Was tun gegen krankheitlich bedingte Schlaflosigkeit?

6 Antworten

Abilify (Wirkstoff: Aripiprazol) ist eines der wenigen Neuroleptika, welches nicht sedierend oder neutral, sondern antriebssteigernd wirkt. Schlafstörungen sind eine häufige Folge davon. Die Warscheinlichkeit ist hoch, dass deine Schlafstörungen nicht nur krankheitsbedingt sondern auch medikationsbedingt sind.

Ich würde mit deinem Arzt darüber reden und nach Möglichkeit das Abilify ersetzen oder ergänzen. Es gibt eine ganze Menge (auch atypische) Neuroleptika die sedierend wirken (z.B. Quetiapin).

Auf Benzodiazepine (also klassische Schlafmittel) würde ich verzichten. Diese wirken zwar zu Beginn der Einnahme hervorragend, doch machen sie bei längerem und regelmässigem Konsum (nach ca. 4 Wochen) schwer körperlich und psychisch abhängig.

Hallo KamoKamo!
Haben deine Schlafstörungen erst bei Einnahme des Medikaments begonnen? Dann solltest du das auf jeden Fall mit deinem Therapeuten besprechen. Wie regelmäßig sind denn deine Therapiestunden?
Ich habe damals dank ANtidepressiva auch Schlafprobleme bekommen (Die Dinger haben mich total aufgeputscht und ich war den ganzen Tag und auch Nachts dadurch total aufgedreht und hibbelig). Damals war ich gerade in einer Klinik stationär. Dort wurde mir dann Beruhigungstee und Schlaftees empfohlen. Manchen Leuten haben diese geolfen, mir eher nicht.
Ich glaube, da wirken Medikamente vielleicht einfach zu stark um sich durch Tee "beeinträchtigen" zu lassen. Aber vielleicht ist es einen Versuch wert? Ansonsten hab ichs oft mit Schlafmeditationen probiert (Einfach mal bei Youtube eingeben, da gibt es dann viele geführte Meditationen...mal durchklicken, vielleicht ist ja jemand mit einer für dich angenehmen Stimme dabei.)
Hab damals echt eiiges ausprobiert, hab versucht mich am Tag so sehr auszupowern, dass ich einfach tot ins Bett gefallen bin, hat aber auch nicht immer geklappt.
Vielleicht hilft es dir, den Ursprüngen der Alpträume auf den Grund zu gehen? Also ich meine damit, wenn du zB davon träumst, dass irgendwas zB dein Haus zerstört oder so, könnte das halt bedeuten, dass du mit irgendeiner akkuten Unsicherheit zu kämpfen hast. Manchmal bringt es dann was, eben diese "Ursachen" anzugehen..
Ich habe dann irgendwann Schlafmittel verschrieben bekommen, die zu meinen estlichen Medikamenten gepasst haben..damit ging es dann. llerdings trat dann dein vorher beschriebenes Problem wieder auf: Ich kam nicht gut aus dem Bett. Das hat sich aber nach einer gewissen Zeit dann eingependelt. Wie bei vielen Medikamenten muss sich ggf auch bei den Schlafmitteln erst ein gewisser SPiegel im Körper aufgebaut haben.
Ich hoffe, dass dir vielleicht irgendwas davon etwas ruhigere Nächte verschafft. Kenne mich mit deiner Diagnose leider nicht aus und glaub auch, dass das ganz unterschiedlich gehandhabt wird als bei mir, aber vielleicht ist es ja einen Versuch wert.
Ganz liebe Grüße und viel Erfolg!

Hier zwei Weisheiten. Das soll dich zum Nachdenken anregen. Vielleicht findest du dann die Lösung dadurch.

Siegmund Freud (Vater der Psychoanalyse): "Der Mensch hat ein Ich, ein Es und ein Über-Ich, was beim Heilungs- und Behandlungsprozess berücksichtigt werden muss."

Hippokrates (Philosoph): "Es ist wichtiger zu wissen was für ein Mensch eine Krankheit hat. Als zu wissen was für eine Krankheit ein Mensch hat."

Meines Erachtens werden diese Grundsätze heute nicht mehr beachtet.

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Freud ist heute überholt, schon bemerkt?

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