Was tun gegen Gertenangst?

Das bin ich mit ihr beim Probereiten - (Angst, Pferde, Gerte)

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am boden anfangen...halte erstmal die gerte ganz normal wie beim reiten und streichle sie, mit der hand, nicht mit der gerte...ein langes führseil (min.4 meter) ist hierbei hilfreich, sollte sie doch in panik geraten, soll sie genug platz haben auszuweichen, sodass sie dich oder sich selbst nicht verletzt...

sollte sie jedoch weichen wollen, solange den druck aufrecht erhalten (als mit hand in der gerte am zb. hals bleiben) bis sie sich beruhigt...dann druck wegggeben (gerte weg) und mit der leeren hand unmittelbar loben...ja nicht untertreiben...

so kannst du das weiter machen, bis du sie am ganzen körper mit der gerte berühren kannst...immer langsam mehr werden lassen, nicht sofort mit der ganzen gerte, sonst ist sie überfordert...

wichtig ist auch, dass du an beiden seiten gleich viel arbeitest, da sie das auch wirklich an beiden seiten (in beiden hirnhälften) gespeichert haben muss..

nun zum reiten, bitte (!!) verwende die gerte während dem desensibilieren nicht zum reiten, dadurch geht alles zugrunde...es muss eine andere möglichkeit geben sie anzutreiben...wenn sie die angst vor der gerte vollkommen überwunden hat, kannst du sie wieder zum reiten einsetzten (wenns sein muss) aber auch nur ein kleines bisschen...

hoffe ich konnte helfen :)

Das Problem, welches ich sehe ist, daß Du sagst: sie bleibt ab und zu aus dem Trab stehen, dann bringt die Gerte schon etwas......also wird sie, selbst wenn Du nicht fest zuschlägst, immer wieder mit der Gerte angetrieben....so wird sie nicht wirklich verstehen, daß die Gerte nicht böse ist, da sie ja doch ab und zu eingesetzt wird. Es wäre sinnvoller die Gerte erst mal nur vom Boden aus einzusetzen und in Ruhe dem Pferd zu erklären, daß sie nichts mehr macht...das Stehenbleiben könnte man versuchen mit verstärktem Schenkeleinsatz in den Griff zu bekommen. Auf jeden Fall hilft nur Geduld und noch mal Geduld.....

dem Pferd wärend des Putzes einmal die Gerte zeigen das sie keine Bedrohung darstellt. Am besten eine die man nicht mehr braucht oder entbehren kann. Dem Pferd die Gerte zum Beschnuppern hinhalten wie den Knauf zum Knabbern. Mit der Gerte über den Rücken und Hinterteil fahren langsam wie sanft. Beine und Unterbauch der länge nach Berühren. Gehrte am Kopf über die Augen anlegen so daß das Pferd sie sehen kann. Aber langsam die Angst verliert. Immer wieder von Zeit zu Zeit üben. Nicht jeden Tag so das kein Zwang ensteht, aber zwei bis drei mal in der Woche. Am besten in der Box oder am Führstrick wie Anbinder damit das Tier nicht in Panik gerät, und am besten alleine und in Ruhe ohne viel Ablenkung. Dieses wiederholen in Wochen oder Monaten. Gertenschwingende Sirrgeräusche vermeiden in jeder hinsicht auch anderen gegenüber. Gerte niemals über oder in Kopfhöhe des Pferdes Handhaben. Weder auf dem Putzplatz noch Anbindeplatz oder Stall, dies sollte ein jeder wissen Das ist ein Ort der Ruhe wie nichtarbeit des Pferdes.Dem Pferd gut zureden wie Beruhigen. Das die Gerte nichts Böses ist. Deswegen sollte ein jeder über verschiedene Gerten verfügen die das Pferd auch erkennt. Eine Gerte ist ein Hilfsmittel, kann aber auch ein Spielzeug sein für das Pferd. Es dauert halt alles seine Zeit wie Aufwendung und Geduld. Habe schon so manches Pferd wieder hinbekommen.

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