Was tun bei Wespen oder Bienen-Allergie?

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10 Antworten

Bin selber allergisch auf Bienen und Wespenstiche.Mir wurde vom Arzt gesagt, dass die Allergie mit jedem Stich schneller auftritt und heftiger wird!Eine Freundin von mir ist daran gestorben.Es werden Spritzen angeboten, die man immer dabei haben soll, aber das Teil ist ziemlich gross und jeder mit dem man zu tun hat,sollte wissen wie man sie anwendet.Doof!Ausserdem muß sie jedes Jahr erneuert werden.Ich habe Notfalltabletten immer am Mann, die helfen (sofort eingenommen)solange bis der Notarzt kommt!Er sollte schnell da sein ca.5 min.! Von daher ist "desensibilisierung" wohl das beste!Und hör mir einer auf mit Kügelchen und solchem Mumpitz....Diese Allergie ist kein Spaß sondern unter Umständen tödlich!

man hat dir die einzig wirksame thrapie empfohlen, und die 3 jahre solltest du sie auch durchhalten. lass sie aber von einem darin erfahrenen allergologen durchführen (das leben ist zu kurz, um es bei schlechten ärzten zu verbringen...), das geht auch ambulant. gelegentlich wird der beginn in einem kurzen stationären aufenthalt durchgeführt, was der patientensicherheit bei hoherm sensibilisierungsgrad dient. ist so in ordnung!!

Also Killerbienen braucht es dazu nicht - da reicht schon ne normale Honigbiene, die sich angegriffen fühlt, nur weil man sich zu hastig bewegt!

Desensibilisierung funktioniert wirklich: meine Mutter (Hobbyimkerin) ist/war auch gegen Bienen allergisch. Durch langsame Gewöhnung an das Bienengift mit anfangs klitzekleinen und dann gesteigerten Dosen per Spritze gelingt es, soweit zu kommen, dass man die Akut-Spritze bei einem Stich nicht mehr braucht.

Ansonsten muss man immer und überall eine Notfallspritze (mit Adrenalin glaub ich) dabei haben, damit man keinen anaphylaktischen Schock kriegt, falls man gestochen wird. Und das ist mühsam - und kostet, weil die Spritze jedes halbe Jahr erneuert gehört, auch wenn sie nicht gebraucht wurde natürlich!

Von daher kenne ich also nur eine positive Seite der Desensibilisierung.

Siehe Raimund, nicht ueberpruefbar.

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hey in Wange3n gibt es so eine Klinik bei der sie 3-4 Tage behandelt wird. Danach ist sie gegen einen Bienenstich gewaffnet. Also praktisch glaub pro Tag.

Ich bin nicht dagegen allergisch, aber seit über 20 Jahren auch nicht mehr von diesen Tieren gestochen worden. Das Stichrisiko ist normalerweise sehr gering, da wir hier keine Killerbienen haben.

Vielleicht reicht es Deiner Freundin, für den Akutfall ein Gegenmittel bei sich zu tragen?

Also ich rate auf jeden Fall zur Desensibilisierung, da ich bereits mehrer Fälle kenne, wo die Leute auf einen Stich mit Herz-/Kreislaufversagen reagiert haben und jetzt praktisch geistig behindert sind. Einer musste sogar essen und trinken wieder neu erlernen, hat seine Familie nicht mehr gekannt. Und das bei einfachen Wespen.

Mein Bruder hat eine Bienen-Allergie und sich desensibilisieren lassen. Ob das Erfolg hat, weiss er nicht, weil er nicht mehr gestochen wurde.

Aber es gibt eine einfache Hilfe für Betroffene. Die linke Hand auf den Stich legen, die rechte Hand überkreuz drauf legen und ein paar Minuten halten ( Quelle: Jin Shin Jyutsu )

Wenn man dazu noch in der Lage ist und nicht durch den Stich das Herz fünf Meter vor einem herläuft und man kaum noch Luft bekommt.

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@critter

Richtig. Erschrak ganz schoen beim ersten Stich und roten Striemen am Bauch. Wurde als Kind sogar in den Mund gestochen, ohne Wirkung. Hatte also keine Ahnung von Allergie, Jahrzehnte spaeter.

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@Bruno

Lieber Raimund1, ich schätze vieler Deiner Antworten in der Richtung Jin Shin Jyutsu, da ich es selbst anwende. Aber das hat leider auch seine Grenzen. Ein Stich von einer Biene, Wespe oder Hummel kann bei Allergikern im schlimmsten Fall zum Tod führen, wenn nicht schnell eingegriffen wird.

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Die Alternative ist, sich vom Arzt oder Apotheker das Set verschreiben zu lassen, um sich eine Injektion zu setzen, wenn gestochen. Sogenanntes Notfall Set bei entsprechend Allergie.
Meine Erfahrung, nach ungeahnt entdeckter Allergie, dass nach drei Vorfaellen und entsprechend Behandlung mit Gegengift, ich wieder eigene Abwehrkraefte entwickelt. Aber, ich war schlampig und hab das Notfallset nie besorgt. Kann in's Auge gehen.

das nächstliegende aus den erfahrungen in der homöopathie ist, dass gefährdete personen immer ein notfallmittel bei sich haben, homöopathische kügelchen zum sofortigen einnehmen bei stichen, alle zehn minuten drei kügelchen von

Apis C200 Glob. DHU

das kannst du knicken, bei vitaler gefährdung kann dein rat sogar gefährlich sein....!

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Sicherere Alternativen gibt es meines Wissens kaum.

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