Was tun gegen extreme Angst beim Auto fahren?

11 Antworten

Hallo,

auch ich hatte große Angst vorm Autofahren und habe mich deshalb totz meines großen Intersse an Autos so lange wie möglich um den Führerschein gedrückt. Aus beruflichen Gründen ging das aber so nicht mehr weiter, also musste ich den FS machen, auch auf eigene Rechnung mit knappen Budget. Ich habe das gleich mit den Fahrschulen besprochen und dabei sehr unterschiedliche reaktionen bekommen. Das ging von "Ach, da muss man sich nicht so anstellen" bis "Da sollten Sie sich überlegen ob Sie bei Uns richtig sind". Ich bin zu der Fahrschule gegangen wo der Fahrlehrer sagte "Da sehe ich eher kein Problem, da fangen Wir halt langsam an" gesagt hat. Und mit den Finanzen habe ich mit der Fahrschule so geregelt dass Die Fahrschle alles vorgestreckt hat und ich immer dann das bezahlt habe was ich grade konnte. Wenn man das vorher ausmacht ist das bei den meistem Fahrschulen kein Prolem. Die wissen auch dass sowas teuer ist.

Die ersten Fahrstunden hat dann der Fahrlehrer das kuppeln übernommen und mir gesagt wann ich wohin schalten muss "So, und jetzt schalten Wir in den Zweiten..." Auch haben Wir die Positionen der Gänge vorher im Stillstand geübt. Während der fahrt geht das dann fast von alleine, weil sich "unpassende" Gänge nur mit gewalt einlegen lassen. Auch fanden die ersten Fahstunden in einer dreissiger Zone statt, das hat schon einiges an Druck rausgenommen.

Am besten ist es Probleme mit dem Fahrlehrer offen zu besprechen. Sollte der Fahrlehrer auf so etwas nicht eingehen wollen solltest Du Dich nach einer anderen Fahrschule umsehen, nach beschriebenem Muster.

Gegen die Nervosität, die übrigens völlig normal ist, kann Dir ein Parfüm mit Sandelholz und/oder Vanilleduft helfen, das beruhigt ein wenig.

So, und jetzt, wenn Du möchtest, noch ein paar kleine Tipps für die Zukunft mit dem Auto:

1.Denke daran: Das Auto tut nur was Du Ihm sagst.

2. Wenn Du ein ungutes Gefühl hast bist Du warscheilich zu schnell.

3. Ob Du mit Deinem Auto in der mitte von der Spur fährst erkennst Du daran dass der rechte seitliche Begrenzungsstreifen etwa in der mitte des Armaturenbretts verschwindet, natürlich vom Fahrersitz aus gesehen. (Den Tipp hab ich von meinem Mann, war Gold wert)

4. Wenn Du mit dem (Fahrschul)Auto an der Ampel stehst, lass mal die Kupplung ganz langsam kommen bis das Auto anfängt sich etwas zu bewegen. Dann sofort die Kupplung wieder treten. Auf diese weise lernt man den Einkuppelpunkt besser eizuschätzen (mein Fahrlehrer hat mich dafür gehasst XD)

5. Wenn Du dann die "Pappe" hast nutze sie auch. Ich durfte gleich eine Stunde nach der Prüfung in unseren Renault Espace klettern (Typisches Kleinwagen-Anfängerauto XD ) und dann ab durch die Innenstadt. Seitdem fahre ich jeden Werktag 80KM Stadt, Landstrasse und Autobahn. Am anfang hatte ich angst vor dem Auto, mittleweile hat das Auto angst vor mir.

Und keine panik vor der Prüfung. Ich bin in der prüfung mit 80 durch die 50er Begrenzung gerast. Wie ich meinen Fehler bemerkt habe habe ich upss gesagt und bin sachte auf die Bremse gestiegen bis die Geschwindigkeit wieder gepasst hat. Der Prüfer hat nix gesagt. Auch die Gefahrenbremsung durfte ich zwei mal machen, weil ich die das erste mal versemmelt habe. Also alles nicht so schlimm. Wichtig ist eher ein einigermaßen sicherer Fahrstil und das übersicht behalten, also immer wieder mal auch in die Spiegel gucken.

Ich wünsch Dir für die Zukunft viel Spass beim Autofahren und immer eine Handbreit Luft vor der Stossstange.

Grüßle

AdoraBelle

P.S.: Mittlerweile beschwert sich mein Mann schon dass Er gar nicht mehr Autofahren darf. Stimmt zwar nicht, aber ich fahr halt so gerne...

Für mich hört sich das an, als hättest du nicht nur Angst vorm Autofahren, sondern mittlerweile schon Angst vor der Angst. Du steigerst dich richtig rein. Das führt aber zu nichts.

Es ist natürlich auch mehr als unpraktisch, gleich am Anfang nur im Dunkeln zu fahren, besonders wenn du noch keine Erfahrung im motorisierten Straßenverkehr hast (also nicht schon vorher mit dem Moped oder dem Mofa unterwegs warst). Versuch doch, deine Fahrstunden aufs Wochenende zu legen, so dass du tagsüber fahren kannst. Wenn du bei Helligkeit sicher bist, dann kannst du anfangen im Dunkeln zu fahren.

Ich hatte was das Autofahren angeht vielleicht bessere Voraussetzungen als du. Mit 15 Jahren hab ich so schnell wie möglich die Mofa-Prüfbescheinigung gemacht und bin jeden Tag mit dem Ding durch die Gegend gefahren. Das hilft einem schon, den Überblick im Straßenverkehr zu lernen, auch wenn man nur mit knapp 30 km/h unterwegs ist. Dann konnte ich schon seit ich 13 oder 14 war oft auf privaten Wiesen und Feldwegen (komme vom Land) mit einem Traktor und einem alten Kombi rumfahren, habe also auch schon früh das Schalten üben können. Aber ich schätze, am wichtigsten war, dass ich mich schon seit ich ein kleines Kind war, auf den Tag gefreut habe, an dem ich Auto fahren darf. Ich bin also mit einer gewissen Euphorie an die Sache rangegangen und habe eigentlich nur die Freude gesehen und nicht die Schwierigkeit. Das ist bei dir ja leider ganz anders.

Ich denke, am wichtigsten ist es für dich, dass du deine Angst überwindest. Versuch mit deinem Fahrlehrer offen über das Problem zu reden, sprich mit Freunden oder Verwandten darüber. Setz dich mit einem Freund oder Verwandten einfach mal in ein Auto und geh in Gedanken durch, wie es ist zu fahren (aber nicht wirklich losfahren). Nimm das Lenkrad in die Hand und stell dir eine schöne Fahrt - vielleicht an einen schönen Urlaubsort - vor, versuch die positiven und schönen Dinge zu erkennen, was man alles mit dem Auto machen kann. Verknüpfe das Auto mit positiven Gedanken, vielleicht mit dem Wunsch an ferne Orte zu reisen, oder bei schönem Wetter mit einem Cabrio über eine entlegene Landstraße zu fahren während die Sonne auf dich scheint und der Wind durch die Haare gleitet. Vielleicht kannst du auf die Weise deine Angst durch Freude ersetzen. Einen Versuch wäre es wert.

Was das Schalten angeht: Vielleicht bringt es etwas, wenn du dir erklären lässt, was mechanisch im Getriebe passiert, wenn du die Kupplung trittst und einen anderen Gang einlegst. Wenn du verstehst, was du mit deinem Fuß und deiner Hand auslöst, wirst du da vielleicht sicherer. Ist einfach eine Vermutung, weil ich den technischen Hintergrund kannte und eigentlich von Anfang an keine großen Probleme mit dem Schalten hatte (hab das Auto aber trotzdem ein paar Mal abgewürgt). Im allerschlimmsten Fall kannst du auch auf einem Automatikauto deine Fahrstunden und die Prüfung machen. Dann darfst du aber später auch nur Autos mit Automatikgetriebe fahren.

Kurz: Mach dir nicht so viel Druck, versuche positiv gestimmt an die Sache heran zu gehen, dann wird das schon. Im Moment machst du dich einfach nur selbst verrückt.

Ich würde erst mal den Fahrlehrer wechseln, denn eigentlich solltest Du Vertrauen zu ihm haben und ihm auch ganz blöde Fragen stellen können, wenn das nicht der Fall ist, geh zum Chef und sag, dass Du wechseln möchtest. Und "Anmeckern" brauchst Du Dir gar nicht gefallen lassen. Dann nimm als erstes Fahrstunden am Samstag - am Tag... damit ist dann das Sehproblem auch schon mal gelöst. Und Angst musst Du grundsätzlich nicht haben, die Dinge, die Dir jetzt noch Probleme bereiten, lernst du nach und nach, wenn Du einen vernünftigen Fahrlehrer oder Fahrlehrerin hast. Viel Glück wünsch ich Dir :-)

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