Was tun gegen Agoraphobie?

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6 Antworten

Es kommt drauf an, wie stark sich das festesetzt bei Dir. Ich hab immer mal wieder Phasen, wo so etwas auftritt. Klar ist: es hat psychische Gründe. D.h. Deine Psyche will Dir klar machen, das etwas nicht stimmt, was sich dann verlagert auf enge Räume, große Plätze, viele Menschen. Du nimmst eine Körperveränderung wahr und denkst, das ist Angst. Ist es aber nicht. Sprich: Nicht auf die Körperveränderungen achten, sonst wirds immer schlimmer und Dir klar machen, dass alles ok ist und keinerlei Gefahr drohen kann. Und dann ab zu den ursachen, was ist gerade Thema, was beschäftigt Dich. Kann man bis zu einem gewissen Grad alleine machen. Solltest Du aber wirklich leiden und das als zu herausfordernd ansehen, dann lieber mal zum Arzt gehen. Kann nie schaden!

Die Agoraphobie lässt sich erfolgreich mit der Konfrontationstherapie behandeln. Diese Form der Angsttherapie besteht darin, dass man sich bewusst in Situationen begibt, die Angstattakcne auslösen. Wenn man sich der Angst direkt stellt, lernt man damit umzugehen Wende dich an einen Psychotherapeuten, der sich darauf spezialisiert hat.

Zusatz: Auch die Klaustrophobie lässt sich sehr gut therapeutisch behandeln. In der Verhaltenstherapie lernt man dass geschlossene Räume Lebensgefahr bedeuten.Gleichzeitig erlernt man Angstbewältigungsstrategien wie Entspannungs- und Atemtechniken.Man begibt sich aktiv in eine als gefährlich empfundene Situation und bleibt dort, bis die Angst nachlässt. Diese Konfrontation mit der Angst ist ein wichtiger Bestandteil der Angsttherapie.

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Lass dich von deinem Hausarzt vorerst zu einem Neurologen überweisen.

Dieser kann dich dann an einen Psychotherapeuten überweisen.

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