Was tun gegen die Krise im Ruhrgebiet?

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3 Antworten

Nun soll ich einige Lösungswege für die Probleme vorstellen, stehe dabei aber leider komplett auf dem Schlauch.

Da geht's dir nicht anders, als den hiesigen Politikern. Man versucht ja schon seit den 80ern den Strukturwandel zu stemmen, aber selst ersatzindustrien (bespielsweise Opel und Nokia in Bochum) sind ja auch schon wieder Geschichte.

Der hochgejazzte Hype zu Dienstleistungen endete leider auch nur in vielen, schlecht bezahlten Call-Center-Jobs.

Eine Möglichkeit wäre sicherlich die Investition in Zukunftstechnologien, Erdwärme, alternative Energien, moderne Werkstoffe entwickeln und Produzieren. Aber auch Vermarktung des Industriellen Erbes, was ja stellenweise auch schon gut klappt (Zeche Zollverein in Essen beispielsweise). Logistik wäre aufgrund der dichten Verkehrsnetze (Eisenbahn, Autobahnen, Kanäle etc) sicherlich auch eine mögliche Idee.

 Zunächst eimmal muss man wissen, dass das Ruhrgebiet nicht gleich Ruhrgebiet ist. So schlecht wie es dem Ruhrpott geht gehts dieser Region nicht.

Hier ein paar Beispiele:

Arvata (Bertelsmann) hat ein Logistikzentrum an der Stadtgrenze zu Dorsten und Marl aufgebaut.Dort werden einige neue Arbeitsplätze entstehen. in Dortmund wird Amazon ein neues Logsitikzentrum im Herbst diesen Jahres eröffnen. In Herne hat UPS ein neues Logsitikzentrum eröffnet.

Darüber hinaus gibt es in der ganzen Region viele Callcentren.Allgemein ist die Dienstleistungsbranche hier stark vertreten. Viele Kaufmännische Berufe sind hier.

Der Region hat man ihre Seele genommen. Über Jahrzehnte lang gab es hier viele Zechen und Stahlwerke. Das hat diese Region ausgemacht. Ohne diese Zechen fehlt dieser Region eine Seele. Das ist meine Meinung,

Wie kann das Ruhrgebiet die Krise überwinden? Ehrlich gesagt hat diese Region schon das, in dem die Ruhr Uni in Bochum angesiedelt hat und sich für die Dienstleistungsbranche geöffnet hat. Daneben gibt es viele Einkaufzentren wie dem RRZ, dem Ruhrpark und das Centro. Auch Arbeitsplätze.Nicht zu vergessen ist das Ruhrgebiet zu einer Kulturregion aufgewachsen. Stichwort Extraschicht einmal im Jahr und die damalige Ruhr 2010.

Das Problem ist, es wohnen heir einfach zu viele Menschen auf engsten Raum.

Man kann wirtschaftliche Schwierigkeiten nicht damit beheben, dass
man Scheinarbei schafft. Mann muss auf der einen Seite dafür sorgen,
dass die Menschen Geld bekommen, womit sie leben können auch dann wenn sie keine Arbeit haben.

Auf der anderen Seite muss man dafür sorgen, dass die Firmen nicht daran gehindert werden PRODUKTIVE Arbeitsplätze zu schaffen ... das darf man auch nicht damit verhindern, indem man die Firmen mit Vorschriften behindert, die nur dazu dienen, dass Leute damit "beschäftigt" werden können, diese Vorschriften umzusetzen.

Wir müssen auf der einen Seite einen "Staat" haben, der dafür sorgt, dass
jeder Mensch seine Grundbedürfnisse abdecken kann (Essen, Wohnung und Ausbildung/Fortbildung) und auf der anderen Seite Firmen, die profitabel Waren und Dienstleistungen entwickeln und produzieren können.

Firmen sind keine Sozialämter, die darf man nicht am Arbeiten hindern, indem man sie dazu zwingt Scheinarbeit zu leisten.

Man kann keine Arbeitsplätze schaffen, indem man Menschen mit sinnlosen
Tätigkeiten beschäftigt: nur Arbeit, die Werte schafft, ist dauerhaft sinnvoll.

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