Was tun gegen extreme Erschöpfung - Wie runterkommen?

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2 Antworten

Salü.

Vorab. Ich bin ehemaliger Jugendtherapeut, habe irgendwann in den Bereich Grafik, Fotografie Design und Kunst gewechselt, war jahrzehntelang von Depressionen und Ängsten betroffen. Perfektionismus ist bzw. war mir genauso "vertraut" wie Dir. Aber. Lass Dich nicht entmutigen! Es gibt Heilung!

Dauerstress wirkt sich früher oder später auch auf körperliche Organe aus. Wenig beachtet und von Ärzten meist ignoriert ist die Nebenniere, wo Adrenalin und Cortisol gebildet werden. Leider wirst Du in einer ärztlichen "Standardsprechstunde" sehr schnell in die Rolle einer Simulantin oder Patientin mit psychosomatischen Störungen gesteckt. Früher oder später entgleist allerdings Dein Hormonhaushalt, Deine Vitamin- und Mineralstoffspeicher sind leergefahren. Dies ist altersunabhängig. Mit einer Nebenniereninsuffizienz geht oft eine Histaminintoleranz einher, die Angst und Panik noch verstärkt. Begriffe, die die hier unverstädlich sind, kannst Du über Suchmaschinen herausfinden.

Tipp 1. Suche Dir als zuerst in Deiner Umgebung einen Arzt/eine Ärztin, die ganzheitlich, also nicht nur ein Sympom behandeln. Vielleicht sogar jemanden, der sich mit Mineralien, Vitaminen, Vitalstoffen und deren Wirkung auf die Psyche auskennt. Vielleicht auch einen Heilpraktiker/eine Heilpraktikerin? Lass Dir nicht von Anfang an Nahrungsergänzungsmittel aufschwatzen. Sei vorsichtig mit Medikamenten, oft verursachen auch die begleitenden Inhaltsstoffe Beschwerden. Psychopharmaka sowieso.

Tipp 2. Suche Dir, je früher desto besser, jemanden für psychotherapeutische Begleitung. Hierzu zählen auch NLP, EFT, EMFT-Traumatherapie aber auch standardisierte Verhaltenstherapie. Wichtig ist in erster Linie, dass Du Vertrauen zu dieser Person hast.

Tipp 3. Überprüfe Deine Ernährungsgewohnheiten. Unsere Nahrung ist generell zu säurelastig. Dazu zählen insbesondere Zucker (auch Fruchtzucker in "gesunden" Säften, "versteckter Zucker" in Lebensmitteln), industriell aufbereitete Nahrung, zuviel Fleisch und Wurst (ich bin weder Vegetarier noch Veganer). Zwei Liter klares Leitungswasser pro Tag, kein Mineralwasser.

Tipp 4. Bewegung. Alleine ein Spaziergang von 15 Minuten täglich normalisiert Deinen Blutzuckerspiegel, überschüssiges Adrenalin im Körper wird abgebaut.

Tipp 5. Überprüfe den Kreis der Menschen, mit denen Du täglich zusammen bist. Auf der Arbeit, im Studium, im Privatleben.

Tipp 6. Vermeide "Foren" im Internet. Du kennst keinen der Lebensläufe der Menschen, die dort posten. Und die Recherche fördert nur Unsicherheiten.

Tipp 7. Recherchiere nach "erfahrenen" Stressexperten. Dr. Bieger in München (mit sehr gutem Youtube-Kanal). Dr. Neidert in Stockstadt am Main, Naturheilpraxis Hollmann in Wuppertal, Prof Kuklinski in Rostock. Ich hatte mit keinem der Genannten persönlich zu tun, aber das Wissen, was dort auf den Seiten veröffentlicht ist, hat mir immens weitergeholfen.

Wenn Du bis hierher gelesen hast, bist Du vermutlich schon einen entscheidenen Schritt weiter.

Alles Gute!

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Lebst du alleine ? Wenn ja beschaff dir eine Katze oder ein anderes Haustier aber kein Hund weil du da 3 Monate bei ihm bleiben musst und das kannst du dir nicht leisten in deiner Ausbuldung. Ich habe auch Depression (w/15) aber ich habe ein Hund, und immer wenn ich traurig bin gehe ich zu ihn und Kuschel mit ihm das macht mich sofort halb Wegs glücklich. Auf youtube gibt es Meditation zum einschlafen hilft suuuuper und du kannst auch wenn du Pause hast oder nachhause kommst Meditation zum entspannen anhören.  

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