Was tun gegen Bevorteilung durch den Chef?

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2 Antworten

Ich würde erst einmal eruieren ob du mit der Annahmen alleine dastehst oder sich andere Mitarbeiter genau dieselben Gedanken machen. Wenn dem so ist, hast du auf jeden fall schonmal ordentlich Rückhalt um weitere Schritte einzuleiten.

LG

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Kommentar von Eisenbjarne
10.03.2016, 15:26

Aufgefallen ist es schon Einigen, aber die zucken meist mit den Schultern und sitzen das aus. Dabei fühlen sich gerade die direkten Kollegen durch den neuen Kollegen benachteiligt und stellenweise übergangen. Aber wenn ich anrege, das mal organisiert anzugehen heißt es nur "der neue Chef hat doch eh gute Verbindung zur Konzernleitung, das bringt doch nichts".

Das ist auch mit unser Hauptproblem: Die nächsthöheren Instanzen sind restlos begeistert vom "Neuen" und den Zahlen, die er liefert. Einen Betriebsrat haben wir leider auch nicht, daher meine latente Verzweiflung in der Angelegenheit...

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Je nach Größe deines Unternehmens kann ich dir raten einen Anonymen Brief zu verfassen.. wichtig ist hierbei dass du niemanden in der Firma von dem Brief erzählst damit dich wirklich niemand in die Pfanne hauen kann.

Am Besten ohne Absender und ohne handschriftliche Vermerke am PC verfassen und abschicken..

DRAN DENKEN : EMPFÄNGER AM PC VERFASSEN!!!!!

(sonst könnte vielleicht jemand deine Handschrift erkennen)

Einfach die Sachlage SACHLICH im Brief darstellen und dass du aufgrund von Angst vor Konsequenzen oder Folgen deinen Namen nicht nennen wirst und dass du keine andere Wahl hattest da es keine Vertrauensperson o.ä. gibt.

Sollte dieser Brief in den nächsten 4 Wochen keine Früchte tragen .. du musst ihm ja ein wenig Zeit für die Umsetzung geben.. würde ich mal zu einer kostenlosen Beratung bei einem Arbeitsrechtler vorbeischauen. Denn schon im Grundgesetz steht dass niemand aufgrund seiner Herkunft o.ä. bevorzugt werden darf.

Ich weiß wie so eine Situation ist, dass macht einen wirklich fertig. Ich habe in einem Betrieb mit circa 200 Angestellten gearbeitet. Wir hatten auch keinen Personalrat o.ä. .. Und es gab ständig Probleme mit unserer Vorgesetzen nun ja sie ist die Tochter vom Chef also was machen ??

Wir konnten uns ja schlecht über sie offen beschweren, war ja klar dass er seiner Tochter unsere/meinen Namen nennen würde und dass sie mich dann eben durch z.B. schlechte Schichten o.ä. bestrafen würde.

Also habe ich nach längerer Zeit des Gefallenlassens einen Brief aufgesetzt - Anonym. Der hat gesessen. Ich war insgesamt noch 5 Monate in diesem Betrieb und die angesprochenen Probleme waren nie wieder Thema !

Viel Erfolg und lass dich nicht ärgern

Catharina

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