Was tun gegen Einsamkeit?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi, also erstmal das tut mir echt leid. Einsamkeit ist echt schlimm, vorallem, wenn man dafür nichts kann. Ich würde auch eine Therapeutin hinzufügen und ansonsten würde ich mich vielleicht mit Menschen in Verbindung setzten, die das selbe Problem haben (z.B. auf Facebook) Vielleicht kannst du dir ja auch überlegen, warum du deiner Familie nicht vetrauen könntest. Die Familie ist ja eigentlich das Heilmittel gegen Einsamkeit. Mach dir bewusst, dass sie nicht gegen dich ist, weil das kann ich mir nicht vorstellen. Was könnte passieren, wenn du ohne vertraust? Nicht viel eigentlich. Haustiere helfen natürlich auch und das mit deinem Kater tut mir wirklich unendlich leid. Ich selbst habe keine Haustiere und weiß nicht, ob das so einfach geht, aber wäre vielleicht auch eine Möglichkeit sich ein neues Haustier anzuschaffen und zu dem von Anfang an eine enge Verbindung aufzubauen. Ersetzen kann es deinen vorherigen Kater sicher nicht, aber vielleicht lindert es deine Trauer und Einsamkeit. Ich weiß nicht, ob dir das jetzt geholfen hat, aber ich finde es echt mutig, dass du das hier rein schreibst. Vielleicht helfen dir auch die Antworten die du hier auf deine Frahe bekommst. Weil du siehst du bist nicht alleine. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und bleib immer stark!

Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

LG

Was du jetzt brauchst ist eine beste Freundin. Sei einfach mutig und vertraue jemandem.

Was aber auch, unabhängig davon ob du eine beste Freundin hast, sehr gut hilft ist tatsächlich ein Tagebuch!!

Ich habe jahrelang täglich Tagebuch geschrieben und jetzt auch noch alle paar Tage und es ist als ob du mit deinem älteren ich schreibst... Und das ist definitiv jemand dem man vertrauen kann. Jetzt kannst du es dir vielleicht nicht richtig vorstellen aber wenn du jeden Tag Tagebuch schreibst wirst du fest stellen dass es schon so wie eine Parallelwelt ist oder so.... Es ist auf jeden Fall sehr besonders und hilft auch sich über seine Probleme/Sorgen klar zu werden (ein wichtiger Schritt um sie zu bekämpfen)!!!

Viel Glück und probier das echt Mal aus!!!

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Meine Mum ist Psychotherapeutin und ich lerne viel mit!!

Du bist nicht deine Gedanken!

Das ist eine ganz wichtige Tatsache! Vielleicht würde es dir helfen, wenn du dich intensiv damit beschäftigst, wie unser Gehirn funktioniert. Weißt du das nämlich, kannst du das auch wirklich glauben und dann kannst du doofe Gedanken auch entlarven und loslassen.

Ein anderer Weg ist der, den Fokus auf das zu legen, was gut ist. Dazu habe ich heute schonmal einen Beitrag geschrieben und ich beschränke mich jetzt auf das Kopieren der Geschichte:

Die Geschichte von den zwei Wölfen

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn am Lagerfeuer von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt. 

Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.

Einer ist böse. Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere ist gut. Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.“

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach, und fragte dann: „Welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bitter gelernt!

Was wäre denn so schlimm, wenn du bemerkst, dass dieses Alleinegefühl einfach da ist und bleibt? Es gehört zu deinem Leben anscheinend und ist in schlechten Zeiten dein einziger Freund. Daran hast du dich gewöhnt und schätzt es.

Das erinnert mich stark an Suchtverhalten. Dem ist halt entgegenzuwirken. Die Sucht ist keine Partnerin, sondern deine Gegnerin. Begib dich nicht in ihre Arme, sondern in die Gesellschaft der Menschen, die dich lieben und akzeptieren.

Was möchtest Du wissen?