Was tun gegen ewige Trauer?

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5 Antworten

Du vermisst deinen Vater sehr. Das ist normal und auch gut so.

Die Trauer kann durchaus noch lange Zeit anhalten, deshalb akzeptiere, dass sie ein Teil deines Lebens ist. - Aber eben nur ein Teil.

Versuche, die alltäglichen Dinge wieder zu leisten, wie du es vorher gemacht hast.

Und nimm dir regelmäßig Zeit, um deinen Vater zu trauern, indem du dankbar über die gemeinsame Zeit nachdenkst. - Deine Traurigkeit ist völlig in Ordnung und nur ein Ausdruck deiner Liebe.

Ich habe deine Antwort gelesen und Gänsehaut! Wunderschön geschrieben, dafür ein DH!

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Danke für deine Antwort, es scheint mir eine gute Idee sich zwischendurch eine feste Zeit der Erinnerung zu nehmen, damit man besser versteht und auch nicht unbewusst beeinflusst oder plötzlich von der Trauer überfallen wird,

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Meine Eltern sind auch schon längere Zeit tot und doch könnte ich manchmal deswegen noch heute losheulen, dann stell ich mir vor meinem geistigen Auge Vater oder Mutter vor und spreche mit ihnen (bin nicht gaga ) das klärt manchmal die Dinge für einen selbst.

Die Idee mit der vorstellung finde ich sehr gut und danke dir für deine offene Antwort. Habe durch die Antworten generell nun weniger das Gefühl zu weinerlich zu sein!!!!

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@Konfus

Find ich klasse von Dir das Du noch einen kleinen Komentar geschrieben hast. Danke

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Ich kann dich sehr gut verstehen, weil es mir mit dem Tode meiner Oma auch so geht. Du darfst um deinen Vater trauern und wenn du kannst, sprich einfach mit ihm. Ich mache das immer so, wenn ich Kummer habe, erzähle ich es meiner Oma, weil sie als mein Schutzengel immer um mich ist! Gib und nimm dir die Zeit, um deinen geliebten Vater zu trauern, egal was andere sagen. Dein Vater hat seinen Frieden gefunden und ist als dein Schutzengel immer bei dir. Alles Gute und viel Kraft für die schwere Zeit!

Vielleicht hattet Ihr keine Zeit, Euch richtig von Eurem Vater zu verabschieden. Was Du schreibst, klingt jedenfalls so. Ihr habt das Gefühl noch etwas klären, aussprechen, bereinigen zu müssen, aber das geht nicht mehr. Versucht, es ohne den Vater zu schaffen, indem Ihr miteinander herausfindet, was es genau ist, das Euch keine Ruhe lässt, wie jeder einzelne von Euch das wahrnimmt oder wahrgenommen hat, und versucht zu einem Urteil über dieses Ereignis oder dieses Gefühl zu kommen. Konkreter kann ich nichts dazu schreiben, da ich ja nicht weiß, worum genau es geht. Du schreibst auch nichts von Deiner Mutter: wenn sie noch lebt, könnte sie doch auch etwas zur Verarbeitung Eurer Verlustgefühle beitragen.

Es ist wahr, daß dann doch alles plötzlich kam und der zurückhaltende bis verschwiegene Charakter meines Vaters vieles erschwert. Mit meiner Mutter habe ich auch oft gesprochen und dennoch merke ich immer wieder, daß noch weitere Dinge mein Lebenn beeinflussen, mit denen ich gerechnet habe. Es scheint als wäre neben dem Verlust der Person auch einfach der Verlust von Informationen und Klärung schwer zu verdauen.

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Ich kann nur sagen, daß meien Erfahrungen mir sagen, daß man immer so offen wie möglich mit seinen Mitmenschhen reden sollte, damit nichts ungeklärt bleibt!!

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@Konfus

Wenn Du Deine Trauer sowohl mit dem Verstand als auch mit dem Gefühl verarbeitest und Deine Vergeblichkeitsgefühle aktiv bekämpfst, wird es bestimmt bald leichter.

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Ich würde sagen,das scheint menschlich zu sein!

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