Was tun gegen immer wieder eintretende Depressionen?

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7 Antworten

Lieber VierAugenSenil,

deine Beschreibung lässt vermuten, dass das eine Depression ist, die dir zu schaffen macht. Die Intenstät, der Umstand dass diese Neidergeschlagenheit immer wiederkehrt und  teilweise mit Selbstmordgedanken  verbunden ist, all das deutet auf eine Depression hin.Dass du dich dann kraftlos und müde fühlst, wenn dich so eine Depriphase quält, stützt diese Vermutung.

Du schreibst auf die Frage, was für deine Probeme vielleicht eine Ursache sein könnte, dass dir  eine Menge Sachen einfallen, die dafür verantwortlich sein könnten, nur dass du das nicht alles hier hin schreiben kannst. Das kann ich gut verstehen, nur dieser Umstand weist dann m.E. schon darauf, dass eine psychologische Beatung für dich ganz gut sein könnte, wo du das sicher besser ansperchen kannst als hier. Wie siehr du das?

Hast du dich mal erkundigt, ob du in deiner Nähe einen Psychologe oder Psychologin besuchen kannst. Zuerst kannst du auch beim Hausarzt dein Problem nennen, der kann ich dann  weiter überweisen.

Das Leben ist nicht sinnlos, es kann uns aber als Individuum schwer fallen, einen solchen Sinn für uns zu erkennen. Das kann mit eher unguten Lebenserfahrungen und schwierigen Lebensumständen, mit Ängsten und Mißerfolgserwartungen zu tun haben, es kann auch daran liegen, dass einem das Leben wegen Reizarmut grau und langweilig vorkommt.

Was dir vielleicht da ein wenig Mut zusprechen kann: So wie wir unser Leben erfahren, muss es nicht bleiben. Wr erfahren meist nur einen relativ kleinen Teil dessen, was in unserem Leben möglich wäre. Die Sichtweise in einer Depression erinnet mich an einen Menschen, der in einem dunklen Keller sitzt, während draußen Sommer ist, die Sonne scheint, Blumen blühe etc..

Helfen kann dann, seine eigene eingeschränkte Sichtweise vorsichtig wieder zu erweitern und die traurigeren Erfahrungen duch bessere u ersetzen.

Das ist jetzt noch sehr allgemein beschrieben, aber vielleicht kann es dir ein wenig helfen.

Liebe Grüße, Thomas

 

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Lieber VierAugenSenil, so wie du es im Moment machst, ist es gar nicht so schlecht: Die Gefühle annehmen und durchleben. Es ist toll, dass du schon öfter die Erfahrung gemacht hast, dass es von selbst wieder weg geht. Das kannst du dir immer vor Augen führen, wenn es gerade besonders schlimm ist.

Vielleicht "wächst" sich das von selbst aus, du steckst ja noch im Prozess, erwachsen zu werden, da können solche Gefühle schon mal auftreten, wie du selbst sagst. Erwachsen werden kann ja länger dauern, dazu gehört erster Job, selbstverdientes Geld, Beziehung, Kinderkriegen...

Wenn du dir aber immer mehr Sorgen machst, solltest du dir einen Therapeuten suchen, der dich begleitet. Bei der Symptomatik würde ich auch an eine Familienaufstellung denken. Schon mal davon gehört? Falls nein, googel das mal, z. B. http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung. Mir hat das sehr geholfen. Da kann man Ursachen aufdecken, auf die man sonst nie gekommen wäre. Ich wünsche dir gute Besserung! Jeannine

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Es ist schon mal gut, dass du erkannt hast, dass es sich nicht nur um Stimmungsschwankungen handelt. Du könntest dich an deinen Hausarzt wenden, der dich dann an einen Psychologen überweisen kann. Gespräche mit einem psychologen könnte enorme Hilfe für dich sein, um das ganze dauerhaft in den Griff zu bekommen.

Lässt man Depressionen unbehandelt, entwickeln sie sich irgendwann zu einem ziemlich großen Problem und man verliert sich irgendwann selbst.

Hat man ein gebrochenes Bein, geht man zum Arzt.. Hat man eine gebrochene Seele, geht man zum Psychologen.

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Das gleiche problem habe ich auch wahrscheinlich liegt das problem in deiner Kindheit,wenn du das problem herausgefunden hast ist es viel leichter,rede mit einen Psychologen

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Sich vielleicht erst einmal fragen woher es kommt. Bedrückt dich etwas? Und auf jeden Fall Hilfe holen! Hört sich manchmal doof an, aber ich hatte so etwas auch schonmal, nur nicht ganz so schlimm und das hilft wirklich! 

Ganz viel Kraft an dich! Du schaffst das! 

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Kommentar von VierAugenSenil
10.12.2015, 01:23

mir fallen ne menge sachen ein, die dafür verantwortlich sein könnten. Aber das kann ich nicht alles hier hin schreiben

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Kommentar von miramellem
10.12.2015, 01:29

Dann such dir bitte bitte einen Therapeuten dem du das alles erzählen kannst und die können dir dabei dann auch wirklich weiter helfen und verstehen wieso es dir so geht.

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Lass dir von einem guten Physologen helfen dein Hausarzt kann dir bestimmt einen nennen 

Du musst dich nicht plagen 

Alles gute 

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Wichtig ist dass du weißt dass du nicht der einzige bist, dem es so geht. Bitte wende dich an einem Psychiater. Das Problem habe ich auch.
Viel Glück!

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