was tun gegen Entzugserscheinungen?

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12 Antworten

Am allerwichtigsten ist Ablenkung / eine Beschäftigung. Sport ist da in den meisten Fällen zu empfehlen. Auf jeden Fall alles, was dich von dem Gedanken an die Zigarette ablenkt. Gegen die Nervosität hilft zum Beispiel aber auch ein heißes Bad oder eben alles, was auf dich sonst noch entspannend wirkt. Außer eine Zigarette vielleicht.

P.S. die meisten dieser anfänglichen Entzugserscheinungen werden nach etwa 3-6 Wochen weniger. Die ersten 3 Wochen sind meist die schlimmsten. Wenn du die überstanden hast, hast du schon ganz gute Chancen, dauerhaft rauchfrei zu werden. Einfach ist es dennoch nicht.

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Finde heraus, was bei Dir der Trigger ist. - So nennt man Auslöser, in diesem Fall für das süchtige Verlangen.

Es gibt irgend etwas, was diesen Trigger bei Dir auslöst!

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Lies hier meine Antwort (gleich ganz oben) an Tschipsa, der / die ebenfalls Schwierigkeiten hatte beim Aufhören mit der Qualmerei:

Warum habe ich am meisten Lust, eine Zigarette zu rauchen, wenn ich Anti-Raucher-Plakate sehe?

Lies auch die Kommentare direkt darunter.

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Dein Unterbewusstsein (ich schreibe im weiterführenden Link auch von "Autopilot") hat herausgefunden, womit es Dich wieder zur alten Gewohnheit verführen kann. - Finde heraus, was das ist, damit Du auf Deinen Tricki-Autopiloten nicht mehr reinfällst.

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Falls Du merkst, dass das Nicht-Rauchen schwerfällt, finde heraus, was Dir in solchen Momenten am besten hilft.

  • Vielleicht hilft Dir Sport, laufen, um den Block oder in einem (so vorhanden) nahen Park. - Wusstest Du, dass leichter Sport sehr beim Aufhören hilft?

  • Oder sofort Wasser trinken. Möglicherweise leidet Dein Körper grad unter Wassermangel und ist gewohnt, anstatt Wasser zu bekommen, den Durst auf falsche Weise zu betäuben. Möglicherweise ist der Durst sogar sehr groß. - (Probier dies bitte unbedingt aus!)

  • Es gibt auch Leute, die dann erfolgreich Möhren knabbern.

  • Andere lutschen sehr starke Pfefferminzbonbons ...

Es ist ja auch so, dass beim Aufhören mit der Qualmerei das Unterbewusstsein / der Körper befürchten könnte, ihm wird etwas weggenommen. Deshalb muss gegengesteuert werden, indem ihm etwas als Ersatz gegeben wird.

Laufen und Wasser trinken z.B. ist für den Körper ein großer Genuss.

Das ist wie mit einem Kind, das mit etwas spielt, mit dem er nicht spielen soll (wie z.B. eine wichtige Urkunde). Das nimmt man ihm weg und gibt ihm blitzschnell etwas anderes und sagt: "Hier, nimm dies", und das Kind ist wieder glücklich.

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Erforsche Dich, sei erfinderisch - das kann viel Spaß machen.

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Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und ein (nikotin-)drogenfreies Leben!

Also bei mir helfen halt Bonbons. Es ist hauptsächlich die Situation dass du nix zu tun hast nebenbei. Mit nem Bonbon ist dein Unterbewusstsein wieder abgelenkt. Die erste Zeit habe ich ziemlich viel gelutscht und mittlerweile brauch ich kaum noch Bonbons.

Was vielleicht auch hilft. In der Apotheke gibts NTB Kräuterziggis. Die haben kein Nikotin sind aber ziemlich teuer und schmecken widerlich. Hab ca. 4 Stk. davon geraucht. Hauptsächlich wenn ich im Auto unterwegs war.

Wenn der Entzug zu heftig wird, würde ich dazu raten, den Nikotinspiegel per Nikotinpflaster, Kaugummi, das Nikotin enthält, oder Plastikzigaretten mit denen man Nikotin inhaliert, langsam herunter zu fahren. Bei den Plastikzigaretten hat man so gar noch den Vorteil, dass man wieder etwas zwischen den Fingern hat und dass man sie so gar dort benutzen kann, wo Rauchverbot besteht, da es Chemie ist und kein Rauch. Der Nachteil: "Es ist nicht billig". Jedoch im Notfall lieber dies, als wieder anzufangen.

Ich habe ende Juni augfgehört zu rauchen.Ich hatte absolut keine Entzugserscheinungen.Mein Arzt meinte,das ist eine reine Kopfsache.Was auch stimmt.Bei mir sind es nur die Gedanken an eine Zigarette,die mich wuschig machen.Ablenkung ist die beste Lösung.Ich vermisse heute gar nichts mehr und fühle mich sauwohl.

Entschuldigung, aber das ist ausgemachter Blödsinn. Vor 20, 30 Jahren waren solche Sprüche und Meinungen leider an der Tagesordnung. Doch inzwischen weiß man, dass viele Faktoren da hineinspielen, wie heftig ein Entzug auftritt, (bei manchen so gar überhaupt nicht) und empfunden wird. Ich spare mir hier nun einzelne Faktoren aufzuzählen, doch Sie können mir Glauben, dass das mit Selbstbeherrschung und dem Willen herzlich wenig zu tun hat. Natürlich geben die, die es leicht geschafft haben, dann so immer sehr gerne zum Besten.

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@Abaton111

Tja, bloß hat katzenfussel weder von Selbstbeherrschung noch von freiem Willen gesprochen. Sondern einfach nur umschrieben, daß Nikotin fast ausschließlich psychisch abhängig macht. Was ja auch stimmt. Nix für ungut.

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du solltest dich ablenken und dir immer wieder sagen, dass du stärker bist als diese verdammten 10 cm

Ignorieren, frische Luft und Bewegung. Nicht rauchen!

Das saufen auch sein lassen. Ansonsten gibts keine körperliche Abhängigkeit bei Zigaretten.

Mach was: Sudoku, Kreuzworträtsel, Kaugummi kauen, alles, nur nicht essen.Halt durch, es wird besser!

Einfach durchhalten. Wenn du dich unmotiviert fühlst, Boxe einen Sandsack oder zur Not auch ein Kissen.

nikotinpflaster, dann kannst du deinen köroer langsam entwöhnen

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