die obere Etage Eures Einfamilienhauses gezogen?! Dementsprechend seid Ihr Vermieter und könnt natürlich gewisse Regeln aufstellen. Auch wenn Du das nicht erwähnen wolltest, weil Ihr Euch damit abgefunden habt...geht es meiner Meinung nach gar nicht, dass Ihr die Hintertür nutzen müsst, weil Ihr vorne nicht mehr durchkommt oder das Treppenhaus dreckig ist. Auch das Ihr den Schuppen nicht mehr nutzen könnt, ist doch ein Unding. Da würde ich als Vermieter aber mal unbedingt mit den Leuten sprechen.

Was die Lautstärke der Kinder angeht, muss man natürlich immer ein Äugelein zudrücken, aber hier gebe ich Dir recht, dass die Eltern die Kinder auch mal zur Raison bringen müssen und Konsequenzen androhen müssen, wenn es zu laut wird. Dies ist aber Erziehungssache der Eltern und die Kinder sind im Grunde genommen unschuldig, so lange die Eltern es dulden.

Auch hier ist ein Gespräch von Nöten. Ich würde die Familie darauf in aller Ruhe ansprechen....vielleicht bei einem Kaffee, bei dem Ihr Euch mal in netter Atmosphäre Luft macht, um darum bittet, dass die Kinder zumindest am Wochenende mal etwas ruhiger sind. Wenn Ihr es nicht ansprecht, weiß die Familie auch nciht, dass es Euch stört. Zumindest sind sie nach einem solchen Gespräch sensibilisiert und werden mit Sicherheit versuchen, etwas an der jetzigen Situation zu verbessern.

Sollte ich das mißverstanden haben, dass Ihr gar nicht die Vermieter seid, dann müsst Ihr Euch zumindest was den Schuppen und das Treppenhaus angeht, an den Vermieter wenden. Den wird es sicher auch interessieren, dass das Haus verdreckt.

Wenn nach dem Gespräch mit der Familie nichts besser wird, würde ich auch das mal dem Vermieter erläutern. Vielleicht kann er da auch in gewisser Weise schlichten.

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Ihr lasst Euch viel zuviel gefallen ..

Kinderwagen vor der Wohnungstür, vollgerümpelte Gemeinschaftsräume und Gestank muss man sich nicht gefallen lassen ... einfach mal den Vermieter anrufen, dass er mal vorbeikommmen soll und sich die Sache selbst ansieht bzw. riecht ...

klar, dass die alles vollrümpeln - die Wohnung ist viel zu klein für 5 Lweute und deren Zeugs ... ist aber nicht Euer Problem ...

das ein Kind einfach ins Treppenhaus "ausgesetzt" wird, weil man entweder keine Lust hat sich beschäftigen oder kompltt überfordert ist, ist ein absolutes No-Go und für mich ein Fall für das Jugendamt ....

auch "Kinderlärm" muss man nicht unbegrenzt hinnehmen - die Wohnung ist kein Spielplatz .. ich nehme mal an die lieben Kleinen toben sich morgend schon mal so richtig aus (und die Eltern kümmern sich nicht drum)

Konstante Lärmbelästigung. Was tun?

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Daraufhin bin ich letztens runter, hab geklingelt und freundlich gefragt ob man denn die Musik etwas leiser stellen könne. Die Frau grunzte und schloss die Tür vor meiner Nase. Daraufhin wurde es ein kleines bisschen leiser. Seitdem ich mich "beschwert" habe, ist es noch schlimmer geworden.

Die Tochter schreit im Hausflur zur Mutter runter, der Hund entläuft, das Kind schreit wie am Spieß und immer diese verdammte Musik. Mein Freund läuft die letzten Wochen nur noch mit Kopfhörern oder Ohrstöpseln durch die Wohnung und kann auch nicht ohne schlafen, da sie auch nachts rumpoltern.

Heute beschwerte sich mein Freund lauthals in unserer Wohnung über den Lärm, in der Hoffnung sie würden es hören. Kurz darauf kam die Nachbarin von unten nach oben gestiefelt und erklärte meinem Freund, dass sie die Musik brauche um Sport zu machen. Auf die Frage ob das denn leiser ginge sagte sie "Nein". Mein Freund drohte damit die Polizei zu rufen, woraufhin sie meinte "Ja mach doch, dann sperren die dich schön ein" Was auch immer das bedeuten soll.

Wir befürchten dass die Polizei nicht reichen wird, da die ganze Familie in diesem Haus wohnt und alle gegen uns sein werden. Zwei gegen 6-7 Leute.

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Der Lärm findet auch nicht in deren Wohnung statt, sondern mitten im Treppenhaus. Die Nachbarn haben mehrere kleine Kinder und halten sich dann (aus unbekannten Gründen) immer sehr lange da auf. Scheinbar sind sie auf dem Weg nach draussen oder die Wäsche wird gemacht. Jedenfalls wird dann 30min lang rumgekreischt und rumgebrüllt. Ich hab einen sehr tiefen Schlaf aber sowas reisst mich sofort raus, weil das Haus etwas hellhörig ist. Es ist, als würde direkt in mein Ohr gebrüllt. Ich kann also weder schlafen noch lernen, das hat zu viel Stress geführt und es zeigt sich auch in den Noten. Mittlerweile musste ich meinen Rhytmus so verschieben, dass ich nun Nachts lerne, wenns ruhig ist. Heute kams natürlich wieder vor: Das Kind steht alleine im Treppenhaus, die Mutter rennt in die Waschküche und verschwindet dann für 10min in der Wohnung, während das Kind weint und nach der Mama ruft. Dieses traurige Szenario spielt sich schon seit langem ab. Einmal lag auch ein Neugeborenes ca 40min allein im Kinderwagen im Treppenhaus, ohne Aufsicht. Wenn ich Besuch hab, werd ich manchmal gefragt wessen Kind das denn sei, dass schon so lange allein ist.

Dazu kommt noch ein anderer Nachbar, der gerne mal 4 Stunden am Stück so laute Musik hört, dass bei mir der Bürotisch wackelt. Und einmal kam ne Beschwerde an ihn von ner Nachbarin aus dem HAUS GEGENÜBER DER STRASSE (!!). Zum Glück hat sich das etwas gelegt.

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Meine Frage: Wäre es unhöflich oder beleidigend, wenn ich zBsp einen Zettel ins Treppenhaus hängen würde, mit der bitte sich darin etwas weniger lang aufzuhalten da ich unter dem Lärm leide?

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