Was tun bei unklarer Kündigungsfrist?

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4 Antworten

Wenn im Arbeitsvertrag sechs Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende vereinbart sind, braucht man das nicht noch einmal festlegen.

Wenn Du mit einer Frist von sechs Wochen zum Monatsende kündigst kann der AG diese nicht einseitig kürzen. Ob er Dich früher aus dem Vertrag "lassen" will oder nicht kann Dir egal sein.

Solltest Du nicht selbst früher gehen wollen, brauchst Du mit dem AG nichts bereden. Du gibst Deine Kündigung zum Monatsende fristgerecht ab und das war's.

Das stimmt nicht ganz, es kommt immer drauf an wie lange man in dem Betrieb ist. Das wurde Staalich festgelegt. :)

Liebe Grüße von

Satsujin(Kim)^-^

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@SatsujinShin

Das stimmt nicht ganz

WAS soll denn da angeblich "nicht ganz" stimmen?!?!

An der Antwort von Hexle2 ist alles richtig!

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Jeder normale Arbeitgeber weiß, dass neue Mitarbeiter sich an ihre Kündigungsfrist zu halten haben. Niemand erwartet, dass der neue Mitarbeiter bei seinem jetzigen Arbeitgeber vertragsbrüchig wird.

Daher kann man den Eintrittstermin an das Kündigungsdatum anpassen.

Wo soll das Problem liegen? 

Deinen restlichen Urlaubsanspruch kannst du dann für den Umzug verwenden.

Wenn vertraglich 6 Wochen zum Monatsende festgelegt sind, dann hat man sich daran zu halten.

und die Frist gleich ab Kündigungsdatum zu laufen beginnt und nicht erst ab Ende des Monats

Das ist beides falsch. Sie beginnt am Tag nach Zugang beim AG zu laufen.

Willst du früher aus dem Vertrag, musst du mit deinem AG über einen Aufhebungsvertrag verhandeln.

Frag deinen Chef ob ihr ein Arbeitsauflösungvertrag machen könnt. Ich denk er hat erstmal was dagegen, aber wenn du ihm alles Erklärst würd er sicher zusagen. Da ich denke das dein Chef dir nicht im Weg zu deinem Glück steht. Biete an das du den Urlaub nicht nimmst und ihn auch nicht Bezalt haben willst da hat er auch was davon.

Liebe Grüße von

Satsujin(Kim)^-^

Biete an das du den Urlaub nicht nimmst und ihn auch nicht Bezalt haben willst da hat er auch was davon.

Ds ist falsch! Da hat der Arbeitgeber möglicherweise überhaupt nichts von!

Auf den zustehenden gesetzlichen Urlaubsanspruch kann nicht - weder vertraglich "freiwillig" noch erzwungen - verzichtet werden; d.h.: Selbst bei vertraglich vereinbartem Verzicht kann der Arbeitgeber anschließend seinen Anspruch einfordern!

Auf eine solche vertragliche Vereinbarung kann sich der Arbeitgeber also nicht verlassen!

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@Familiengerd

Der Arbeitnehmer nicht der Arbeitgeber.

Nach der Auflösung kann der Arbeitnehmer nur die Auszahlung beanspruchen. Aber wenn man ein Gewisses vertrauen in der Person hat und viel von Ihr hält. Denk ich dass Sie das nicht machen wird. 

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@Familiengerd

Korrektur:

Verzicht kann der Arbeitgeber anschließend seinen Anspruch einfordern

Das muss selbstverständlich Arbeitnehmer heißen!

Meintest Du das mit "Der Arbeitnehmer nicht der Arbeitgeber."??

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